Wirtschaft · Ludwigshafen und Essen
BASF hebt Gewinnprognose für 2026 erneut an – nach 15 Prozent Plus beim Ebitda im dritten Quartal
Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, hat BASF die Prognose für das bereinigte Ebitda im Gesamtjahr auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro angehoben, nachdem der operative Gewinn im dritten Quartal um 15 Prozent gestiegen war. Der Chemiekonzern drängt zudem auf ein Übernahmeangebot für Evonik, das Berichten zufolge auf 24 Euro je Aktie erhöht wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, N-tv, Handelsblatt und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das bereinigte Ebitda stieg um 15 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro und lag damit über dem Analystendurchschnitt von 1,495 Milliarden Euro sowie über den 1,43 Milliarden Euro des Vorjahresquartals.
Die Spanne für das bereinigte Ebitda 2026 wurde von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro angehoben – die zweite Anhebung in diesem Jahr.
Mit den Gesprächen vertraute Personen sagen, das Gebot bewerte Evonik mit etwas mehr als 11 Milliarden Euro, nachdem der Vorstand ein früheres Angebot abgelehnt hatte.
Der den Aktionären zurechenbare Gewinn fiel um fast 10 Prozent auf 155 Millionen Euro, teilweise wegen Restrukturierungskosten.
- Sommer 2026BASF hebt sein Gewinnziel für 2026 erstmals in diesem Jahr an
- Ende September 2026Gespräche über eine Übernahme von Evonik werden öffentlich
- 28.10.BASF hebt die Prognose für 2026 auf 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an
Ergebnisse des dritten Quartals
BASF meldete am Mittwoch, 28. Oktober 2026, dass das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) im dritten Quartal um 15 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro gestiegen ist, verglichen mit 1,43 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Damit lag der Wert über dem Analystendurchschnitt von 1,495 Milliarden Euro. Das Unternehmen erklärte, der Anstieg komme vor allem aus dem Kerngeschäft und sei von höheren Preisen und leicht größeren Mengen getragen. Der Umsatz wuchs um 14,2 Prozent auf 16,36 Milliarden Euro. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn sank um fast 10 Prozent auf 155 Millionen Euro, teilweise wegen Restrukturierungskosten. Der freie Cashflow für das Gesamtjahr soll weiterhin zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro liegen, verglichen mit rund 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr.
- Vorjahresquartal
- 1.43 Mrd. Euro
- Analystendurchschnitt
- 1.495 Mrd. Euro
- Q3 2026
- 1.64 Mrd. Euro
Daten aus dem Artikeltext
Prognose zum zweiten Mal angehoben
BASF peilt für 2026 nun ein bereinigtes Ebitda von 7,4 bis 7,8 Milliarden Euro an, nach zuvor 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro. Es ist die zweite Anhebung in diesem Jahr, nachdem der Konzern sein Ziel bereits im Sommer erhöht hatte. Die neue Spanne umfasst den Analystendurchschnitt von 7,6 Milliarden Euro für das laufende Jahr. Im Vorjahr lag der Wert bei 6,6 Milliarden Euro. Vorstandschef Markus Kamieth begründete die Entscheidung mit den Kerngeschäften.
„Die starke Entwicklung unserer Kerngeschäfte seit Jahresbeginn gibt uns die Zuversicht, die Prognose zu präzisieren und anzuheben.“
Iran-Krieg und asiatische Konkurrenz
Das Handelsblatt berichtet, dass BASF weiterhin von den Folgen des Iran-Kriegs profitiert. Chemiehersteller in China, Japan und Südkorea sind auf Rohstoffe aus dem Nahen Osten angewiesen, und viele erlitten Produktionsunterbrechungen, nachdem die Versorgungsroute durch die Straße von Hormus blockiert war. Die Nachfrage der Kunden verlagerte sich zu europäischen Produzenten, was es BASF in einigen Bereichen ermöglichte, die Preise zu erhöhen. Bloomberg beschreibt die höheren Preise und Mengen als Puffer gegen die Konkurrenz aus China. Für die deutsche Chemie bleiben die Energiepreise hoch, und BASF setzt seine Konzernumbau-, Spar- und Stellenabbauprogramme weiter fort.
Übernahmeangebot für Evonik
Die Gespräche über den Essener Spezialchemiekonzern Evonik wurden Ende September öffentlich. Mit den Verhandlungen vertraute Personen sagen, BASF habe sein Angebot auf 24 Euro je Aktie erhöht, was Evonik mit etwas mehr als 11 Milliarden Euro bewertet. Der Evonik-Vorstand hatte ein früheres Angebot abgelehnt, das höhere Gebot soll ihn an den Verhandlungstisch zurückbringen. Kamieth stellt die Kombination als "starke deutsche Antwort auf den globalen Wettbewerb" dar und hat zugesagt, bis 2032 betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Das überarbeitete Angebot ist der jüngste Schritt im Übernahmewettbewerb.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungBASF legt dank höherer Preise zu - Tausende Jobs abgebaut
- N-tvDer Börsen-Tag: Starke BASF-Zahlen - und was ist mit Evonik?
- HandelsblattBASF: Chemiekonzern hebt nach überraschend starkem Quartal die Prognose an
- HandelsblattChemie: BASF verdient operativ mehr und hebt erneut Prognose an
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