Sicherheit · London und Manchester

Chris Brown entgeht Gefängnisstrafe nach Flaschenangriff in Londoner Nachtclub und erhält Bewährungsstrafe

Ein Londoner Gericht hat dem Sänger am Montag, 26. Oktober 2026, wegen eines Angriffs auf einen Musikproduzenten in einem Club in Mayfair im Februar 2023 eine achtmonatige Haftstrafe verhängt, die für 12 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurde. Sein Gesangscoach erhielt vier Monate, ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, The New York Times, HotNews.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Foto: Unknown authorUnknown author, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Februar 2023Brown schlägt einen ehemaligen Freund, einen Musikproduzenten, mit einer Tequilaflasche im Club Tape in Mayfair
  2. Mai 2025Brown wird in einem Hotel in Manchester festgenommen, nachdem er für ein Konzert ins Vereinigte Königreich zurückgekehrt ist
  3. Juli 2026Brown bekennt sich des Landfriedensbruchs schuldig
  4. 26.10.Brown wird am Southwark Crown Court zu acht Monaten verurteilt, ausgesetzt für 12 Monate

Das Urteil

Chris Brown, 37, erhielt am Montag, 26. Oktober 2026, am Southwark Crown Court in London eine achtmonatige Haftstrafe, die für 12 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der Sänger hatte Landfriedensbruch eingeräumt, nachdem er im Februar 2023 im privaten Mitgliederclub Tape in Mayfair einen ehemaligen Freund mit einer schweren Tequilaflasche geschlagen hatte. Sein Gesangscoach Omololu Akinlolu, 40, der sich dem Angriff anschloss, wurde zu vier Monaten verurteilt, ebenfalls für 12 Monate zur Bewährung ausgesetzt. Beide Männer wurden zudem zu 1.500 Pfund Verfahrenskosten verurteilt. Während eines Großteils der Verhandlung saß Brown da und starrte auf den Boden der Anklagebank vor einer voll besetzten Zuschauertribüne.

Was das Gericht hörte

Die Anklage spielte Überwachungsaufnahmen ab, in denen Brown und Mitglieder seines Umfelds einen Musikproduzenten auf der Tanzfläche eines gut besuchten Clubs angriffen. Staatsanwältin Heidi Stonecliffe KC sagte dem Gericht, Brown habe eine schwere, quadratische Tequilaflasche benutzt, um den Mann zweimal auf die linke Kopfseite zu schlagen. Die Aufnahmen zeigten, wie Brown ihn viermal mit der Flasche schlug, zweimal auf den Kopf und einmal auf die Schulter, und er schlug weiter aus, als sich der Mann abwandte. Akinlolu packte den Produzenten dann in eine Art Bärengriff, und der Mann stürzte zu Boden, während Brown Schläge austeilte. Der Vorfall dauerte etwa 20 Sekunden und begann gegen 3 Uhr morgens, so das Gericht.

Warum der Richter die Strafe zur Bewährung aussetzte

Richter Tony Baumgartner bezeichnete den Angriff als schwere Gewalt, die in einem überfüllten Lokal ein offensichtliches Risiko schwererer Verletzungen mit sich gebracht habe. Er nannte die wiederholten Schläge mit einer Glasflasche, insbesondere auf den Kopf, schlichtweg gefährlich und sagte, sie hätten weit schlimmere Folgen haben können, als das Opfer letztlich erlitt. Der Richter sagte zudem, Brown dürfe wegen seiner Berühmtheit keine bevorzugte Behandlung erhalten, und kommerzieller Erfolg ziehe keine bevorzugte Behandlung nach sich. Mildernd wirkten Browns Schuldbekenntnis, die kurze Dauer der Tat und ein geringes Rückfallrisiko. Der Richter merkte auch an, Brown habe frühere Verurteilungen, sei in den vergangenen Jahren aber nicht in ähnliche rechtliche Schwierigkeiten geraten.

Frühere Festnahme und Kaution

Brown verließ nach dem Vorfall im Februar 2023 das Vereinigte Königreich. Im Mai 2025 wurde er in einem Hotel in Manchester festgenommen, nachdem er für ein Konzert in das Land zurückgekehrt war. Anschließend wurde er gegen eine Kaution von 5 Millionen Pfund, rund 6,7 Millionen Dollar, freigelassen; die Kautionsauflagen erlaubten ihm, im Sommer 2025 weiter durch Europa und Nordamerika zu touren. Die Tat war mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bedroht. Brown wurde als Teenager 2005 berühmt und hat zwei Grammy Awards gewonnen, den ersten 2011 für F.A.M.E. und den zweiten 2025 für 11:11 (Deluxe).

Gegen die beiden Männer verhängte HaftstrafenMonate
Chris Brown
8 Monate
Omololu Akinlolu
4 Monate

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters
London, Manchester · Vereinigtes Königreich

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