Wirtschaft · Brüssel, Sunderland und Saragossa

Chinesische Autobauer überholen japanische Marken in Europa erstmals in einem Quartal

Im dritten Quartal 2026 haben chinesische Hersteller in Europa mehr Autos verkauft als ihre japanischen Rivalen: Ihr Anteil lag bei 12,7 Prozent, der japanischer Marken bei 11,9 Prozent. Die Neuzulassungen chinesischer Marken verdoppelten sich im September gegenüber dem Vorjahr nahezu.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, pb.pl, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, Sunderland, Saragossa, Barcelona · Belgien, Vereinigtes Königreich, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 1963Toyota beginnt mit dem Autoverkauf in Europa
  2. 1986Nissan beginnt mit der Fahrzeugproduktion in seinem Werk in Sunderland
  3. Drittes Quartal 2026Chinesische Marken verkaufen in Europa erstmals über ein volles Quartal hinweg mehr Autos als japanische Marken

Ein erstes volles Quartal für chinesische Marken

Chinesische Hersteller haben im dritten Quartal 2026 in Europa mehr Autos verkauft als ihre japanischen Rivalen, wie das Marktforschungsunternehmen Dataforce mitteilt. Chinesische Marken hielten 12,7 Prozent des Marktes, japanische Marken einschließlich Toyota 11,9 Prozent. Quellen ordnen die 12,7 Prozent unterschiedlichen Zeiträumen zu: Polnische und rumänische Berichte beziehen den Wert auf die Zulassungen im September 2026, spanische und niederländische Berichte auf das Quartal. Die Zulassungen chinesischer Autos verdoppelten sich im September gegenüber dem Vorjahresmonat nahezu, getrieben vor allem von Hybridmodellen. Vor fünf Jahren machten chinesische Marken nur 1 Prozent der europäischen Verkäufe aus.

Anteil an den europäischen Pkw-Verkäufen, drittes Quartal 2026%
Chinesische Marken
12.7 %
Japanische Marken
11.9 %

Daten aus dem Artikeltext

Modelle und Märkte

Der Jaecoo 7 von Chery war laut Daten, die Bloomberg zitiert, im März und im September das meistverkaufte Modell auf dem britischen Markt. Sport Utility Vehicles gewinnen auf dem gesamten Kontinent an Boden, und chinesische Hersteller bringen Modelle auf den Markt, die auf europäische Käufer zugeschnitten sind, darunter Plug-in-Hybride. Der Wandel folgt einer nachlassenden Nachfrage in China, wo sich Fahrer von Volkswagen und BMW abwenden und stattdessen zu heimischen Marken greifen, die neue Modelle schneller und zu geringeren Kosten auf den Markt bringen. Diese Abkühlung treibt BYD und andere Hersteller dazu, Käufer im Ausland zu suchen, auch in Europa.

Japans langer Vorsprung

Toyota verkauft seit 1963 Autos in Europa und betreibt heute Werke in mehreren europäischen Ländern. Nissan produziert seit 1986 Fahrzeuge in seinem Werk in Sunderland im Vereinigten Königreich. Die japanischen Hersteller brauchten Jahrzehnte, um ihre Position auf dem Kontinent aufzubauen. Chinesische Marken haben die Lücke weit schneller geschlossen, und etablierte europäische Anbieter wie Volkswagen und Renault dominieren den Gesamtmarkt weiterhin.

Brüssel prüft Beschränkungen

Die Europäische Union hat zusätzliche Zölle auf in China hergestellte batterieelektrische Fahrzeuge verhängt und argumentiert, chinesische Hersteller profitierten teilweise von staatlichen Subventionen. Der Staatenbund hat sich grundsätzlich darauf verständigt, die Einfuhren chinesischer Hybride zu begrenzen, deren Beliebtheit steigt. Brüssel erwägt zudem Regeln, die lokal hergestellte Fahrzeuge begünstigen, darunter einen Steuervorteil für europäische Firmenwagen. Mercedes-Benz begrüßte diese Schritte, warnte aber davor, den globalen Markt zu stören, wie De Standaard berichtet.

Chinesische Fabriken in Europa

Chery will die Produktion in Barcelona aufnehmen, und BYD steht kurz vor der Fertigstellung eines Werks in Ungarn. Leapmotor hat begonnen, sein SUV B10 im Stellantis-Werk in Saragossa zu bauen, im Rahmen eines Joint Ventures der beiden Unternehmen. Geely hat eine Allianz mit Ford in Almussafes für die künftige Fertigung angekündigt, und SAIC (MG) hat ein eigenes Werk in Galicien angekündigt. Die Produktion in Saragossa läuft bereits, während die Projekte in Barcelona und Ungarn noch bevorstehen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Toyota

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