
Attika-Gouverneur kontert Vorwürfe des 'Verschwindens' während der Brandbekämpfung: 'Wenn wir operieren, reden wir nicht'
Nikos Chardalias, Regionalgouverneur von Attika, reagierte auf Vorwürfe der Medienabstinenz während der jüngsten Waldbrände und listete 53 Wasserwagen und 11 schwere Maschinen auf, die an drei Fronten im Einsatz waren.
Reaktion auf Online-Kritik
Der Regionalgouverneur von Attika, Nikos Chardalias, wandte sich am 1. August 2026 über soziale Medien an Kritiker, die ihm vorwarfen, während der Löscharbeiten in der Region nicht in der Öffentlichkeit präsent gewesen zu sein. Er wies die Anschuldigungen als "Dreck" zurück, der von Menschen verbreitet werde, die "hinter ihren Tastaturen versteckt" seien, und betonte, dass sein Platz an den Brandfronten sei, nicht in Fernseh- oder Radiostudios.
Wenn wir operieren, wenn Menschenleben in Gefahr sind, reden wir nicht. Wir sind dort, wo es nötig ist, ohne Kameras und Kommunikationsshows.
Er betonte, dass seine Priorität und Verantwortung, unter vollem Respekt für die Arbeit der Journalisten, darin bestehe, draußen zu sein, wo es nötig sei, nicht in der Luft oder in den sozialen Medien.
Eingesetzte Ressourcen
Chardalias erläuterte den operativen Beitrag der Region Attika, die ausschließlich auf Anfragen des Einheitlichen Koordinationszentrums für Einsätze und Krisenmanagement (ESKEDIK) und des Ministeriums für Klimakrise und Katastrophenschutz handelt. Die Region hat 53 Wasserwagen, 11 schwere Maschinen und Dutzende Fahrzeuge und andere Mittel bereitgestellt. Diese werden für Bergungen, Rettungen und alle anderen Aufgaben der Brandbekämpfung eingesetzt, die von dem für die Gesamteinsatzplanung zuständigen Ministerium angefordert werden.
Ohne Kameras. Ohne Fotos. Ohne Kommunikationsshows.
Er sagte, dass in den vorangegangenen 36 Stunden stellvertretende Regionalgouverneure, Katastrophenschutzmitarbeiter und Hunderte Angestellte in den Einsatzzentralen und in den betroffenen Gebieten in Alarmbereitschaft waren, an der Seite der Feuerwehr, der Freiwilligen und der kommunalen Kräfte.
Bewegungen an drei Fronten
Chardalias listete die konkreten Orte auf, an denen er sich aufgehalten hatte. Er war am Vortag am Berg Poikilo, dann in Porto Germeno, und zum Zeitpunkt des Verfassens befand er sich an der Front von Psatha. Der zeitliche Ablauf seiner gemeldeten Bewegungen ist unten dargestellt.
- Anwesend an der Brandfront am Berg Poikilo
- Nach Porto Germeno verlegt
- An der Front von Psatha zum Zeitpunkt des Social-Media-Beitrags
Er wies die Erzählung zurück, dass er und sein Team "verschwunden" seien, und stellte fest, dass diejenigen, die solche Behauptungen verbreiteten, es vorgezogen hätten, wenn sie nicht vor Ort gewesen wären, aber "wir waren keine Minute abwesend".
Nächste Schritte und Wiederherstellungsversprechen
Chardalias versicherte, dass die Kräfte der Region so lange vor Ort bleiben würden, bis der letzte Brandherd gelöscht sei. Er verpflichtete sich auch, die Betroffenen in der Folge zu unterstützen, mit dem Ziel der Schadensbehebung, der wirtschaftlichen und sozialen Erholung der betroffenen Bürger und der Wiederaufforstung der verbrannten Gebiete.
Wir machen weiter. Bis der letzte Brandherd aus ist. Und am nächsten Tag, bis jeder Mitbürger, der seine Existenz verloren hat, wieder würdevoll auf eigenen Beinen steht.
Er stellte seine Präsenz nicht als Frage des Images oder der Kommunikation dar, sondern als eine der Verantwortung und Pflicht, und sagte, er habe sich noch nie in schwierigen Momenten seiner Karriere versteckt.


