Regierung · Washington
Tausende bilden Menschenkette am Kennedy Center aus Protest gegen Trumps Schließungs- und Abrissdrohungen
Demonstranten bildeten eine Menschenkette um das Kennedy Center in Washington, nachdem Präsident Donald Trump einen Abriss der Einrichtung nicht ausgeschlossen hatte, nach einem Rechtsstreit über die Umbenennung.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, 7sur7, Spiegel Online und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehr als 1.000 Demonstranten, organisiert von Hands Off the Arts, blockierten am Freitagabend, den 18. September 2026, Straßen in Foggy Bottom aus Protest gegen einen möglichen Abriss.
Der US-Bezirksrichter Christopher Cooper ordnete an, dass die Trump-Regierung 30 Tage Vorankündigung geben muss, bevor sie strukturelle Änderungen vornimmt oder das Gebäude abreißt.
Der Vorstand stimmte am 15. September 2026 dafür, den Komplex für zwei Jahre für eine Renovierung in Höhe von 257 Millionen Dollar zu schließen, nachdem Gerichte die Hinzufügung von Trumps Namen an der Fassade abgelehnt hatten.
Während Trump finanzielle Zahlungsunfähigkeit zur Rechtfertigung der Umstrukturierung anführte, zeigen offizielle Steuerunterlagen, dass die Einrichtung in sieben der letzten neun Jahre Betriebsgewinne erzielte.
- 15.09.Der Vorstand stimmt für eine zweijährige Schließung der Einrichtung für eine Renovierung in Höhe von 257 Millionen Dollar.
- 17.09.Richter Christopher Cooper ordnet 30 Tage Vorankündigung vor Abrissmaßnahmen an.
- 18.09.Demonstranten bilden eine Menschenkette um das Kennedy Center, um sich gegen Schließung und Abriss zu stellen.
Menschenkette umgibt das Kunstzentrum
Am Freitagabend versammelten sich Menschenmengen vor dem John F. Kennedy Center for the Performing Arts am Potomac River in Washington. Von der Interessengruppe Hands Off the Arts organisierte Demonstranten bildeten eine Menschenkette namens Hands Around the Kennedy Center, um gegen die Pläne von Präident Donald Trump zu protestierren, das Veranstatungsort zu verändern, zu schließen oder abzureißen. Die Demonstranten blockierten Straßen im Viertel Foggy Bottom, trugen Schilder mit der Aufschrift „Hände weg vom Kennedy Center“ und jubelten, als Teilnehmer Tafeln benutzten, um den Namen des Präsidenten zu löschen. Die Versammlung folgte auf Tage der Spannungen, nachdem am Mittwoch Baubarrikaden um das weiße Marmorgebäude errichtet worden waren. Die Mitbegründerin von Hands Off the Arts, Mallory Miller, kritisierte die Haltung der Regierung in einem Interview mit ABC News.
„Er ist kein geeigneter Leiter für das Kennedy Center, das nicht zu Ehren einer anderen Person umbenannt werden kann. Es ist ein Denkmal, das John F. Kennedy gewidmet ist. Es ist beleidigend, erniedrigend und unamerikanisch, etwas anderes vorzuschlagen.“
Umbenennungsstreit und gerichtliches Eingreifen
Der Streit entstand, nachdem Trump im Januar 2025 sein Amt antrat, Verbündete in den Vorstand berief und die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernahm. Im Dezamber 2025 stimmte der Vorstand dafür, den Namen der Einrichtung in Donald J. Trump and John F. Kennedy Memorial Center for the Performing Arts zu ändern. Arbeiter brachten Trumps Namen in großen Lettern an der Fassade über dem von Kennedy an, doch Bundesgerichte entschiden, dass nur der Kongress der Vereinigten Staaten die rechtliche Befugnis hat, das Denkmal umzubenennen. Die Beschriftung wurde im Juni 2026 auf gerichtliche Anordnung entfernt, sodass Gerüste und Schutzplanen den Gebäudeeingang bedeckten.
Plötzliche Schließung und Abrissdrohungen
Am Dienstag stimmte der Vorstand für eine zweijährige Schließung der Einrichtung mit Verweis auf ein geschätztes Reparaturprogramm in Höhe von 257 Millionen Dollar, Stunden nachdem der US-Bezirksrichter Christopher Cooper einen Antrag auf Wiederanbringung von Trumps Namen an der Fassade blockiert hatte. In einem Gespräch mit Reportern aus dem Oval Office am Freitag bezeichnete Trump den Komplex als „Müllhalde“ und schloss einen vollständigen Abriss nicht aus. Der Präsident erklärte, die Einrichtung sei langfristig zahlungsunfähig, obwohl Steuerunterlagen zeigen, dass das Zentrum in sieben der letzten neun Jahre Betriebsgewinne erzielt hatte. Trump behauptete, seine Regierung verdiene öffentliche Anerkennung für die Aufbringung von Renovierungsmitteln. Er verteidigte seine Position während seiner Presseäußerungen in Washington.
„Ich denke, die Trump-Regierung sollte dafür anerkannt werden, dass sie das Kennedy Center gerettet hat, weil sich sonst niemand daran erinnert.“
Rechtlicher Widerstand und Reaktion der Gemeinschaft
Richter Cooper ordnete an, dass die Regierung erklären müsse, ob die plötzliche Schließung gegen frühere gerichtliche Beschränkungen der Betriebsänderungen verstoße. Das Gericht verfügte zudem, dass die Behörden eine 30-tägige Vorankündigung geben müssen, bevor sie strukturelle Änderungen oder Abrissmaßnahmen durchführen. Die Abgeordnete Joyce Beatty, eine Demokratin aus Ohio und von Amts wegen Vorstandsmitglied, betreibt ein laufendes Gerichtsverfahren, um die Schließung zu stoppen und den Veranstaltungsort zu erhalten. Der Komplex, der 1971 als Denkmal für den 35. Präsidenten eröffnet wurde, beherbergt einen Konzertsaal, ein Opernhaus, ein Theater und 12 weitere Aufführungs- und Besprechungsräume. Der Rechtsbeistand, der Beatty vertritt, kritisierte die Manöver der Exekutive in Gerichtsdokumenten.
„Präsident Trump hält das Kennedy Center als Geisel.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleThousands protest Kennedy Center demolition fears
- 7sur7C'est révoltant": chaîne humaine à Washington pour tenter de sauver le Kennedy Center de Trump
- Spiegel OnlineGegen Abrisspläne von Donald Trump: Protestierende bilden Menschenkette um Kennedy Center
- newsORF.atWashington: Menschenkette um Kennedy Center
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten und Vorstandsvorsitzender des Kennedy Centers, der gedroht hat, den Veranstaltungsort zu schließen oder abzureißen.
- Christopher Cooper
- Vorsitzender Richter am US-Bezirksgericht, der das Verfahren zum Kennedy Center leitet
- Joyce Beatty
- US-Abgeordnete aus Ohio und von Amts wegen Vorstandsmitglied des Kennedy Centers, die ein Gerichtsverfahren gegen die Regierung anführt
- Mallory Miller
- Mitbegründerin der Interessengruppe Hands Off the Arts
- Chris Raleigh
- Mitbegründer der Interessengruppe Hands Off the Arts
- Norm Eisen
- Anwalt, der die US-Abgeordnete Joyce Beatty in dem Verfahren gegen die Regierung vertritt
- Orte
- Washington, D.C.
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