Regierung · Lissabon
CGTP ruft für den 21. November zu einer nationalen Demonstration in Lissabon vor der Haushaltsabstimmung auf
Der portugiesische Gewerkschaftsbund CGTP-IN will am 21. November eine große nationale Demonstration in Lissabon abhalten und am 24. November, dem Tag der abschließenden Gesamtabstimmung über den Staatshaushalt 2027, eine Kundgebung vor der Assembleia da República.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, RTP und SAPO. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die CGTP-IN hält am 21. November eine große nationale Demonstration in Lissabon ab und fordert höhere Löhne, bessere Renten sowie das Recht auf Gesundheit, Wohnen, Bildung und soziale Sicherheit.
Am 24. November beginnt um 10:30 Uhr eine Kundgebung vor der Assembleia da República – am Tag der abschließenden Gesamtabstimmung über den Staatshaushalt 2027 (OE2027).
Generalsekretär Tiago Oliveira wirft der Regierung Versäumnisse bei Lebenshaltungskosten, SNS, Bildung und Wohnen vor; die Gewerkschaft erklärt, eine von CH und IL gestützte Regierung von PSD/CDS baue öffentliche Dienste ab.
- 17.10.Die Gewerkschaft kündigt während eines Protests gegen die steigenden Lebenskosten die Kundgebung am 24. November an
- 29.10.Der Conselho Nacional beschließt, für den 21. November eine nationale Demonstration in Lissabon einzuberufen
- 21.11.Geplante nationale Demonstration in Lissabon
- 24.11.Geplante Kundgebung um 10:30 Uhr vor der Assembleia da República, am Tag der abschließenden Gesamtabstimmung über OE2027
Die Ankündigung
Der Gewerkschaftsbund CGTP-IN beschloss am Donnerstag, 29. Oktober, für den 21. November eine große nationale Demonstration in Lissabon einzuberufen. Die Entscheidung fiel nach einer Sitzung seines Conselho Nacional, Generalsekretär Tiago Oliveira verkündete sie auf einer Pressekonferenz. Er rief die Beschäftigten dazu auf, den November zu einem Monat intensiver Aktionen und Kämpfe zu machen. Die Gewerkschaft argumentiert, der Kampf müsse zum Jahresende hin weiter wachsen.
„Der Kampf muss weiter wachsen.“
Oliveira stellte den Aufruf zugleich als Protest gegen die Ungerechtigkeiten dar, die die Beschäftigten im Alltag erleben, und forderte sie auf, sich an den vom Bund geplanten Aktionen zu beteiligen.
Die Demonstration am 21. November
Der Marsch in Lissabon dreht sich um die Forderung nach höheren Löhnen und besseren Renten sowie nach dem Recht auf Gesundheit, Wohnen, Bildung und soziale Sicherheit. Die Gewerkschaft verknüpft diese Forderungen mit den steigenden Lebenshaltungskosten und mit dem, was sie jahrzehntelange rechte Politik nennt. Die Ankündigung fällt in einen Monat, in dem bereits mehrere Protestaktionen geplant sind. Die Demonstration liegt zudem nur wenige Tage vor der abschließenden Gesamtabstimmung über den Staatshaushalt 2027 (OE2027).
„Machen wir den 21. November zu einem großen Tag des Kampfes und zu einem großen Moment der Selbstbehauptung gegen all die Ungerechtigkeiten, die wir in unserem Alltag erleben.“
Die Kundgebung am 24. November und die Haushaltsabstimmung
Der Bund will außerdem am 24. November um 10:30 Uhr eine Kundgebung vor der Assembleia da República in Lissabon abhalten. Dieses Datum fällt mit der abschließenden Gesamtabstimmung über OE2027 zusammen. Die Mobilisierung hatte die Gewerkschaft erstmals am 17. Oktober während eines Protests gegen die steigenden Lebenskosten angekündigt.
Oliveira beschrieb den Haushalt als eines der wichtigsten Instrumente der Regierung, um ihre politischen Entscheidungen in die Praxis umzusetzen, und bezeichnete das Dokument als zutiefst negativ für die Beschäftigten. Er warnte, der Haushalt werde nur verabschiedet, wenn die Regierung die Unterstützung anderer sichere. Seiner Ansicht nach steht am 24. November nicht nur die Regierung auf dem Prüfstand, denn jede Partei, die den Haushalt unterstützt, werde dafür geradestehen müssen.
Kritik an der Regierungspolitik
Oliveira warf der Regierung vor, auf konkrete Probleme keine Antwort zu geben – von den steigenden Lebenskosten bis zu den Investitionen in den staatlichen Gesundheitsdienst (SNS), in Bildung und Wohnen. Eine Erklärung der CGTP geht weiter und wirft einer Regierung von PSD/CDS, die in wesentlichen Fragen von CH und IL unterstützt werde, eine Eskalation der Angriffe auf Grundrechte vor. Dazu gehörten, so die Erklärung, Desinvestition, Privatisierungen und der Abbau der öffentlichen Verwaltung, des SNS, der öffentlichen Schulen und der Sozialversicherung. Die Gewerkschaft wirft der Regierung zudem vor, das Recht auf Wohnen zu verweigern, indem sie es Profit und Spekulation unterordne. Den Haushaltsentwurf für 2027 bezeichnet sie als weiteres Element einer rechten Politik, die Rechte zerstöre und das Land verarme.
Die vier Schwerpunkte der Gewerkschaft sind SNS, Sozialversicherung, Wohnen und Bildung. Im Gesundheitsbereich fordert sie stärkere öffentliche Dienste und die nötigen Investitionen für eine bezahlbare Versorgung. Bei der Sozialversicherung verlangt sie höhere Renten und den Schutz sozialer Rechte, beim Wohnen Antworten, die Familien den Zugang zu einer Wohnung zu bezahlbaren Preisen ermöglichen.
Die Rolle der Beschäftigten und das weitere Vorgehen
Oliveira erinnerte die Beschäftigten daran, dass sie geholfen hätten, eine geplante Änderung des Arbeitsrechts zu verhindern, und stellte ihre Mobilisierung als Weg zur Kurskorrektur dar.
„Wir glauben weiterhin, dass wir mit den Beschäftigten diesen politischen Kurs dieser Regierung besiegen werden.“
Die nächsten festen Termine im Kalender der Gewerkschaft sind die Demonstration in Lissabon am 21. November und die Kundgebung vor dem Parlament am 24. November.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoCGTP ruft zu „großer nationaler Demonstration“ für den 21. November aufCGTP vai convocar "grande manifestação nacional" para 21 de novembro · Original auf Portugiesisch
- RTP - Rádio Televisão PortuguesaCGTP ruft zu nationaler Demonstration für den 21. November aufCGTP convoca manifestação nacional para 21 de novembro · Original auf Portugiesisch
- SAPOCGTP trägt Protest für bessere Löhne und öffentliche Dienste am 24. November ins ParlamentCGTP leva protesto por melhores salários e serviços públicos ao Parlamento a 24 de novembro · Original auf Portugiesisch
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