Stromnetz · Cernavodă

Cernavodă-Reaktor könnte um den 15. November wieder anlaufen, da der Donauzufluss steigt

Rumäniens Energieminister sagt, einer von zwei Reaktoren des Kernkraftwerks Cernavodă könnte um den 15. November wieder anlaufen, wenn die Donauprognosen Bestand haben. Beide Blöcke sind seit den niedrigen Flusspegeln im Sommer außer Betrieb.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, G4Media.ro, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Cernavodă · Rumänien
Wie es dazu kam
  1. 28.07.Block 1 kontrolliert heruntergefahren
  2. 13.08.Block 2 heruntergefahren
  3. 10.10.Wasserstand bei minus 259 cm, 3 cm über der kritischen Betriebsgrenze von minus 262 cm

Ein Neustarttermin, abhängig von der Donau

Rumäniens Energieminister Dumitru Chisăliță sagte gegenüber Digi24, einer der beiden Reaktoren des Kernkraftwerks Cernavodă könne um den 15. November wieder angefahren werden, sofern die aktuellen Flussprognosen Bestand haben. Zwei Wochen seien ein realistischer Zeitrahmen, sagte er, warnte aber, jede Änderung der Prognosen könne den Neustart vorziehen oder um 7 bis 10 Tage oder mehr nach hinten verschieben. Der Zufluss der Donau ist in den vergangenen zwei Wochen deutlich gestiegen, doch dieser Anstieg hat einen Neustart bislang nicht möglich gemacht. Er würde den Reaktor am liebsten ab heute laufen sehen, doch das sei nicht möglich, und er betonte, der Zeitpunkt hänge von klimatischen Faktoren ab.

Er formulierte das Ziel konkret:

„Um den 15. November, wenn die aktuellen Trends und Prognosen Bestand haben, sollten wir einen Reaktor am Netz haben.“

Dumitru Chisăliță

Das Kraftwerk ist seit dem Sommer außer Betrieb, als niedrige Flusspegel die Kühlsysteme bedrohten, die auf Donauwasser angewiesen sind. Vor der Abschaltung lieferte es etwa 20 % des für das rumänische Stromsystem erzeugten Stroms, und das Land deckt die Lücke mit umfangreichen Stromimporten, vor allem in den Spitzenverbrauchsstunden.

Abschaltung und Wasserkrise

Block 1 wurde am 28. Juli 2026 kontrolliert heruntergefahren, Block 2 folgte am 13. August 2026. Die Krise erreichte am 10. Oktober einen kritischen Punkt, als der Wasserstand bei Cernavodă auf minus 259 Zentimeter gefallen war – nur 3 Zentimeter über der Betriebsgrenze von minus 262 Zentimetern, unterhalb derer die Versorgungspumpen nicht normal laufen können. Zu diesem Zeitpunkt war der Zufluss ins Land unter 1.200 Kubikmeter pro Sekunde gefallen. Die nationale Wasserbehörde Apele Române reagierte mit kontrollierten Abgaben aus dem Stausee Iezer und leitete damit zusätzliches Wasser ein.

Kühlungsmaßnahmen kommen nicht voran

Chisăliță sagte, die seit dem Sommer geprüften Maßnahmen zur Wasserzufuhr an den Kühleinlässen hätten nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht. Eine Kommission arbeite seit Juli, und er habe um eine Verlängerung gebeten, unter Beteiligung der Ministerien für Verkehr, Umwelt und Wasser. Er beschrieb einen seit mehr als 10 Jahren bekannten Plan, der sich hingezogen habe und dann aufgegeben worden sei, und sagte, ein Teil des Donauwassers müsse in Richtung des Bala-Arms umgeleitet werden, um die Einlässe zu erreichen.

Die durchgeführten Arbeiten hätten keine Wirkung gehabt, sagte er und nannte das eine Gewissheit; dabei verwies er auf das erste derartige Ereignis im Jahr 2003:

„Seit 2003, als die erste solche Situation eintrat, sind 23 Jahre vergangen, und nichts ist passiert.“

Dumitru Chisăliță

Den aktuellen Stand der Dinge beschrieb er mit diesen Worten:

„Die Dinge sind gewissermaßen eingefroren, obwohl die Kommission Schritte festgelegt hatte, die hätten weiterverfolgt werden müssen.“

Dumitru Chisăliță

Wie es weitergeht

Der Minister sagte, er werde diese Woche nach Cernavodă reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Sein vollständiges Interview ist für Samstag, den 31. Oktober, um 14:00 Uhr in der Digi24-Sendung În fața ta geplant. Der Forscher Mihai Adamescu sagte unterdessen gegenüber HotNews, die im Juli begonnene Donaukrise könne bis Anfang 2027 oder länger dauern und Phasen extrem niedrigen Zuflusses würden häufiger werden. Er erläuterte auch, wie sich solche Phasen auf Natur, Verkehr und Wirtschaft auswirken könnten.

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