Sicherheit · Mtito Andei, Nairobi und Mombasa

Bus und Lastwagen kollidieren auf Kenias Fernstraße Nairobi–Mombasa – mindestens 24 Tote

Der Zusammenstoß ereignete sich am Sonntag, 25. Oktober, nahe Mtito Andei – nur Wochen, nachdem auf derselben Straße 17 Menschen bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen gestorben waren. Die Ursache ist bislang ungeklärt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Al Jazeera Online, The Independent und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mtito Andei, Nairobi, Mombasa · Kenia
Wie es dazu kam
  1. 3.10.Unfall mit mehreren Fahrzeugen nahe Salama tötet 17 Menschen, die meisten von ihnen katholische Pilger
  2. 25.10.Bus und Lastwagen stoßen nahe Mtito Andei zusammen, laut Al Jazeera
  3. Erste Berichte, 25. OktoberMindestens 22 Tote, so die Polizei
  4. Spätere Berichte, 25. OktoberMindestens 24 Tote und 24 Verletzte, laut Al Jazeera

Der Zusammenstoß

Ein Bus und ein Lastwagen sind am Sonntag, 25. Oktober, auf der Fernstraße Nairobi–Mombasa in Kenia im Gebiet Kanga nahe Mtito Andei frontal zusammengestoßen. Al Jazeera gab den Zeitpunkt des Aufpralls mit etwa 7:45 Uhr Ortszeit an, Europa Press nannte einen Zeitraum zwischen 7:00 und 8:00 Uhr. Der Bus gehörte zu einer in Mombasa ansässigen Kirchengemeinde, der Power of the Word Church International, und brachte Trauergäste von der Beerdigung eines Pastors im Westen Kenias nach Hause. Der Lastwagen transportierte Zement. Der Zusammenstoß blockierte eine stark befahrene Straße, zahlreiche Fahrgäste und Passanten versammelten sich an der Unfallstelle.

Opfer und Verletzte

Erste Berichte nannten 22 Tote – eine Zahl, die der Bezirkskommissar von Makueni, Abdullahi Khalif, gegenüber kenianischen Medien bestätigte. Spätere Berichte nannten höhere Zahlen: Al Jazeera zählte mindestens 24 Tote und 24 Verletzte, Tgcom24 meldete 24 Tote und 16 Verletzte, nachdem zwei der Schwerverletzten im Krankenhaus gestorben waren. Die Verletzten wurden in das Bezirkskrankenhaus von Mtito Andei nahe der Unfallstelle gebracht, wo der leitende Mediziner Kevin Wamalwa sagte, einige Opfer seien noch am Unfallort gestorben, andere später an ihren Verletzungen. Wamalwa sagte der Zeitung The Star, das Personal stelle eine Liste der Opfer zusammen, und einige seien während der Behandlung gestorben. Khalif erklärte, die Zahl könne noch steigen; sie bleibt daher vorläufig.

Ursache wird untersucht

Nach den jüngsten Berichten hatten die Behörden die Unfallursache noch nicht ermittelt. Khalif sagte dem Standard, der Busfahrer habe mehrere Fahrzeuge überholen wollen, bevor er mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammenstieß. Die National Transport and Safety Authority (NTSA) vermutete nach Angaben der Independent ein unzulässiges Überholmanöver, gestützt auf die Information, dass die Fahrzeuge frontal kollidiert seien. Die Schilderungen von Überlebenden weichen davon ab: Ein Fahrgast sagte dem Independent, der Lastwagen sei von hinten auf den Bus geprallt und habe ihn zum Überschlagen gebracht; ein weiterer Überlebender schilderte gegenüber Al Jazeera dasselbe. Eine überlebende zweifache Mutter sagte, sie wisse nicht, was mit ihren beiden Kindern geschehen sei, die ebenfalls im Bus gesessen hätten.

Reaktion der Regierung

Präsident William Ruto drückte am Sonntag sein Mitgefühl aus und ordnete Kontrollen der im öffentlichen Personenverkehr eingesetzten Fahrzeuge an. Verkehrsminister Davis Chirchir kündigte in einer Erklärung vom Sonntag eine härtere Verfolgung von Geschwindigkeitsverstößen und gefährlichen Überholmanövern, die Sanierung gefährlicher Straßenabschnitte sowie eine bessere Ausbildung und strengere Prüfungen für Berufskraftfahrer an. Er sagte, der Plan solle Polizei, lokale Behörden und Parlamentsabgeordnete einbeziehen, wobei Busse genauer unter die Lupe genommen werden sollten. Die NTSA hatte den Unfallabschnitt bereits als Unfallschwerpunkt eingestuft und erklärt, es seien Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit ausgearbeitet worden.

Eine Fernstraße mit wiederkehrenden tödlichen Unfällen

Die Fernstraße war bereits Schauplatz tödlicher Unfälle. Am 3. Oktober starben bei einer Kollision mehrerer Fahrzeuge nahe Salama auf derselben Straße 17 Menschen, die meisten von ihnen katholische Pilger auf dem Weg zu einem Gebetsort. Die Polizei erklärte, ein Lastwagenfahrer habe vor diesem Zusammenstoß einen anderen Lastwagen überholen wollen. Die NTSA hatte den Abschnitt bereits vor dem jüngsten Unfall als Gebiet mit einer Häufung von Unfällen eingestuft.

Tote bei zwei Unfällen auf der Fernstraße Nairobi–MombasaTote
Unfall nahe Salama am 3. Oktober
17 Tote
Unfall nahe Mtito Andei am 25. Oktober (jüngster Bericht)
24 Tote

Daten aus dem Artikeltext

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