
Budapest-Bukarest-Zug nach drittem RELOC-Lokomotivausfall seit Dezember fünf Stunden gestrandet
Zug IR 12079 blieb zwischen Caracal und Fărcășele stehen, nachdem die Lokomotive EA 014 ausfiel. Die modernisierte Einheit, noch unter Garantie von RELOC Craiova, verursachte eine geschätzte Verspätung von fünf Stunden.
## Vorfall Am Sonntag, den 19. Juli 2026, kam der Zug IR 12079 auf der Strecke von Budapest nach Bukarest Nord auf offener Strecke zwischen den Bahnhöfen Caracal und Fărcășele im Kreis Olt, Rumänien, zum Stillstand. Die ziehende Lokomotive, eine elektrische Einheit mit der Bezeichnung EA 014, erlitt einen unbeabsichtigten Defekt. CFR Călători, das staatliche Personenverkehrsunternehmen, gab eine Stellungnahme heraus, die den Stillstand bestätigte.
Der Zug IR 12079 auf der Strecke Budapest–Bukarest Nord steht auf offener Strecke zwischen den Bahnhöfen Caracal und Fărcașele nach dem unbeabsichtigten Ausfall der ziehenden Lokomotive EA 014, die sich noch innerhalb der Garantiezeit von SC RELOC SA Craiova befindet.
Bis zum Mittag zeigte der Zug eine geschätzte Verspätung von etwa fünf Stunden für seine Ankunft in Bukarest Nord an, so die Eisenbahnpublikation Club Feroviar. Die Fahrgäste saßen fest, ohne sofortige alternative Transportmöglichkeiten.
## Reaktion CFR Călători entsandte eine Ersatzlokomotive zum Ort des Geschehens, um die Weiterfahrt zu ermöglichen. Gleichzeitig wurden auch Interventionsteams von RELOC Craiova, dem Unternehmen, das die Lokomotive modernisiert hat und für ihre Wartung und Garantieverpflichtungen zuständig ist, zum Standort geschickt.
Der Betreiber entschuldigte sich bei den betroffenen Fahrgästen für die Störung und erklärte, dass alle Anstrengungen unternommen würden, um den Dienst so schnell wie möglich sicher wiederherzustellen.
Eine Reihe von Ausfällen
Der Ausfall ist der dritte Vorfall dieser Art mit einer von RELOC modernisierten Lokomotive in weniger als acht Monaten. Im Dezember 2025 fiel die Lokomotive ELASMO 005, ebenfalls von RELOC modernisiert, beim Ziehen eines InterRegio-Zuges aus und verursachte eine Verspätung von über 200 Minuten, bis eine Ersatzlokomotive eintraf. Im Januar 2026 fiel die Lokomotive ELASMO 007 beim Ziehen des internationalen Zuges IRN 79 auf derselben Strecke Budapest Keleti–Bukarest Nord aus.
- ELASMO 005 fällt beim Ziehen eines InterRegio-Zugs aus und verursacht eine Verspätung von über 200 Minuten
- ELASMO 007 fällt beim Ziehen des IRN 79 Budapest–Bukarest Nord aus
- EA 014 fällt auf dem IR 12079 Budapest–Bukarest Nord aus und verursacht eine geschätzte Verspätung von fünf Stunden
Alle drei Lokomotiven befanden sich zum Zeitpunkt ihrer Ausfälle noch unter Garantie, was Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Modernisierungsprogramms aufkommen lässt.
Die Lokomotive
EA 014 gehört zur EA-Familie von Elektrolokomotiven, die ursprünglich bei Electroputere Craiova unter Lizenz des schwedischen Unternehmens ASEA gebaut wurden. Viele Einheiten dieser Serie wurden modernisiert, um ihre Betriebslebensdauer im Personenverkehr zu verlängern. RELOC SA mit Sitz in Craiova führte die Modernisierung von EA 014 durch und ist vertraglich verpflichtet, Reparaturen im Rahmen der aktiven Garantie zu übernehmen.
Die technischen Mitarbeiter des Unternehmens sollten die defekte Einheit vor Ort inspizieren und die Ursache des Ausfalls ermitteln.
Wie geht es weiter
CFR Călători hat noch keine überarbeitete Ankunftszeit für den verspäteten Dienst angegeben. Die Ersatzlokomotive sollte mit dem gestrandeten Zug kuppeln und die Fahrt nach Bukarest Nord fortsetzen. Die Fahrgäste wurden gebeten, die offiziellen Kanäle auf Aktualisierungen zu überwachen.
Es wurden keine Verletzungen oder Sicherheitsrisiken gemeldet. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Störungen auf den internationalen Eisenbahnkorridoren Rumäniens ein, obwohl der Betreiber keine flottenweiten Maßnahmen angekündigt hat.


