Diplomatie · Bukarest und Washington

Ex-Präsident Băsescu: Rumänien hat seit 2004 keine echte US-Politik

Traian Băsescu sagte am Donnerstag, 5. November, im Sender B1TV, Bukarest verfolge seit 2004 keine echte Politik gegenüber Washington, und verwies auf teure Lobbyarbeit sowie einen geplanten Präsidentenbesuch bei Donald Trump, der nie stattfand.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Libertatea, Ziare.com, Digi24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2014, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2014

Kritik an Rumäniens Umgang mit Washington

Der frühere Präsident Traian Băsescu, der Rumänien von 2004 bis 2014 führte, sagte am Donnerstag, 5. November, im Sender B1TV, Bukarest verfolge seit 2004 keine wirkliche Politik gegenüber den Vereinigten Staaten. Die Äußerungen fielen am Donnerstagabend in der Sendung. Er sagte, es seien Hunderttausende Dollar für Reisen zu Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida und für Fotos mit einem Aufsteller des Präsidenten gezahlt worden. Zudem verwies er auf Lobbyfirmen, die nach seiner Darstellung engagiert worden seien, um das Außenministerium zu ersetzen. Băsescu sagte, er sei direkt und weder geheimnisvoll noch ironisch.

„Wir hatten nur die Politik des Narren, der Hunderttausende Dollar zahlte, um bei Mar-a-Lago vorbeizukommen und Fotos mit einem Trump-Aufsteller zu machen.“

Traian Băsescu, Ehemaliger rumänischer Präsident

Ein Besuch, der nie stattfand

Băsescu erinnerte daran, dass ein Besuch von Präsident Nicușor Dan bei Trump, der als bis Ende 2025 machbar dargestellt worden war, nicht stattgefunden habe. Er argumentierte, wenn Trump nicht zugänglich sei, hätte Rumänien Beziehungen zum US-Kongress aufbauen müssen, einschließlich Treffen mit Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats, und hätte diese weiter ausbauen müssen. Stattdessen habe sich Rumänien, so sagte er, auf die eine Idee versteift, dass sein Präsident Trump treffen werde. Er fügte hinzu, er habe den Leuten im vergangenen Jahr gesagt, ein solches Treffen werde stattfinden, wenn es notwendig sei, und nicht um seiner selbst willen.

Absage an eine Wahl zwischen den Parteien

Băsescu wies zudem den Vorschlag zurück, Rumänien solle nach den Zwischenwahlen, die die Demokraten gewannen, zwischen Republikanern und Demokraten ein Lager wählen. Die Vorstellung, Rumänien müsse nun ins Lager der Demokraten wechseln, sei eine Naivität, die eines Staates würdig sei, dessen Regierung aus Analphabeten bestehe. Während seiner eigenen Amtszeit, so sagte er, habe der Ansatz nur eines gekannt: Der Partner sei Amerika gewesen, und zwar keine der beiden Parteien. Er habe führende Vertreter beider großen Parteien getroffen und nie gezögert, Politiker aus beiden Kammern des Kongresses zu treffen.

„Unser Partner ist Amerika, weder die Demokraten noch die Republikaner.“

Traian Băsescu, Ehemaliger rumänischer Präsident

Politik ist an den Staat gebunden, nicht an den Präsidenten

Băsescu schloss mit dem Argument, Rumäniens Politik dürfe nicht davon abhängen, wer das Weiße Haus besetzt. Das Land sei an Amerika gebunden, nicht an einen Präsidenten. Er äußerte die Hoffnung, die rumänischen Politiker würden dies nach dem Wahlereignis, auf das er sich bezog, also den US-Zwischenwahlen, verstehen.

„Unsere Politik kann nicht an den Präsidenten gebunden sein. Wir sind an Amerika gebunden, nicht an den Präsidenten.“

Traian Băsescu, Ehemaliger rumänischer Präsident

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Bukarest, Washington · Rumänien, Vereinigte Staaten

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