Diplomatie · Washington und Bukarest

Rumänien fordert stärkere US-Militärpräsenz und verweist auf 115 Drohnen im eigenen Luftraum

Präsidentenberater Marius Lazurca erklärte nach Gesprächen in Washington, Rumänien stehe vor einer ernsten Sicherheitslage im Schwarzen Meer und brauche eine stärkere amerikanische militärische und wirtschaftliche Präsenz im Land.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, Stirile ProTV, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Bukarest · Vereinigte Staaten, Rumänien

Gespräche in Washington

Marius Lazurca, Rumäniens Präsidentenberater für nationale Sicherheit, führte in Washington Gespräche mit mehreren hochrangigen US-Vertretern. In einem Beitrag auf X nannte er Elbridge Colby, Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Allison Hooker, Staatssekretärin im Außenministerium für politische Angelegenheiten, Thomas DiNanno, Staatssekretär für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit, sowie Dan Holler, einen Berater des US-Außenministers. Er erklärte zudem, er habe Mitglieder des Kongresses, Forschungsinstitute und die Presse getroffen. DiNanno antwortete auf X, das Treffen mit Lazurca sei ausgezeichnet gewesen, da beide Länder 30 Jahre strategische Partnerschaft feiern, und bezeichnete Rumänien als einen der verlässlichsten Verbündeten an der Ostflanke der NATO. Lazurcas eigener Beitrag nannte Rumänien einen unverzichtbaren Verbündeten der Vereinigten Staaten in der Schwarzmeerregion.

Bedrohungen im Schwarzen Meer

In einem Interview mit CNN, das er in Washington gab und über das am 30. Oktober berichtet wurde, argumentierte Lazurca, Rumänien brauche mehr amerikanische Unterstützung auf seinem Territorium. Er sagte, das Land sei auf die Hilfe aller seiner Verbündeten angewiesen, insbesondere auf die der Vereinigten Staaten.

„Wir wissen, dass wir die Hilfe aller unserer Verbündeten brauchen und insbesondere die der Vereinigten Staaten. Aus diesem Grund setzen wir uns für eine stärkere amerikanische Militärpräsenz in Rumänien ein.“

Marius Lazurca, Rumänischer Präsidentenberater für nationale Sicherheit

Lazurca sagte, er habe Berichte über die ernste Lage in Kyjiw gesehen, und Rumänien stehe angesichts der Intensität der russischen Angriffe im Schwarzen Meer vor einer ähnlichen Situation. Er erklärte, bislang seien mehr als 600 Schiffe im Schwarzen Meer getroffen worden und mehr als 115 Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen. Er bezeichnete die Sicherheitslage als sehr ernst, sagte aber zugleich, Rumänien werde von Tag zu Tag stärker und sei in der Lage, einige der Drohnen abzuschießen und die Grenze des Nordatlantikbündnisses zu verteidigen.

Reaktion der NATO

Auf die Frage, ob die Reaktion der NATO auf diese Vorfälle ausreichend gewesen sei, räumte Lazurca ein, dass es Luft nach oben gebe. Er verwies auf eine sich ständig verändernde Lage, in der die Verbündeten versuchten, sich an Umstände anzupassen, die sich laufend verschieben.

„Es gibt Luft nach oben, aber wir sind froh, dass die Verbündeten Solidarität gezeigt haben und viele von ihnen neue, moderne militärische Fähigkeiten nach Rumänien entsandt haben.“

Marius Lazurca, Rumänischer Präsidentenberater für nationale Sicherheit

Zuvor in demselben Gespräch hatte er eingeräumt, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen sich nicht als ausreichend abschreckend erwiesen hätten. Er fügte hinzu, Rumänien könne Abschreckung in der Schwarzmeerregion durch eigene Anstrengungen aufbauen, aber auch durch die Solidarität der Verbündeten, insbesondere der Vereinigten Staaten.

Zwischenwahlen und bilaterale Beziehungen

Auf die Frage, ob eine Übernahme des Repräsentantenhauses und möglicherweise auch des Senats durch die Demokraten Rumäniens Chancen auf die gewünschte Sicherheitskooperation verbessern würde, sagte Lazurca, Bukarest habe keinen Grund, sich über die derzeitige Zusammenarbeit zu beklagen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Beziehung zu Washington auch künftig so funktionieren werde wie bisher. Er beschrieb den Dialog in Washington als andauernd, warm und herzlich und äußerte die Hoffnung, dass sein Ergebnis für Rumänien, die Vereinigten Staaten und die gesamte westliche Welt positiv sein werde. Er verwies zudem auf eine Umfrage, der zufolge 72 % der Rumänen engere Beziehungen zwischen EU und USA befürworten. Die US-Zwischenwahlen sind für den 3. November angesetzt.

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