Sicherheit · London

Wachstum der britischen Hauspreise verlangsamt sich auf 0,5 Prozent – schwächster Wert seit Januar 2024

Nationwide zufolge sind die britischen Hauspreise in den zwölf Monaten bis Oktober um 0,5 Prozent gestiegen – der langsamste Anstieg seit Januar 2024. Höhere Hypothekenkosten und die Erwartung einer Zinserhöhung der Bank of England belasten die Käufer.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, The Guardian, Financial Times News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Schatzkanzler John Healey bestätigt in seinem ersten Haushalt das Programm „Your First Home“
  2. 29.10.Moneyfacts beziffert den durchschnittlichen fünfjährigen Festzins für Hypotheken auf 5,99 Prozent
  3. 30.10.Nationwide meldet für Oktober ein Jahreswachstum der britischen Hauspreise von 0,5 Prozent
  4. Woche des 2. November 2026Zinsentscheidung der Bank of England; die Märkte rechnen fest mit einer Anhebung auf 4 Prozent

Preise stagnieren, Jahreswachstum lässt nach

Ein durchschnittliches britisches Wohnhaus war im Oktober laut Nationwide 273.566 Pfund wert – unverändert gegenüber September. Das Jahreswachstum verlangsamte sich von 0,8 Prozent im September auf 0,5 Prozent und ist damit so schwach wie zuletzt im Januar 2024. Auch der Oktober-Durchschnitt liegt unter dem Höchststand von 278.880 Pfund aus dem April. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen monatlichen Rückgang von 0,1 Prozent und ein Jahreswachstum von 0,6 Prozent erwartet; die Jahresrate blieb damit unter dieser Prognose. Robert Gardner, Chefökonom von Nationwide, führte die Abschwächung auf ein unsicheres wirtschaftliches Umfeld zurück und sagte, der Markt dürfte kurzfristig schwach bleiben.

„Vorausschauende Indikatoren deuten auf eine weitere Abschwächung in der nahen Zukunft hin.“

Robert Gardner
Jährliches Wachstum der britischen Hauspreise, September und Oktober 2026%
2026-09
0.8 %
2026-10
0.5 %

Daten aus dem Artikeltext

Hypothekenkosten steigen weiter

Moneyfacts bezifferte den durchschnittlichen Zinssatz für fünfjährige Festhypotheken am Donnerstag, 29. Oktober, auf 5,99 Prozent, den für zweijährige Festhypotheken auf 5,97 Prozent. Der Leitzins der Bank of England liegt seit dem vergangenen Dezember bei 3,75 Prozent, doch die Volatilität am Anleihemarkt hat die Swap-Sätze nach oben getrieben, die die Preisgestaltung der Festzinsangebote bestimmen. Daten der Bank of England zufolge erreichte der durchschnittliche fünfjährige Festzins bei 75 Prozent Beleihungsauslauf Ende September 4,98 Prozent – der höchste Stand seit 2023. Die Hypothekengenehmigungen für September fielen stärker als erwartet und erreichten den niedrigsten Stand seit 2023. Gardner sagte, der Krieg im Nahen Osten habe die Inflationssorgen befeuert und die Erwartungen an höhere Zinsen verstärkt.

Durchschnittliche Festzinsen für Hypotheken, Ende Oktober 2026%
Fünfjährige Festhypothek (Moneyfacts, 29. Okt.)
5.99 %
Zweijährige Festhypothek (Moneyfacts, 29. Okt.)
5.97 %

Daten aus dem Artikeltext

Haushaltshilfen und die Zinsentscheidung

Schatzkanzler John Healey bestätigte am Mittwoch, 28. Oktober, in seinem ersten Haushalt das 4,7 Milliarden Pfund schwere Programm „Your First Home“. Ab Frühjahr 2027 können berechtigte Käufer in England neugebaute Häuser mit einer Anzahlung von 2,5 Prozent erwerben, unterstützt durch ein staatlich abgesichertes Eigenkapitaldarlehen, das 20 Prozent des Immobilienwerts abdeckt. Tom Bill, Leiter der britischen Wohnimmobilienforschung bei Knight Frank, sagte, die steigenden Hypothekenkosten überwögen jede im Haushalt angekündigte Hilfsmaßnahme. Rob Wood, Chefökonom für Großbritannien bei Pantheon Macroeconomics, sagte, das Programm könne dem Markt einen bescheidenen Schub geben, er erwarte jedoch, dass die Preise im kommenden Jahr gedämpft bleiben. Die Finanzmärkte rechnen fest mit einer Anhebung um einen Viertelprozentpunkt auf 4 Prozent bei der nächsten Entscheidung der Bank of England in der Woche des 2. November 2026.

Ausblick für Käufer und Preise

Nationwide berichtete, dass Gutachter weiterhin schwache Anfragen neuer Käufer sehen und dass die Verbraucherstimmung im Oktober spürbar nachließ, da die Haushalte weniger Zuversicht in die Wirtschaft und ihre eigenen Finanzen fassten. Gardner erwartet, dass der Immobilienmarkt unter Druck bleibt, bis die Energiepreise nachgeben, und rechnet danach mit einer Erholung.

„Sobald der Energieschock nachlässt, gibt es gute Gründe für die Annahme, dass der Markt wieder an Dynamik gewinnt.“

Robert Gardner

Ashley Webb, Ökonom beim Beratungsunternehmen Capital Economics, sagte, da die Hypothekenzinsen weiter stiegen, dürften die Hauspreise in den kommenden Monaten weiter fallen. Bill sagte, das Ausbleiben großer Schocks im Haushalt könne in den kommenden Monaten für eine bescheidene Erholung sorgen, doch die Angebotspreise müssten ein deutlich härteres finanzielles Umfeld für Käufer widerspiegeln. Die nächste Bewährungsprobe ist die Entscheidung der Bank of England in der Woche des 2. November 2026, bei der die Märkte eine Anhebung des Leitzinses von 3,75 auf 4 Prozent erwarten.

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