Das Office for National Statistics (ONS) teilte mit, die Verbraucherpreise seien in den zwölf Monaten bis September um 3,5 Prozent gestiegen, nach 3,1 Prozent im August. Der Konsens der Analysten hatte bei 3,4 Prozent gelegen, die Zahl lag damit über den Erwartungen. Laut den ONS-Daten stiegen die Preise im Monatsvergleich zudem um 0,4 Prozent. Die Jahresrate ist die höchste seit Oktober vergangenen Jahres, als sie bei 3,6 Prozent lag.
Daten aus dem Artikeltext
Der Verkehr war der größte Aufwärtstreiber des Anstiegs, wobei die ONS-Zahlen insbesondere die Kraftstoffe für Motoren hervorheben. Die durchschnittlichen Benzin- und Dieselpreise erreichten im September ihren höchsten Stand seit vier Jahren. Der ONS-Chefökonom Grant Fitzner brachte das Gesamtbild auf den Punkt.
„Die Inflation ist im September deutlich auf ihre höchste Jahresrate seit fast einem Jahr gestiegen.“
Fitzner verwies zudem auf Diesel, dessen Kosten er als entscheidenden Belastungsfaktor nannte.
„Erneut waren gestiegene Kraftstoffpreise der Haupttreiber, wobei die Dieselkosten so hoch waren wie zuletzt im Juli 2022.“
Auch Flugtickets verstärkten den Aufwärtsdruck, ebenso Computerspiele und Live-Veranstaltungen, die er als häufig schwankungsanfällig beschrieb. Hotelübernachtungen glichen den Anstieg teilweise aus, da die Preise weniger stark stiegen als ein Jahr zuvor.
Die Kerninflation, die Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak ausklammert, stieg in den zwölf Monaten bis September von 2,6 Prozent im August auf 2,8 Prozent. Restaurants und Hotels lieferten den größten Abwärtsbeitrag und glichen den Anstieg der Verkehrskosten teilweise aus. Die Zahlen bringen die Bank of England auf Kurs für ihre erste Zinserhöhung seit über drei Jahren. Die Preise stiegen schneller als die Prognosen, die die Markterwartungen für den Monat geprägt hatten.
Die Veröffentlichung erfolgte eine Woche, bevor John Healey seinen ersten Haushalt vorlegt, wie der Telegraph berichtete. RTE merkte an, dass der Jahreshaushalt der Labour-Regierung voraussichtlich die Belastungen durch die Lebenshaltungskosten adressieren soll. Die Inflationsdaten verleihen der Debatte über die Lebenshaltungskosten damit zusätzliches Gewicht vor dieser Erklärung. Das Markt-Briefing von Bloomberg hob zudem hervor, dass die Regierung offenbar mehr Gilts verkaufen will.
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Pollar unterstützenMakroökonomie · London
Die jährliche Inflationsrate erreichte im September 3,5 Prozent, nach 3,1 Prozent im August und über den von Ökonomen erwarteten 3,4 Prozent. Benzin und Diesel waren kurz vor dem Haushalt der Haupttreiber.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, The Telegraph, RTE.ie und weiteren Medien. Veröffentlicht .