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Cyberangriff auf das Unternehmen hinter dem Brennerbasistunnel – Hacker griffen auf internetzugängliche Daten zu

BBT SE, das Unternehmen, das den Brennerbasistunnel baut und betreibt, hat bestätigt, dass Unbefugte auf über das Internet erreichbare Daten zugegriffen haben. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt, heißt es; die russischsprachige Erpressergruppe Everest steht im Verdacht, ist aber nicht bestätigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, Il Sole 24 ORE, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bozen · Italien
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Angriffsdatum nach Angaben von Il Sole 24 Ore
  2. 6.11.Öffentliche Bestätigung des Angriffs, gemeldet von Il Messaggero

Der Angriff und wie er bekannt wurde

BBT SE, das Unternehmen, das den Brennerbasistunnel baut und betreibt, war Ziel eines gezielten Cyberangriffs, bei dem Unbefugte Zugriff auf über das Internet erreichbare Daten erlangten. Die österreichische Tageszeitung Tiroler Tageszeitung berichtete zuerst über den Eindringversuch, anschließend bestätigte das Unternehmen ihn gegenüber ANSA und anderen Medien. Il Sole 24 Ore datiert den Angriff auf den 17. Oktober, andere Berichte verorten ihn Mitte Oktober. Il Messaggero nennt den 6. November als Datum der öffentlichen Bestätigung. In seiner Erklärung beschrieb das Unternehmen, wie es reagierte.

„Sobald der Vorfall entdeckt wurde, aktivierte das Unternehmen die IT-Sicherheitsprotokolle und isolierte die betroffenen Systeme unverzüglich.“

BBT SE

Laut dem Unternehmen wurden externe Cybersicherheitsspezialisten für die forensische Analyse hinzugezogen und die zuständigen Behörden informiert. Die Ermittlungen zu den Details des Angriffs dauern an. La Repubblica berichtete, es sei weiterhin unklar, welche Daten kompromittiert wurden und wie tief die Angreifer in das Netzwerk eindrangen.

Betrieb und Dimension des Tunnels

BBT erklärte, der Vorfall habe die operativen Tätigkeiten bislang nicht beeinträchtigt. Ein Unternehmenssprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der Angriff stelle keine Gefahr für den Bau oder den späteren Betrieb des 64 Kilometer langen Tunnels dar, und hochsensible Daten seien nicht betroffen gewesen. Angaben zu möglichen Tätern oder Motiven machte der Sprecher nicht. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bozen in Südtirol, weshalb die italienischen Behörden die Ermittlungen leiten. Der Tunnel ist mit 11,7 Milliarden Euro veranschlagt und soll ab 2034 die Reisezeiten zwischen Deutschland und Italien verkürzen.

Die Einschätzung des Unternehmens, zitiert von La Repubblica, lautet, der Vorfall habe die Arbeiten nicht beeinträchtigt.

„Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Bau des Tunnels.“

BBT SE

Die Gruppe Everest und Erpressungsvorwürfe

Der österreichische Sender ORF berichtete, hinter dem Angriff könnte Everest stehen, eine russischsprachige Gruppe, die im Bereich Cyber-Erpressung aktiv ist. Nach der beschriebenen Methode stehlen die Angreifer Daten und drohen mit deren Veröffentlichung, um Geld zu erpressen. ORF zufolge beantwortete BBT Fragen zu Verhandlungen oder Zahlungen nicht, während La Repubblica berichtete, das Unternehmen habe nicht sagen wollen, ob es mit den Erpressern verhandle. Il Fatto Quotidiano berichtete unter Berufung auf die Tiroler Tageszeitung, Everest habe den Angriff für sich reklamiert; diese Behauptung ist in einem Bericht der Informationssicherheitsfirma Telsy dokumentiert. Eine offizielle Zuschreibung gibt es nicht. Die Sicherheitsfirma ZeroFox beobachtet Everest seit 2021 und beschrieb die Organisation in einer Analyse vom Februar als auf Ransomware und Erpressung spezialisiert, mit dem Hinweis, dass Angaben über gestohlene Daten übertrieben sein könnten, um Druck auf die Opfer auszuüben.

Weiterer Kontext: das Fehmarnbelt-Projekt

Watson berichtete, dass auch das Tunnelprojekt Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark Mitte Oktober von einem Cyberangriff getroffen wurde. Der Angriff auf den Auftragnehmer Femern Link Contractors (FLC) habe nach Angaben der Muttergesellschaft Femern A/S vorübergehend mehrere IT-Systeme auf der Baustelle beeinträchtigt. Dieser rund 18 Kilometer lange Tunnel soll die deutsche Insel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden und die Bahnreise zwischen Hamburg und Kopenhagen auf etwa zweieinhalb Stunden verkürzen.

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