Regierung · Paris
Braun-Pivet weist Strafvorschläge im Fall Lyhanna zurück und fordert ganzheitlichen Ansatz
Die Präsidentin der französischen Nationalversammlung argumentierte, dass lebenslange Haft, Unverjährbarkeit und chemische Kastration Kinder nicht schützen würden, und plädierte stattdessen für Sexualerziehung, bessere medizinische Versorgung und einen verbesserten Informationsaustausch über Täter.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Parisien, 20 Minuten, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Präsidentin der Nationalversammlung sagte, härtere Strafen würden Kinder nicht schützen, und lehnte lebenslange Haft, Unverjährbarkeit und chemische Kastration ab.
Sie plädierte für Sexualerziehung, bessere Gesundheitsversorgung, Bekämpfung der Vergewaltigungskultur und einen verbesserten Informationsaustausch über Sexualstraftäter.
Premierminister Lecornu, Ministerin Bergé, die Ex-Premierminister Attal und Philippe sowie LR-Chef Retailleau schlugen jeweils härtere Maßnahmen vor, die alle von Braun-Pivet zurückgewiesen wurden.
Ein tragischer Fall entfacht Debatte
Der Fall Lyhanna, bei dem ein elfjähriges Mädchen ums Leben kam, hat in Frankreich die Debatte über Strafen für Kindesmissbrauch neu entfacht. Es stellte sich heraus, dass der Hauptverdächtige Jérôme B., ein 41-jähriger Vater, mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft war, jedoch keine Schutzmaßnahmen ergriffen worden waren. Die öffentliche Empörung veranlasste Regierungs- und Oppositionspolitiker, härtere Maßnahmen vorzuschlagen.
Braun-Pivets Erwiderung
In einem Auftritt am Sonntag bei France Inter in der Sendung „Questions politiques“ wies die Präsidentin der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, mehrere Strafvorschläge als fehlgeleitet zurück.
„Sie sehen, dass eine echte lebenslange Haftstrafe, Unverjährbarkeit oder die Rückkehr der Todesstrafe unsere Kinder heute nicht schützen werden.“
Vorschläge auf dem Tisch
Premierminister Sébastien Lecornu schlug vor, die Strafen für Serienvergewaltiger von Kindern von 20 Jahren auf lebenslänglich zu erhöhen, möglicherweise im Rahmen des für Juli geplanten Kinderschutzgesetzes. Ministerin Aurore Bergé möchte sexuelle Gewalt gegen Minderjährige unverjährbar machen. Die früheren Premierminister Gabriel Attal und Édouard Philippe schlugen die Abschaffung des Strafvollstreckungsrichters vor, während LR-Chef Bruno Retailleau eine chemische Kastration ins Spiel brachte. Braun-Pivet widersprach allen und warnte davor, das Gesetz zu verfälschen und Kinder in der Jugendhilfe für strafpolitische Anhängsel zu opfern.
„Hüten wir uns davor, erneut die Kinder zu opfern, die in der Jugendhilfe untergebracht sind und die so dringend unsere Fürsorge brauchen, für strafpolitische Maßnahmen, die in diesem Gesetz nichts zu suchen haben.“
Prävention statt Bestrafung
„Wenn wir die Strafpolitik wieder verschärfen wollen, haben wir die Situation nicht verstanden.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le ParisienAffaire Lyhanna : imprescriptibilité, castration chimique... Yaël Braun-Pivet balaye de " mauvaises réponses "
- 20 MinutenPrévention plutôt que répression : le message de Yaël Braun-Pivet sur l'affaire Lyhanna
- Le Figaro.frImprescriptibilité, castration chimique... Après la mort de Lyhanna, Yaël Braun-Pivet balaye de "mauvaises réponses"
- MediapartLyhanna: imprescriptibilité, castration chimique... Braun-Pivet balaye de " mauvaises réponses "
- Yaël Braun-Pivet
- Präsidentin der französischen Nationalversammlung, lehnt Strafmaßnahmen im Fall Lyhanna ab
- Sébastien Lecornu
- Premierminister von Frankreich, schlug lebenslange Haft für Serienvergewaltiger von Kindern vor
- Aurore Bergé
- beigeordnete Ministerin für Gleichstellung der Geschlechter, schlug Unverjährbarkeit für sexuelle Gewalt gegen Minderjährige vor
- Gabriel Attal
- ehemaliger Premierminister, schlug die Abschaffung des Strafvollstreckungsrichters vor
- Édouard Philippe
- ehemaliger Premierminister, schlug gemeinsam die Abschaffung des Strafvollstreckungsrichters vor
- Bruno Retailleau
- Vorsitzender der Partei Les Républicains, schlug chemische Kastration vor
- Jérôme B.
- Hauptverdächtiger im Fall Lyhanna, zuvor mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt
- Orte
- Paris
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