Verkehr · Warschau, Murcia und Sofia

Bombendrohungen erzwingen Notlandungen von vier Flügen in Warschau, Murcia und Sofia

Bombendrohungen haben am Dienstag, 3. November, vier Flüge getroffen und Notlandungen in Warschau, Murcia und Sofia erzwungen. Ein Wizz-Air-Flug war bereits am Montag, 2. November, nach einer ähnlichen Drohung nach Budapest umgeleitet worden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NewsIT, NEWS 24/7 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau, Murcia, Sofia, Budapest · Polen, Spanien, Bulgarien
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Wizz-Air-Flug von London nach Sofia nach einer Bombendrohung nach Budapest umgeleitet
  2. 3. November, 08:54 GMTBombenwarnung auf einem LOT-Flug nach Chopin gemeldet, der sieben Minuten später in Modlin landete
  3. Mittag, 3. NovemberFlughafen Warschau-Modlin nimmt den Betrieb gegen Mittag wieder auf

Ein LOT-Flug landet in Modlin

Ein LOT-Flug vom Londoner Flughafen Heathrow mit 181 Passagieren an Bord wurde nach einer Bombendrohung zum Flughafen Warschau-Modlin umgeleitet, und ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, dass es sich um ihre Maschine handelte. Kathimerini berichtete, die Boeing 737 MAX sei auf dem Weg zum Chopin-Flughafen gewesen, als die Warnung um 08:54 GMT einging, und sieben Minuten später in Modlin gelandet. Spezialisten überprüften das Flugzeug und das Gepäck der Passagiere, während die Reisenden in der Ankunftshalle auf weitere Entscheidungen warteten. Modlin liegt rund 36 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und wird vor allem von Billigfliegern genutzt, während Chopin innerhalb der Stadtgrenzen liegt.

Der Flughafen teilte mit, der Flugbetrieb sei am Dienstag, 3. November, gegen Mittag wiederhergestellt worden, obwohl das Flugzeug weiterhin untersucht wurde.

„Wir möchten Sie darüber informieren, dass der Flugbetrieb am Flughafen Warschau-Modlin wiederhergestellt ist.“

Flughafen Warschau-Modlin

In derselben Erklärung hieß es, das Flugzeug werde weiterhin von den zuständigen Diensten überprüft und Passagiere und Besatzung blieben bis zu weiteren Entscheidungen in der Ankunftshalle.

Drohungen erreichen Murcia, Sofia und Budapest

Ein Ryanair-Flug aus Manchester musste nach einer weiteren Drohung in Murcia im Süden Spaniens notlanden. Francisco Lucas, der Vertreter der spanischen Regierung in der Region Murcia, gab die Zahl der Menschen an Bord mit 121 einschließlich Besatzung an, während Diari ARA, zitiert von Kathimerini, von 114 Passagieren berichtete – die Angaben bleiben damit ungeklärt. In Sofia landete ein Flugzeug aus Israel nach einer per E-Mail verschickten Bombendrohung, und Einheiten der Terrorismusbekämpfung durchsuchten es nach Sprengsätzen, wie die bulgarische Nachrichtenagentur BTA meldete. Lyubomir Nikolov, Generalsekretär des Innenministeriums, sagte, die Überprüfungen liefen, und lokale Medien berichteten später, die Drohung sei ein Fehlalarm gewesen. Zuvor hatte ein Wizz-Air-Flug von London nach Sofia am Montag, 2. November, nach einer Bombendrohung Kurs auf Budapest genommen, begleitet von einem ungarischen Kampfjet; Ungarns Verteidigungsminister beschrieb die Umleitung in einem Facebook-Beitrag. NewsIT zählte zwischen dem 2. und 3. November fünf Drohungen gegen europäische Flüge.

Bislang kein Zusammenhang nachgewiesen

Die polnischen Behörden teilten mit, die Drohung habe sich nicht bestätigt, und es bleibt unklar, ob die Vorfälle zusammenhängen. SAS erklärte, ihre Maschine, die aus Kopenhagen gekommen war, sei sicher in Chopin gelandet und die Passagiere hätten das Flugzeug verlassen. Kathimerini berichtete, niemand habe die Verantwortung übernommen, doch die Fälle verstärken die europäische Sorge über hybride Bedrohungen gegen Infrastruktur, die seit Russlands Invasion der Ukraine im Jahr 2022 zugenommen haben.

Im August wurde in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs am Flughafen Leipzig/Halle in Ostdeutschland ein unbemanntes Luftfahrzeug mit Sprengstoff gefunden, was Ermittlungen wegen eines möglichen Terroranschlags auslöste. Deutschland machte Russland für diesen Angriff verantwortlich, was Moskau wiederholt bestritten hat, einschließlich jeder Beteiligung an Sabotage oder hybrider Kriegsführung. Zu den Vorfällen in Polen hat Moskau sich nicht geäußert.

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