Sicherheit · Évreux, Sofia und Plovdiv

Bombendrohungen zwingen Flüge in ganz Europa zu Kursänderungen – auch eine Aer-Lingus-Maschine nach Évreux

Bombendrohungen haben am Donnerstag, dem 5. November, Flugzeuge in mehreren europäischen Ländern zu Kursänderungen gezwungen – von einer Aer-Lingus-Maschine, die in der Normandie landete, bis zu drei Ryanair-Flügen in Bulgarien. Bei den bisherigen Kontrollen wurden keine Sprengstoffe gefunden, und niemand hat die Verantwortung übernommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Évreux, Sofia, Plovdiv, Brüssel · Frankreich, Bulgarien, Belgien
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Mindestens sieben Flüge und ein Kreuzfahrtschiff erhielten Bombendrohungen, ein Sprengsatz wurde nicht gefunden
  2. 5. November, morgensDrei Ryanair-Flüge nach Sofia wurden bedroht, zwei landeten in Sofia, einer wurde nach Plovdiv umgeleitet
  3. Umleitung der Aer LingusDer Flug EI402 von Dublin nach Rom wurde nach einer Bombendrohung zum Luftwaffenstützpunkt Évreux umgeleitet
  4. Finnair-EskorteItalienische Kampfjets eskortierten einen Finnair-Flug von Helsinki nach Rom, der in Fiumicino landete, ohne dass etwas gefunden wurde

Drohungen treffen Flüge in mehreren Ländern

Bombendrohungen haben am Donnerstag, dem 5. November, den Luftverkehr in ganz Europa gestört und mehrere Maschinen zu Kursänderungen und Notlandungen gezwungen. Die jüngsten Berichte zählen mindestens zwölf europäische Flüge, die Ziel von Drohungen wurden, ein anderer Bericht nennt 15 betroffene Flüge. Die Drohungen folgen auf eine erste Welle am Dienstag, dem 3. November, als mindestens sieben Flüge und ein Kreuzfahrtschiff Bombendrohungen erhielten und in keinem dieser Fälle ein Sprengsatz gefunden wurde. In Griechenland ergab auch eine Beschwerde vom Dienstag, auf einem Kreuzfahrtschiff im Hafen von Syros sei ein Sprengsatz platziert worden, nichts.

Aer-Lingus-Maschine nach Évreux umgeleitet

Der Aer-Lingus-Flug EI402, ein A320 auf dem Weg von Dublin nach Rom, änderte nach einer Bombendrohung den Kurs und landete auf dem Luftwaffenstützpunkt Évreux in der Normandie, rund 100 km westlich von Paris. Frühere Berichte besagten, die Maschine habe im Flug einen Notfall erklärt und sei vor der Landung über der Region gekreist. An Bord waren 157 Menschen, 151 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Das Büro des französischen Premierministers Sébastien Lecornu erklärte, man beobachte die Lage, Kampfmittelräumkräfte seien zum Stützpunkt entsandt worden und alle Insassen an einen sicheren Ort gebracht worden. Aer Lingus teilte in einer eigenen Erklärung mit, der Flug habe aus Vorsichtsgründen den Kurs geändert und sei sicher gelandet.

Weitere Umleitungen und Landungen

Aegean erklärte, man sei über Bombendrohungen gegen den Flug A3552 von Thessaloniki nach Mailand und den Flug A3860 von Athen nach Wien informiert worden. Beide Maschinen landeten regulär, nachdem die Kontrollen des Unternehmens nichts Verdächtiges ergeben hatten. In ihrer Erklärung teilte die Fluggesellschaft mit:

„Die Sicherheit unserer Passagiere und Besatzungen ist und bleibt unsere höchste Priorität.“

Aegean

Italienische Kampfjets eskortierten einen Finnair-Flug von Helsinki nach Rom, der in Fiumicino landete, wo Spezialisten für Sprengstoffkontrolle die Maschine überprüften und nichts fanden. In Tschechien wurden vier Flüge mit Ziel Prag mit einem improvisierten Sprengsatz bedroht, die Polizeikontrollen ergaben keine Sprengstoffe. Ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Warschau wurde nach Wien umgeleitet, und ein LOT-Flug aus Warschau landete in Brüssel, nachdem belgische Medien von einer verdächtigen Meldung berichtet hatten.

Bulgarien: drei Ryanair-Flüge

Drei Ryanair-Flüge mit Ziel Sofia erhielten am Donnerstagmorgen Bombendrohungen, die laut BNR per E-Mail eingingen. Zwei der Maschinen, die aus Kopenhagen und Madrid kamen, landeten am Sofioter Flughafen Vasil Levski, wo die Sicherheitskontrollen liefen. Ein dritter Flug aus London wurde zum Flughafen Plovdiv umgeleitet, was das Verkehrsministerium gegenüber NOVA bestätigte. Das bulgarische Innenministerium bestätigte die erzwungenen Landungen und Sicherheitskontrollen an bulgarischen Flughäfen, und die bulgarischen Luftstreitkräfte ließen MiG-29-Kampfjets aufsteigen, um die Flüge zu begleiten.

Ermittlungen und offene Fragen

Die Behörden ermitteln zu den Vorfällen und versuchen festzustellen, wer die Drohungen verschickt hat. Keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen, und ob die Drohungen zusammenhängen, ist noch unklar. Eliran Almog, Vorstandsvorsitzender des Cybersicherheitsunternehmens Cyviation, sagte, wiederholte Drohungen könnten sowohl der Störung des Betriebs dienen als auch dazu, zu testen, wie Fluggesellschaften, Flughäfen und nationale Behörden reagieren; die Störung verursache wirtschaftliche Kosten und könne das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben. Michelle Robson, eine ehemalige Fluglotsin, sagte gegenüber Sky News, das Ausmaß der Drohungen sei sehr ungewöhnlich, und sie habe in ihrer Laufbahn nie etwas Vergleichbares erlebt. Dass einige Maschinen am Boden gehalten würden, zeige, dass die Drohungen ernst genommen würden. Kathimerini merkte an, die Vorfälle verstärkten in Europa die Sorgen über hybride Bedrohungen gegen die Infrastruktur, inmitten erhöhter Sicherheitsspannungen seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022.

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