Sicherheit · Lissabon, Budapest und Rom

Bombendrohungen treffen europäische Flüge, Ryanair-Maschine in Lissabon durchsucht

Die portugiesische Polizei erklärte eine Drohung gegen einen Ryanair-Flug nach Lissabon nach einer Durchsuchung für falsch, während Ungarn am selben Tag wegen drei weiterer bedrohter Flüge NATO-Jets aufsteigen ließ.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Jornal Expresso, Notícias ao Minuto, SIC Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon, Budapest, Rom · Portugal, Ungarn, Italien
Wie es dazu kam
  1. 6.11.Bombendrohung gegen den Ryanair-Flug FR8197 geht bei der portugiesischen Polizei ein
  2. Landung gegen 08:00Die Ryanair-Maschine landet in Lissabon und wird von der Spezialeinheit der Polizei untersucht
  3. 6.11.Erste von drei Drohungen gegen Verkehrsflüge über Ungarn, die NATO befiehlt den Start von Kampfjets (Lissabonner Zeit)

Durchsuchung am Flughafen Lissabon

Die Polizei erhielt die Drohung gegen den Ryanair-Flug FR8197 am Freitag, 6. November, um 07:20 Uhr über Kanäle der internationalen Polizeizusammenarbeit, während das Flugzeug, das ihn durchführen sollte, sich noch auf dem vorherigen Flug FR8196 im Anflug auf Lissabon befand. Nach der Landung startete die Polizei für öffentliche Sicherheit (PSP) eine koordinierte Operation mit dem Flughafenbetreiber, der Airline und weiteren Behörden. SIC berichtete, die Maschine sei gegen 08:00 Uhr gelandet. Spezialisten der Spezialeinheit der Polizei untersuchten sie auf verdächtige Gegenstände und bestätigten keinen Sprengsatz. Alle Passagiere und ihr Gepäck auf FR8197 wurden vor dem Boarding erneut kontrolliert. Die PSP bezeichnete die Drohung als falsch und ermittelt weiter zur Herkunft, gemeinsam mit der Kriminalpolizei und der Zivilluftfahrtbehörde ANAC. Zur Route gibt es unterschiedliche Angaben: SIC beschreibt einen Flug von Rom nach Lissabon, während der Bericht von SAPO über die Erklärung der PSP davon spricht, dass FR8197 von Lissabon nach Rom startete.

Drei Alarme über Ungarn

Ungarns Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi sagte, die Armee habe am Freitag drei Bombendrohungen gegen Verkehrsflugzeuge erhalten, die durch den ungarischen Luftraum flogen. Die erste ging kurz vor 10:00 Uhr Ortszeit (09:00 Uhr in Lissabon) ein und betraf einen Flug von Brüssel nach Sofia. Eine halbe Stunde später wurden zwei Flugzeuge Ziel von Drohungen, die Prag verlassen hatten, eines mit Ziel Zypern und eines mit Ziel Bukarest. In allen drei Fällen erteilte die NATO den Befehl „Alpha Scramble“ zur sofortigen Abfangung durch Kampfjets, und die ungarische Luftwaffe eskortierte die Maschinen im ersten Fall bis zur serbischen Grenze und in den beiden anderen bis zur rumänischen Grenze.

Drohungen breiten sich über den Kontinent aus

Mindestens 25 Flüge zwischen europäischen Ländern waren am Donnerstag, 5. November, betroffen, weshalb die Europäische Kommission ihren Mechanismus zum Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten aktivierte. Auch Flüge in Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Polen, Dänemark, Irland, Griechenland, Finnland, Serbien und Rumänien waren in dieser Woche von Drohungen betroffen. SIC zählte mindestens 27 Flugzeuge, die wegen des Verdachts auf mitgeführte Sprengstoffe landen mussten, darunter Flüge nach Sofia, Warschau, Madrid, Wien und Prag. Ein Flug von Dublin nach Rom wurde auf einen Militärstützpunkt in Frankreich umgeleitet, wo zwei Kampfjets ihn eskortierten und er sicher landete. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) bewertet die Alarme trotz der Dutzenden betroffenen Flüge als verringerte Gefahr für die Flugsicherheit.

Eine Verbindung zu russischen Extremisten

Am Dienstag, 3. November, schickte eine Zelle laut einem Bericht von ANSA eine E-Mail an italienische Flughäfen und drohte mit Bomben in sechs Flügen. Die E-Mail verwies auf Muzhskoye Gosudarstvo, eine ultranationalistische und frauenfeindliche russische Bewegung, die von Vladislav Pozdnyakov gegründet und in Russland verboten wurde. Der Flughafen von Rom und bulgarische Behörden erklärten, sie hätten Drohungen derselben Organisation erhalten, die SIC als „Fighters of the Male State“ bezeichnet, einen russischen rechtsextremen Zusammenschluss. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas sagte, es sei zu früh für die Schlussfolgerung, ob die Vorfälle zusammenhängen.

Reaktion von Flughafen und Luftverkehr

Der Flughafenbetreiber ANA erklärte, eng mit der Polizei zusammenzuarbeiten, die Betreuungsteams für Passagiere verstärkt zu haben, um Störungen zu begrenzen, und verwies Informationsanfragen an die PSP. Der Flugsicherungsanbieter NAV teilte mit, sein Präsident Pedro Ângelo halte die Sicherheitsprotokolle aufrecht.

„NAV stellt sicher, dass die Sicherheitsprotokolle buchstabengetreu eingehalten und in Abstimmung mit den Militär- und Sicherheitskräften aktiviert werden.“

Pedro Ângelo

NAV fügte hinzu, Routenänderungen, Umleitungen und Abweichungen seien ein normaler Teil der Flugsicherung und würden täglich nach Standardverfahren abgewickelt, wobei die Sicherheit oberste Priorität habe.

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