Sicherheit · Rom, Murcia und Warschau

Sieben Fehlalarme wegen Bombendrohungen bei europäischen Flügen, zwei in Rom Fiumicino

Zwei Ryanair-Flüge wurden nach einer anonymen E-Mail nach Rom Fiumicino eskortiert, während Alarme auch Flüge in Spanien, Polen und Bulgarien störten. Jede gemeldete Drohung erwies sich als falsch.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Tgcom24, Il Sole 24 ORE, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom, Murcia, Warschau, Sofia · Italien, Spanien, Polen
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Ein Ryanair-Flug aus Manchester landet während eines Bombenalarms in Murcia.
  2. 3.11.Ein Ryanair-Flug aus Dublin landet in Rom Fiumicino – der zweite in der E-Mail genannte Flug.
  3. 3.11.Der Flughafen Murcia wird nach rund zwei Stunden ausgesetzten Flugverkehrs wieder geöffnet.

Sieben Alarme, alle falsch

Am 3. November wurden sieben Bombenalarme bei Passagierflügen in Europa gemeldet, und alle erwiesen sich als unbegründet. Die aktualisierte Zählung, die Il Sole 24 ORE unter Berufung auf den Guardian nennt, ordnet die Fälle Italien, Bulgarien, Spanien und Polen zu. Auf jeden Alarm folgten Sicherheitskontrollen, in einigen Fällen wurden Flüge umgeleitet und der Flughafenbetrieb kurzzeitig ausgesetzt. Sprengstoff wurde nirgends gefunden. Ein separater Alarm hatte sich bereits am Abend des Montags, 2. November, ereignet, als ein Wizz-Air-Flug von London Luton in Budapest eine Notlandung durchführte. Nachdem die Kontrollen nichts ergaben, setzte das Flugzeug seinen Flug nach Sofia fort.

Rom Fiumicino

Zwei Ryanair-Flüge waren in Rom Fiumicino betroffen, nachdem eine anonyme E-Mail beim Flughafenbetreiber ADR eingegangen war, die behauptete, an Bord von Flügen aus Lissabon und Dublin befinde sich Sprengstoff. Der Flug aus Lissabon landete gegen 9.40 Uhr, der Flug aus Dublin um 10.44 Uhr. Sicherheitsteams überprüften Flugzeug, Passagiere und Gepäck, und Kampfmittelräumer durchsuchten beide Maschinen. Die Einsätze endeten kurz nach Mittag, ohne dass etwas gefunden wurde. Kampfjets der italienischen Luftwaffe stiegen auf, um die Flugzeuge zu eskortieren, wobei die Angaben darüber auseinandergehen, ob einer oder beide Flüge eskortiert wurden. ADR erklärte gegenüber Fanpage.it, für die Passagiere habe es keine Beeinträchtigungen gegeben.

Murcia, Warschau und Sofia

In Spanien musste ein Ryanair-Flug aus Manchester gegen 10.30 Uhr in Murcia eine Notlandung durchführen. Francisco Lucas, der Delegierte der spanischen Regierung in Murcia, meldete auf X, die 114 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder seien evakuiert worden und würden Sicherheitskontrollen unterzogen. Einige Berichte nennen 121 Personen an Bord, einschließlich der Besatzung. Der Flugverkehr am Flughafen ruhte etwa zwei Stunden lang und wurde um 13:00 Uhr wieder aufgenommen; ein Flug nach Gran Canaria wurde nach Alicante umgeleitet. In Polen wurden nach Angaben der BBC zwei Passagiermaschinen in Warschau überprüft. Ein Flug vom Londoner Flughafen Heathrow mit 181 Personen an Bord wurde nach Warschau Modlin umgeleitet, während ein Flug aus Kopenhagen nach Warschau Chopin vor den Kontrollen regulär landete, nachdem dänische Medien über eine ähnliche Drohung berichtet hatten. In Bulgarien soll ein Flug aus Israel in Sofia eine Notlandung durchgeführt haben, wo Anti-Terror-Einheiten im Einsatz waren. Der Guardian zählte hingegen zwei Ryanair-Flüge von Lissabon und Dublin mit Ziel Sofia, und die Darstellungen stimmen nicht überein.

Ermittlungen und offene Fragen

Die mit der Untersuchung des Vorfalls befassten Behörden bezeichneten ihn laut Il Giornale als höchst ungewöhnlich. Polaria und die Postpolizei ermitteln wegen der anonymen E-Mail. Tgcom24 berichtet, es werde zunehmend ein gemeinsamer Ursprung der Vorfälle vermutet. Von derselben Quelle zitierte Ermittlungskreise erklärten, bislang seien keine Verbindungen zu ähnlichen Vorfällen in anderen europäischen Städten aufgetaucht.

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