Makroökonomie · Madrid und Washington

Demokratische Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses treibt Ibex 35 und Wall Street an

Die Demokraten errangen Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses, und der Ibex 35 schloss 3 % fester bei 19.370,9 Punkten – seine beste Sitzung seit April. Brent-Rohöl fiel zum Handelsschluss an den europäischen Märkten um 8,21 % auf 94,7 Dollar je Barrel.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Periódico, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Madrid, Washington · Spanien, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Schlusskurs 3 % fester bei 19.370,9 Punkten, beste Sitzung seit April
  2. 5.11.Plus von rund 1,5 % im frühen Handel, über 19.600 Punkte

Demokraten gewinnen beide Kammern, US-Aktien legen zu

Am Mittwoch, 4. November, reagierten die Märkte auf die Zwischenwahlergebnisse, die der Demokratischen Partei eine Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses verschaffen – ein Rückschlag für die Regierung Trump. Die von Europa Press gemeldeten Intraday-Werte zeigen den Nasdaq rund 2 % im Plus, den S&P 500 1,80 % fester und den Nasdaq 100 etwa 1,5 % höher, während der Dow Jones je nach Bericht zwischen 2,11 % (El Periódico) und knapp 3 % (Europa Press) zulegte. Große Technologiewerte führten die Rally an: Amazon stieg um 7,38 %, Microsoft um 6,60 % und Apple um 6,40 %. Nvidia bildete die Ausnahme und gab 1,24 % nach, während SpaceX rund 4 % verlor und Tesla mehr als 2,5 % zulegte.

Gold kletterte demselben Bericht zufolge um 3,35 % auf 4.072 Dollar, Bitcoin stieg um 3,5 % auf 80.332 Dollar.

US-Aktienbewegungen am 4. November, Intraday%
Amazon
7.38 %
Microsoft
6.6 %
Apple
6.4 %
Alphabet
4.25 %
Meta
2.45 %
Nvidia
-1.24 %
SpaceX
-4 %
Tesla (mehr als 2,5 %)
2.5 %

Daten aus dem Artikeltext

Der Ibex 35 und die europäischen Banken

Der Ibex 35 schloss 3 % fester bei 19.370,9 Punkten – sein bester Tag seit April –, wobei vor allem die Banken für den Schub sorgten. El Periódico nannte Banco Santander mit plus 5,67 %, BBVA mit plus 5,00 %, CaixaBank mit plus 4,31 % und Banco Sabadell mit plus 3,56 %, während La Razón für Santander und BBVA Zugewinne von rund 5 % meldete. Der Rüstungskonzern Indra verlor knapp 4 %, da Anleger davon ausgingen, dass ein Kongress, der auf eine diplomatische Deeskalation drängt, Trumps Vorstoß für höhere Militärbudgets der NATO-Mitglieder schwächen würde. DAX und CAC 40 legten La Razón zufolge jeweils knapp 2 % zu. Die Rendite der spanischen Zehnjahresanleihe fiel von 3,930 % zum Schlusskurs am Dienstag auf 3,845 %, die Risikoprämie gegenüber deutschen Bundesanleihen lag bei 59,02 Basispunkten.

Brent fiel zum Handelsschluss an den europäischen Märkten um 8,21 % auf 94,7 Dollar je Barrel, West Texas Intermediate verlor 7 % auf 89,36 Dollar, wie Europa Press berichtete und den Rückgang mit dem Wahlergebnis in Verbindung brachte.

Iran, Gaza und der Krieg im Hintergrund

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, vier Öltanker seien zerstört worden, nachdem sie in der Straße von Hormus auf Seeminen gelaufen seien; zudem hätten ihre Kräfte eine weitere US-Drohne vom Typ MQ-9 Predator in der Region abgeschossen. Die iranischen Behörden deuteten den Sieg der Demokraten als Absage an den Krieg, doch Oberster Führer Mojtaba Jamenei wies die Annahme zurück, das Ergebnis werde Washingtons Politik gegenüber Iran ändern. Die von der Hamas kontrollierten Behörden in Gaza erklärten, seit der im Oktober 2025 in Kraft getretenen Waffenruhe seien mehr als 1.600 Palästinenser durch Angriffe der israelischen Armee getötet worden. Händler hatten am Mittwoch bereits eingepreist, dass die neue demokratische Mehrheit den Druck auf Trump erhöhen werde, den Krieg im Iran zu beenden.

Der Donnerstag im Anschluss

Die europäischen Indizes bauten ihre Gewinne am Donnerstag, 5. November, aus. Der Ibex 35 legte im frühen Handel rund 1,5 % auf über 19.600 Punkte zu, Paris stieg um 1,2 %, London um 0,9 % und Frankfurt um 0,30 %, wie LaVanguardia berichtete. Der Euro kletterte leicht auf 1,124 Dollar, die US-Futures deuteten nach der Rally vom Mittwoch auf leichte Verluste hin. Die asiatischen Märkte zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich: Der südkoreanische Markt wurde wegen seiner Exposition gegenüber Technologie- und KI-Aktien 5 % im Minus gemeldet, Tokio verlor 1,6 % und Hongkong legte 3,6 % zu.

Die Analysten von Jupiter AM, Amadeo Alentorn und Ned Naylor-Leyland, mahnten zur Vorsicht und argumentierten, die Unsicherheit an den Märkten sei wegen Zweifeln an Bewertungen, Marktkonzentration und dem KI-Zyklus seit geraumer Zeit erhöht. Die spanischen Parlamentswahlen sind El Periódico zufolge für den 29. November angesetzt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen