Makroökonomie · Athen und New York

Athen und europäische Aktien legen zu, weil die Demokraten die US-Zwischenwahlen gewinnen

Euronext Athen schloss am Mittwoch, dem 4. November, mit einem Plus von 1,77 %, während Brent unter 95 Dollar je Barrel fiel. Anleger setzen darauf, dass ein von den Demokraten kontrollierter Kongress Donald Trumps Politik bremsen wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, ΣΚΑΪ, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, New York · Griechenland, Vereinigte Staaten

Athen schließt nach der Wahl fester

Euronext Athen beendete den Mittwoch, den 4. November 2026, mit einem Plus von 1,77 % bei 2.662,45 Punkten und einem Umsatz von 437,593 Mio. Euro. Von Naftemporiki zitierte Analysten führten einen Großteil der Käufe auf die Erwartung zurück, dass eine demokratische Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus Donald Trumps Politik bremsen würde, die bei Anlegern wiederholt für Unsicherheit gesorgt hat. Aktien von Cenergy und Viohalco, beide von Trumps Zöllen und Handelspolitik getroffen, galten als mögliche Nutznießer der Verschiebung. Am Morgen des Donnerstag, 5. November, legte der Index um weitere 0,69 % auf 2.683 Punkte zu. Zum Handelsbeginn wurde ein Paketverkauf im Wert von 332 Mio. Euro durch John Paulson über die Piraeus Bank abgewickelt.

Wall Street und europäische Indizes

Der Dow Jones schloss am Mittwoch mit einem Plus von 1.569,40 Punkten bzw. 3,03 % bei 53.356,12. Der Nasdaq stieg um 1,44 % auf 25.736,51, der S&P 500 legte um 1,58 % auf 7.688,62 zu. Die Wall Street war bei ihrer Reaktion auf die Wahl den europäischen Märkten gefolgt. In Europa schloss der Stoxx 600 1,9 % höher bei 658 Punkten, der DAX stieg um 2,38 % auf 26.479 und der CAC 40 legte um 1,96 % auf 8.177 zu. Bei den Einzelwerten sprang Heidelberg Materials in Deutschland um 9,55 % und die Deutsche Bank um 6,88 %, während Kering in Paris um 6,36 % zulegte.

Kursgewinne der US-Indizes zum Handelsschluss am 4. November 2026%
Dow Jones
3.03 %
S&P 500
1.58 %
Nasdaq
1.44 %

Daten aus dem Artikeltext

Öl und Inflation im Euroraum

Brent-Rohöl fiel im europäischen Handel um mehr als 7 %, die Kontrakte für Januar 2027 notierten bei 95,87 Dollar je Barrel, dem niedrigsten Stand seit zwei Monaten. WTI-Kontrakte für Dezember fielen um 6,02 % auf 90,22 Dollar. Vizepräsident JD Vance führte die Verluste der Republikaner bei den Zwischenwahlen auf den Krieg mit dem Iran zurück, der die Ölpreise stark in die Höhe getrieben hatte. Vorläufige Zahlen von Eurostat bezifferten die jährliche Inflation im Euroraum im Oktober auf 4 %, nach 3,8 % im September, wobei die Energiepreise im Jahresvergleich um 20,8 % stiegen. Die monatliche Inflation wurde auf 0,4 % geschätzt. Der Abschlussbericht von S&P Global zeigte, dass die Aktivität im Privatsektor im Oktober weiter wuchs, allerdings langsamer, mit einem Composite-PMI von 51,7.

Jährliche Inflation im Euroraum, vorläufige Schätzungen%
2026-09
3.8 %
2026-10
4 %

Daten aus dem Artikeltext

Griechische Unternehmenszahlen

Titan meldete für die ersten neun Monate einen Umsatzanstieg von 9 % (5 % auf vergleichbarer Basis) und einen Nettogewinnanstieg von 42 % auf 242 Mio. Euro bzw. 9 % auf bereinigter Basis nach dem Verkauf von Adoçim im Jahr 2025. Der Nettogewinn im dritten Quartal erreichte 89 Mio. Euro. Das EBITDA der neun Monate stieg um 2 % auf 482 Mio. Euro, fiel auf vergleichbarer Basis jedoch um 2 %, belastet durch einen längeren Ausfall in Pennsuco und einen ungeplanten Stillstand in Roanoke in den Vereinigten Staaten. S&P Global Ratings hob das langfristige Rating von Titan auf Investment Grade an, „BBB-“, bei einem Verschuldungsgrad von 1,56x. Die Investitionen der neun Monate erreichten 248 Mio. Euro, im Einklang mit der Strategie TITAN Forward 2029. Die National Bank bestätigte eine starke Profitabilität mit einem Nettogewinn von 888 Mio. Euro, ein Plus von 0,3 %, während Lamda Development einen Verlust von 60,2 Mio. Euro auswies, nach einem Gewinn von 116,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Was Anleger als Nächstes erwarten

Giorgos Saravelos, Leiter der Devisenstrategie bei der Deutschen Bank, argumentierte, das politische Ergebnis dürfte die Risikoprämie auf Aktien senken.

„Die Kombination aus Demokraten im Kongress und Trumps Aussage, er sei bereit, mit der Opposition zusammenzuarbeiten, wirkt als Puffer gegen extreme politische Entwicklungen.“

Γιώργος Σαραβέλος

Morgan Stanley erklärte, die Märkte bevorzugten im Allgemeinen politische Blockaden gegenüber einer einzigen Partei mit übermäßiger Macht. Morningstar DBRS erwartet, dass demokratische Prioritäten in den Bereichen Gesundheit, Aufsicht und Bezahlbarkeit durch Senatsverfahren und Trumps Veto begrenzt werden, und riet Anlegern, sich auf die Gespräche über die Regierungsfinanzierung, die Schuldenobergrenze und Kongressuntersuchungen zu konzentrieren. Analysten erwarten zudem, dass die erneute Unterstützung für die grüne Transformation, die unter Trump teilweise aufgegeben wurde, Netzbetreibern wie ADMIE zugutekommt. Eine strengere Aufsicht über Rechenzentren und künstliche Intelligenz bleibt für Anleger ein Sorgenpunkt.

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