Verkehr · Urda, Madrid und Sevilla

Ex-Ministerin Fátima Báñez stirbt beim Zugunglück von Urda mit mehr als 70 Toten

Die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez, 59, saß im Iryo-Zug von Madrid nach Sevilla, als dieser am 28. Oktober bei Urda in der Provinz Toledo verunglückte. Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaftsführer erwiesen ihr am 30. Oktober bei der öffentlichen Trauerfeier in Huelva die letzte Ehre.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, europa press, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Madrid, Sevilla, Huelva · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Iryo-Zug verunglückt bei Urda in der Provinz Toledo; Fátima Báñez stirbt bei dem Unfall
  2. 30.10.Öffentliche Trauerfeier im Bestattungsinstitut Servisa in Huelva
  3. 30.10.Trauerfeier in San Juan del Puerto, Grablegung im engsten Kreis

Der Unfall und die erste Hypothese der Regierung

Fátima Báñez, frühere Arbeitsministerin und 59 Jahre alt, starb am Mittwoch, dem 28. Oktober, bei dem Zugunglück bei Urda in der Provinz Toledo. Sie saß im Iryo-Zug von Madrid nach Sevilla und war auf dem Weg zu einer Veranstaltung des Unternehmerverbands Andalusiens (CEA). Antonio Garamendi sagte, sie sei eine der letzten Personen gewesen, die aus den Trümmern gerettet wurden. Die am Freitag, dem 30. Oktober, gemeldeten Zahlen nennen mehr als 70 Tote, Verletzte lagen weiterhin im Krankenhaus. Die Regierung hat eine erste Hypothese eines möglichen menschlichen Versagens im Kontrollzentrum in Atocha in Madrid vorgelegt.

Abschied in Huelva

Hunderte Menschen kamen am Freitag zur Trauerfeier im Bestattungsinstitut Servisa in Huelva, die die Familie für die Öffentlichkeit geöffnet hatte. Báñez gehörte vom Dezember 2011 bis Juni 2018 dem Ministerrat an und trieb als Arbeitsministerin die Arbeitsmarktreform von 2012 voran, auf die die Gewerkschaften mit einem Generalstreik antworteten. Der frühere Ministerpräsident Mariano Rajoy, der sie als eine seiner engsten Mitarbeiterinnen bezeichnete, sprach bei seiner Ankunft mit Journalisten und wollte sich zum Unfall selbst nicht äußern. Er sagte:

„Sie war eine Person von enormer Kompetenz, intelligent, loyal, sehr fleißig und vor allem ein guter Mensch.“

Mariano Rajoy, Früherer Ministerpräsident Spaniens und enger Weggefährte von Báñez in

Auch die frühere stellvertretende Ministerpräsidentin Soraya Sáenz de Santamaría, die sie als unwiderstehliche Verhandlerin beschrieb, die sich für andere aufopferte, und die frühere Ministerin Ana Pastor nahmen teil. Mehrere Regionalminister Andalusiens waren anwesend. Die Beisetzung ist für 16:30 Uhr in San Juan del Puerto, ihrem Heimatort, angesetzt, die Grablegung findet im engsten Kreis statt.

Würdigungen aus Wirtschaft und Gewerkschaften

Antonio Garamendi, Präsident der CEOE, sagte, er habe mit ihr fast sieben Jahre in der Organisation verbracht, und lobte ihren Dialog und ihre gute Politik. Sie war im Juli 2019 als seine Beraterin zur CEOE gekommen und stand ab Juli 2020 auf seine Anregung hin der CEOE-Stiftung vor. Garamendi sagte vor den Medien:

„Fátima war einer der großzügigsten Menschen, die ich gekannt habe.“

Antonio Garamendi, Präsident des Arbeitgeberverbands CEOE

Yolanda Díaz, zweite stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft, trug sich gemeinsam mit Pepe Álvarez, dem Generalsekretär der UGT, in der CEOE-Zentrale ins Kondolenzbuch ein. Sie veröffentlichte eine Botschaft auf Bluesky:

„Wir verlieren eine Ministerin, die dem öffentlichen Dienst und den Unternehmen unseres Landes verpflichtet war.“

Yolanda Díaz

Álvarez würdigte Báñez für ihre Verlässlichkeit und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und verwies auf ihre Rolle bei der Arbeitsmarktreform von 2012 und ihr Eintreten für die Reform von 2021. Er sagte, ihre enge Beziehung datiere aus dem Jahr 2016, als er an die Spitze der UGT kam, während des katalanischen Unabhängigkeitsprozesses.

Schuldzuweisungen und das Schienennetz

Garamendi nutzte seine Äußerungen, um den Zustand des spanischen Schienennetzes zu kritisieren, und sagte, die Arbeitgeber hätten seit Langem eine bessere Instandhaltung der Infrastruktur gefordert. Er verwies auf einen echten Investitionsmangel und wies Versuche zurück, den Lokführern die Schuld zu geben; es sei inakzeptabel, die Verantwortung auf Beschäftigte zu schieben, die seit Langem vor dem Problem gewarnt hätten. Er drückte seine Solidarität mit den Eisenbahnern und den Beschäftigten von Adif aus und dankte der militärischen Notfalleinheit UME, der Guardia Civil, den Feuerwehren, den Rettungskräften und den Anwohnern für ihren Einsatz. Garamendi fügte hinzu, Spanien brauche enorme Investitionen in seine Züge.

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