Sicherheit · Barcelona, Cabrera d'Anoia und Fuengirola
Zwei Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren wegen Plünderungen bei Blocus in Barcelona festgenommen; fünf Minderjährige in geschlossene Zentren eingewiesen
Die Polizei hat zwei Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren festgenommen, die verdächtigt werden, WhatsApp-Gruppen betrieben zu haben, über die die Plünderungen am 24. Oktober koordiniert wurden. Unabhängig davon wurde ein 21-Jähriger ohne Kaution in Untersuchungshaft genommen, und das TSJC berichtete, wie gegen 79 Minderjährige verfahren wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTVE.es, EL PAÍS, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mossos d'Esquadra und Policía Nacional haben in den Comarques Maresme und Bages zwei Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, WhatsApp-Gruppen betrieben zu haben, über die die Plünderungen vom 24. Oktober koordiniert wurden.
Laut TSJC erschienen zwischen dem 25. und 31. Oktober 79 Minderjährige vor den Jugendrichtern in Barcelona. Fünf wurden in geschlossenen Einrichtungen untergebracht, 72 unter Aufsicht gestellt, 32 davon mit Demonstrationsverbot.
Ein am Samstag, 31. Oktober, in Cabrera d'Anoia festgenommener 21-Jähriger wurde am 2. November wegen öffentlicher Unruhen und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ohne Kaution in Untersuchungshaft genommen.
- 24.10.Plünderungen und Ausschreitungen mit Blocus-Bezug im Zentrum Barcelonas; laut EL PAÍS 133 Festgenommene
- 25.10.Jugendgerichte beginnen, die wegen der Ausschreitungen festgenommenen Minderjährigen zu bearbeiten; Anhörungen bis zum 31. Oktober
- 31.10.21-Jähriger in Cabrera d'Anoia festgenommen; laut ABC wurde ein neuer Aufruf zu Ausschreitungen von Mossos und Guardia Urbana vereitelt
- 2.11.Richter ordnet Untersuchungshaft ohne Kaution für den 21-Jährigen an; TSJC meldet Maßnahmen für 79 Minderjährige; Festnahmen zweier Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren bekannt gegeben
Zwei Mädchen wegen Online-Koordination festgenommen
Mossos d'Esquadra und Policía Nacional haben in einer gemeinsamen Operation in den Comarques Maresme und Bages zwei Mädchen im Alter von 14 und 17 Jahren festgenommen. Die Ermittler, die mit der Jugendabteilung der Provinzstaatsanwaltschaft Barcelona zusammenarbeiten, verdächtigen sie, am 24. Oktober in Barcelona zu Gewalttaten und Plünderungen aufgerufen zu haben – ein Delikt, das als öffentliche Unruhen, verschärft durch Plünderungen, eingestuft wird. Nach Angaben der Ermittler waren die Mädchen aktive Administratorinnen und Moderatorinnen mehrerer WhatsApp-Gruppen, über die das Blocus-Netzwerk Vandalismus koordinierte. Der Zugang zu diesen privaten Kanälen wurde über gefälschte Plakate mit QR-Code massenhaft auf TikTok verbreitet. Salvador Illa, Präsident der Generalitat de Catalunya, äußerte sich auf X zu den Festnahmen.
„Zwei weitere Festnahmen zeigen, dass es keine Straflosigkeit geben wird. Wer diese Taten befördert oder sich daran beteiligt, wird sich vor der Justiz verantworten müssen.“
Ein Mann in Untersuchungshaft
Ein Gericht in Barcelona hat am Montag, 2. November, die Untersuchungshaft ohne Kaution für einen 21-Jährigen angeordnet. Die Mossos geben an, er sei am Samstag, 31. Oktober, in Cabrera d'Anoia festgenommen worden. Der Richter sah Anzeichen für öffentliche Unruhen und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Nach Angaben der Ermittler war er einer der Administratoren einer WhatsApp-Gruppe und spielte eine aktive Rolle bei deren Steuerung. Die Mossos werfen ihm zudem vor, über auf TikTok verbreitete Plakate zur Teilnahme aufgerufen zu haben. Die Untersuchungshaft ist eine vorbeugende Maßnahme, kein Urteil.
Jugendgerichte bearbeiten 79 Minderjährige
Die Jugendrichter in Barcelona erhielten zwischen dem 25. und 31. Oktober 79 Minderjährige, die mit den Ausschreitungen vom 24. Oktober in Verbindung stehen, wie aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des Tribunal Superior de Justicia de Catalunya (TSJC) hervorgeht. Fünf wurden in geschlossenen Einrichtungen untergebracht, 72 unter Aufsicht gestellt, 32 von ihnen mit Demonstrationsverbot, und bei zwei wurde keine vorbeugende Maßnahme verhängt. Die Richter entschieden zunächst über die dringendsten Fälle, da ein Minderjähriger ohne Entscheidung nicht länger als 48 Stunden festgehalten werden darf. Die bereits freigelassenen Minderjährigen wurden dann im weiteren Wochenverlauf vorgeladen, und für jeden Fall wurden Gespräche und technische Berichte geprüft. Laut TSJC steht kein Gerichtstermin eines Minderjährigen mehr aus. ABC berichtet von einer höheren Zahl von 89 Minderjährigen unter 133 Festgenommenen, von denen 70 unter Aufsicht gestellt wurden, und gibt an, die Staatsanwaltschaft habe für zehn von ihnen keine Maßnahme beantragt.
- Unterbringung in geschlossenen Einrichtungen
- 5 Minderjährige
- Unter Aufsicht gestellt
- 72 Minderjährige
- Keine vorbeugende Maßnahme
- 2 Minderjährige
Daten aus dem Artikeltext
Chronologie der Ausschreitungen
Die Abfolge beginnt mit Ausschreitungen im Zentrum Barcelonas am 24. Oktober, die ABC als Plünderung Dutzender Geschäfte und brennende Barrikaden beschreibt. EL PAÍS berichtet, die Ereignisse endeten mit 133 Festnahmen. Ab dem 25. Oktober erschienen Minderjährige vor den Jugendgerichten. Ein 21-Jähriger wurde am 31. Oktober festgenommen – am selben Tag, an dem laut ABC ein neuer Aufruf zu Ausschreitungen von den Mossos und der Guardia Urbana vereitelt wurde. Am Montag, 2. November, veröffentlichte das TSJC seine Maßnahmen, der Richter ordnete die Untersuchungshaft für den 21-Jährigen an, und die Festnahmen der beiden Mädchen wurden bekannt gegeben.
Festnahmen in ganz Spanien und der Einsatz am Wochenende
Außerhalb Kataloniens meldet EL PAÍS etwa zehn Festnahmen, darunter zwei am Sonntag in Fuengirola festgenommene Personen und sieben junge Menschen in Valencia, Bilbao, Málaga und Fuengirola. RTVE beziffert die landesweite Gesamtzahl auf mehr als ein Dutzend. In Katalonien seien bislang sechs Personen festgenommen worden, zwei davon minderjährig, so RTVE. Am Wochenende des 31. Oktober und 1. November nahmen die Mossos und die Guardia Urbana laut El Mundo mehr als 2.200 Identitätsfeststellungen vor, es gab drei Festnahmen und 181 Anzeigen wegen des Tragens von Stichwaffen. Mehr als 500 Beamte waren an dem Einsatz beteiligt.
Reaktion der Region auf die Plattformen
Illa hat die Rechtsdienste der Generalitat gebeten zu prüfen, mit welchen Maßnahmen Technologieplattformen und soziale Netzwerke zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie Aufrufe zu Vandalismus und Plünderungen zulassen oder dulden. Laut TSJC war der Aufruf vom 24. Oktober der einzige von Blocus, der in Katalonien zu Zwischenfällen führte. Nach Angaben der Ermittler läuft die Operation zur Feststellung der Urheber und Verbreiter der Aufrufe weiter; weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTVE.esZwei mit Blocus in Verbindung stehende Minderjährige im Alter von 14 und 17 Jahren wegen Förderung von Gewaltakten und Plünderungen in Barcelona festgenommenDetenidas dos menores de 14 y 17 años vinculadas a Blocus por promover actos violentos y saqueos en Barcelona · Original auf Spanisch
- EL PAÍSUntersuchungshaft für den in Cabrera d'Anoia Festgenommenen wegen seiner Verbindung zu BlocusPrisión provisional para el detenido en Cabrera d'Anoia por su relación con Blocus · Original auf Spanisch
- europa pressZwei Minderjährige wegen mutmaßlicher Förderung von Plünderungen in... festgenommenDetenidos dos menores por presuntamente promover saqueos en... · Original auf Spanisch
- EL MUNDOFünf der Jugendlichen, die an den Unruhen in Barcelona teilnahmen, interniertInternados cinco de los adolescentes que participaron en los disturbios de Barcelona · Original auf Spanisch
- Salvador Illa
- Präsident der Generalitat de Catalunya, der sich auf X zu den Festnahmen äußerte und die Rechtsdienste anwies, Maßnahmen gegen Plattformen zu prüfen
- Orte
- Barcelona
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