Regierung · Warschau und Tschenstochau
Polnische Bischöfe mahnen zur Deeskalation im Streit um das Verfassungsgericht
Das Präsidium der Polnischen Bischofskonferenz veröffentlichte seine Erklärung am Samstag, 31. Oktober 2026, nachdem wPolityce berichtet hatte, Polizeieinheiten seien zum Sitz des Verfassungsgerichts entsandt worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, NIEZALEZNA.PL, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das KEP-Präsidium, unterzeichnet von Tadeusz Wojda, Józef Kupny und Marek Marczak, appellierte am Samstag, 31. Oktober 2026, den Konflikt um das Verfassungsgericht nicht zu eskalieren.
Die Bischöfe erklärten, es sei nicht Aufgabe der Kirche, über die Ursachen des Streits oder darüber zu entscheiden, wer für dessen fehlende Lösung verantwortlich sei.
wPolityce berichtete, von der Regierung der Koalition des 13. Dezember entsandte Polizeieinheiten stünden auf dem Gelände des Verfassungsgerichts – ein Punkt, den die Erklärung der Bischöfe nicht aufgreift.
Die Erklärung der Bischöfe
Das Präsidium der Konferenz des Polnischen Episkopats (KEP) gab am Samstag, 31. Oktober 2026, eine Erklärung ab, in der es seine tiefe Besorgnis über die Ereignisse rund um das Verfassungsgericht zum Ausdruck brachte. Das Dokument ist auf Warschau, den 31. Oktober 2026, datiert und von Tadeusz Wojda, Erzbischof und Metropolit von Danzig sowie Vorsitzender der Konferenz, gemeinsam mit Józef Kupny, Erzbischof und Metropolit von Breslau und stellvertretendem Vorsitzenden, sowie Marek Marczak, dem Generalsekretär der Konferenz, unterzeichnet. Die Bischöfe schrieben, der seit Langem andauernde Streit über die verfassungsrechtlichen Grundlagen des Staates diene nicht der nationalen Einheit, und seine Eskalation treibe das Land in eine tiefe Staatskrise. Nasz Dziennik druckte den vollständigen Text, der mit einem Gebet für das Vaterland schließt, das Piotr Skarga zugeschrieben wird.
„Mit großer Besorgnis beobachten wir die Ereignisse rund um das Verfassungsgericht.“
Appell an den Dialog
Statt Schuld zuzuweisen, schrieben die Bischöfe, es sei nicht Aufgabe der Kirche, über die Ursachen des Streits oder darüber zu entscheiden, wer für dessen fehlende Lösung verantwortlich sei. Sie baten dennoch, den Konflikt nicht zu eskalieren, einen konstruktiven Dialog zu beginnen und alle Schwierigkeiten friedlich zu regeln – zum Wohl des Vaterlandes und des sozialen Friedens.
„Wir appellieren, den Konflikt nicht zu eskalieren, einen konstruktiven Dialog zu führen und alle Schwierigkeiten friedlich zu lösen.“
Die Erklärung wandte sich an Menschen guten Willens und bat sie, jedes Bemühen um nationale Verständigung und Versöhnung zu unterstützen; die Gläubigen bat sie, für Polen zu beten. Sie bat zudem um Gebet für die Regierenden und für alle, die im öffentlichen Leben Verantwortung tragen, damit die Sorge um die Bürger und das Gemeinwohl ihre erste Pflicht werde.
Berichte über Polizei am Gericht
wPolityce berichtete, es sei ein Versuch im Gange, das Verfassungsgericht mit Gewalt zu übernehmen, und von der Regierung der Koalition des 13. Dezember entsandte Polizeieinheiten stünden auf dem Gelände des Gerichts. Das Medium brachte den Schritt mit dem Team von Donald Tusk in Verbindung und erklärte, von vielen Seiten kämen Stimmen der Empörung und Kritik an den Handlungen der Regierung. Eine offizielle Stellungnahme der Regierung zum Polizeieinsatz findet sich in dem verfügbaren Material nicht. Die Erklärung der Bischöfe selbst erwähnt die Polizei nicht.
Gebet in Jasna Góra
RMF berichtete, das Paulinerkloster in Jasna Góra habe ebenfalls zu ununterbrochenem Gebet für das Vaterland aufgerufen, was am Samstag besondere Bedeutung erlangte. Marcin Ciechanowski, Leiter der Pressestelle des Klosters, schrieb, der Wallfahrtsort sei seit Langem ein Ort, an dem Polen Versöhnung suchten, und das Schicksal des Landes, seine staatliche Ordnung und der öffentliche Dialog würden Unserer Lieben Frau anvertraut.
„Jasna Góra ist seit Jahrhunderten ein Ort, an dem Polen Versöhnung suchen.“
Die Messe für das Vaterland wird täglich um 15.30 Uhr in der Kapelle Unserer Lieben Frau gefeiert – eine Praxis, die laut RMF bis in die Zeit des Kriegsrechts zurückreicht. Jeden Abend um 21.00 Uhr findet der Apell von Jasna Góra statt, bei dem die Gläubigen Polen und die Kirche dem Schutz der Jungfrau anvertrauen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wpolityce.plKEP äußerte sich zum Verfassungsgericht! „Wir beobachten mit großer Sorge...“KEP zabrała głos ws. TK! "Z wielkim niepokojem obserwujemy..." · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PL„Lasst uns um Licht und Weisheit beten“. Reaktion des Episkopats auf die Szenen vor dem Verfassungsgericht''Módlmy się o światło i mądrość''. Reakcja Episkopatu na sceny przed TK · Original auf Polnisch
- rmf24.plAppell der Bischöfe angesichts von Krise und Polarisierung in Polen. Gebet in Jasna GóraApel biskupów w obliczu kryzysu i polaryzacji w Polsce. Modlitwa na Jasnej Górze · Original auf Polnisch
- Nasz DziennikAufruf zum GebetApel o modlitwę · Original auf Polnisch
- Tadeusz Wojda
- Erzbischof und Metropolit von Danzig sowie Vorsitzender der Konferenz des Polnischen Episkopats, Unterzeichner der Erklärung
- Józef Kupny
- Erzbischof und Metropolit von Breslau sowie stellvertretender Vorsitzender der Konferenz des Polnischen Episkopats, Unterzeichner der Erklärung
- Donald Tusk
- Von wPolityce als Chef der Regierung genannt, deren Team Polizei zum Verfassungsgericht entsandte
- Piotr Skarga
- Urheber, dem das in der Erklärung abgedruckte Gebet für das Vaterland zugeschrieben wird
- Orte
- Warschau, Polen, Częstochowa
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