Gesundheit & Bildung · Brüssel

Belgien verschiebt das für den 1. Januar 2027 geplante Rauchverbot auf Gastronomie-Terrassen

Das Rauchverbot auf Gastronomie-Terrassen tritt nicht wie geplant am 1. Januar 2027 in Kraft, nachdem der Staatsrat Änderungen an der Maßnahme verlangt hat. Ein neuer Starttermin steht noch nicht fest.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, De Standaard, vrtnws.be und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel · Belgien
Wie es dazu kam
  1. September 2025Die föderale Regierung kündigt ein Rauch- und Dampfverbot auf Gastronomie-Terrassen ab dem 1. Januar 2027 an
  2. 26.10.Das Büro des Gesundheitsministers bestätigt die Verschiebung nach Einwänden des Staatsrats
  3. 1.01.Ursprünglicher Starttermin, der nicht eingehalten wird

Starttermin verfehlt

Das bundesweite Rauch- und Dampfverbot auf Gastronomie-Terrassen tritt nicht wie ursprünglich geplant am 1. Januar 2027 in Kraft. Belgische Medien berichteten am 26. Oktober 2026 über die Verschiebung, das Büro von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) bestätigte sie. Grund ist eine Stellungnahme des Staatsrats, der Gesetzesentwürfe vor ihrer Finalisierung auf Kohärenz und Rechtssicherheit prüft.

Der Staatsrat erhob Einwände und forderte die Regierung auf, bestimmte Bestimmungen anzupassen. Nach Angaben des Ministerbüros laufen die Arbeiten an diesen Änderungen, welche Bestimmungen betroffen sind, wurde jedoch nicht mitgeteilt. Vandenbroucke sagte gegenüber HLN, die Maßnahme werde verschoben.

„Das Rauchverbot auf Terrassen wird tatsächlich verschoben.“

Frank Vandenbroucke, Belgischer Minister für Volksgesundheit

Noch kein neuer Termin

Weder das Ministerbüro noch die Regierung haben einen Ersatztermin für den Beginn genannt. Laut 7sur7 hängt der Zeitpunkt davon ab, wann der Ministerrat den Text in zweiter Lesung verabschiedet. Das Büro erklärte zudem, man wolle der Gastronomiebranche genügend Zeit zur Vorbereitung geben, unter anderem für die Anbringung der erforderlichen Beschilderung.

Grundsätzlich kann ein solches Verbot laut 7sur7 zu jedem Zeitpunkt des Jahres in Kraft treten, nicht nur zum Beginn eines Quartals oder eines neuen Jahres. Vorerst macht das Kabinett keine weiteren Angaben zum Zeitplan oder zu den verlangten Änderungen.

Was das Verbot umfassen soll

Die föderale Regierung kündigte die Maßnahme im September 2025 im Rahmen ihrer umfassenderen Verschärfung der Tabakpolitik an. Dem Plan zufolge sollen Rauchen und Dampfen auf und im Umfeld von Gastronomie-Terrassen verboten werden. Auch Raucherräume sollen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen untersagt werden, darunter Gastronomiebetriebe und Flughäfen. Die Regierung erklärt, diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, bis 2040 eine rauchfreie Generation zu erreichen.

Die Koalitionsvereinbarung, die 7sur7 als fast 200 Seiten lang beschreibt, hatte die Ausweitung auf Terrassen und das Verbot von Raucherräumen bereits festgeschrieben. Die Änderung wurde als weiterer Schritt nach dem Rauchverbot in Innenräumen von Cafés und Restaurants dargestellt, das inzwischen mehr als zehn Jahre alt ist.

Widerstand aus der Gastronomiebranche

Die Gastronomiebranche lehnte den Plan von Anfang an entschieden ab. Der Verband Horeca Vlaanderen befürchtet negative Auswirkungen auf die Branche. Vandenbroucke hat erklärt, die Zahl der Raucher sinke, der Tabakkonsum habe aber weiterhin erhebliche Folgen für die Gesundheit. VRT NWS zitiert Zahlen, wonach 12,8 % der Belgier täglich rauchen.

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