Regierung · Warschau
Bogucki stellt Bedingungen für Treffen Tusk-Nawrocki: Polizei soll Verfassungsgericht verlassen
Die Kanzlei des Präsidenten will, dass die Polizei das Verfassungsgericht verlässt und rechtmäßige Richter hineingelassen werden, bevor es zu einem persönlichen Gespräch mit Donald Tusk kommt. Tusk sagt, der Präsident habe die Einladung vorerst zurückgezogen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, Rzeczpospolita, NIEZALEZNA.PL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Zbigniew Bogucki sagte am Freitag, 6. November, nach Gesprächen mit Jan Grabiec, Polizeiabsperrungen sollten das Gebäude des Verfassungsgerichts verlassen und rechtmäßige Richter hineingelassen werden.
Tusk bot Karol Nawrocki nach der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats am Dienstag, 3. November, ein Treffen unter vier Augen an und erklärte, er sei bereit, sich noch in dieser Woche zu treffen.
Jan Grabiec schrieb am Freitag, 6. November, auf X, der Präsident und der Ministerpräsident sollten ohne Bedingungen miteinander sprechen.
Tusk sagte am Donnerstag, 5. November, er warte auf die Textnachricht des Präsidenten mit Vorschlag für Ort und Termin, und erklärte am Freitag, 6. November, der Präsident habe die Einladung vorerst zurückgezogen.

- 6. November, Gespräch der KanzleienBogucki und Grabiec erörtern das Treffen; Bogucki formuliert auf X Bedingungen zum Polizeiabzug und zu den Richtern
- 6. November, Antwort GrabiecsGrabiec sagt, der Präsident und der Ministerpräsident sollten ohne Bedingungen miteinander sprechen
- 6. November, Tusk im SejmTusk sagt, der Präsident habe die Einladung vorerst zurückgezogen
Bedingungen aus der Kanzlei
Am Freitag, 6. November, sagte Zbigniew Bogucki, Leiter der Kanzlei des Präsidenten (KPRP), er habe an diesem Tag mit Jan Grabiec, Leiter der Kanzlei des Ministerpräsidenten (KPRM), über ein mögliches Treffen zwischen Präsident Karol Nawrocki und Ministerpräsident Donald Tusk gesprochen. Grabiec hatte die Kanzlei des Präsidenten für das Gespräch aufgesucht. Bogucki wiederholte die Position des Präsidenten aus dem Nationalen Sicherheitsrat (RBN): Polizeiabsperrungen sollten das Gebäude des Verfassungsgerichts (TK) verlassen und rechtmäßige Richter hineingelassen werden. Er schrieb dies auf X und schloss mit einer Bitte an die Regierung:
„Möge dies ein Zeichen des guten Willens von Seiten der Regierung sein.“
Die Spannungen rund um das Verfassungsgericht hatten sich in der Nacht von Freitag, 30. Oktober, auf Samstag, 31. Oktober, zugespitzt; die Bedingungen folgten eine Woche nach dieser Eskalation. In der Sitzung des RBN sagte Nawrocki, die schwersten Vorwürfe zur Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Regierung gegenüber dem TK seien berechtigt.
Tusks Angebot und das Warten auf eine Textnachricht
Tusk machte sein Angebot nach der RBN-Sitzung am Dienstag, 3. November. Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte er, ein einfacher Konsens sei schwer zu erreichen, und es gehe nicht darum, dass eine Seite triumphiere oder die andere demütige. Er sei bereit, den Präsidenten in dieser Woche unter vier Augen zu treffen, um zu überlegen, wie die Spannungen dauerhaft gesenkt werden könnten. Ein solches Gespräch werde, so deutete er an, ohne Medien stattfinden. Tusk sagte, beide hätten ein Treffen vereinbart, doch der Präsident werde diejenige Person sein, die eine Textnachricht mit Vorschlag für Ort und Termin schicke. Am Donnerstag, 5. November, sagte Tusk im Sejm auf die Frage, ob das Treffen in dieser Woche stattfinden werde, er hoffe es, und fügte hinzu, er warte auf die Nachricht des Präsidenten.
Äußerungen am Freitag und Grabiecs Antwort
Am Freitag, 6. November, sprach Tusk nach Boguckis Beitrag vor Journalisten im Sejm. Auf die Frage, ob das Treffen nun nicht stattfinden werde, sagte er, er habe eine Theorie, warum der Präsident davor zurückschrecke, wolle aber nichts weiter dazu sagen. Die Haltung des Präsidenten beschrieb er mit diesen Worten:
„Der Präsident hat es aus irgendeinem Grund vorgezogen, die Einladung vorerst zurückzuziehen, aber das ist sicherlich nicht der letzte Versuch, und wir werden uns wohl in Zukunft treffen.“
Jan Grabiec antwortete am selben Tag auf X mit einer Erklärung, die die Bedingungen des Austauschs festlegte:
„In Angelegenheiten, die für Polen wichtig sind, sollten der Präsident und der Ministerpräsident miteinander sprechen können, ohne Bedingungen zu stellen. Das verlangt die Staatsräson.“
Wie es weitergeht
Bogucki hatte am Mittwoch, 4. November, gesagt, Einzelheiten zur Organisation des Treffens würden nach der Rückkehr Nawrockis aus der Slowakei vorgestellt, wo am 4. und 5. November der Gipfel der Ministerpräsidenten der Visegrád-Gruppe stattfand. Das Gespräch der beiden Kanzleichefs am Freitag war als nächster Schritt dieser Vorbereitungen gedacht. Ein Ort oder Termin für ein Treffen wurde in diesen Berichten nicht genannt. Tusk wartet auf die Textnachricht des Präsidenten, während der Beitrag der Kanzlei die Atmosphäre und die Bedingungen eines möglichen Treffens an Zugeständnisse der Regierung im Streit um den TK knüpft. Ob der Vorschlag verschickt wird und ob die Bedingungen akzeptiert werden, entscheidet darüber, ob das Treffen zustande kommt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- TVP InfoFindet das Treffen zwischen Tusk und Nawrocki nicht statt? Präsidentenpalast stellt BedingungenNie dojdzie do spotkania Tusk-Nawrocki? Pałac prezydencki stawia warunki · Original auf Polnisch
- RzeczpospolitaPolizei soll TK verlassen, Richter sollen eintreten. Bedingung vor dem Treffen von Tusk und NawrockiPolicja ma opuścić TK, sędziowie mają wejść. Warunek przed spotkaniem Tuska z Nawrockim · Original auf Polnisch
- NIEZALEZNA.PLFindet das Gespräch zwischen Nawrocki und Tusk statt? Die Leiter ihrer Kanzleien haben gesprochenDojdzie do rozmowy Nawrocki-Tusk? Rozmawiali szefowie ich kancelarii · Original auf Polnisch
- naTemat.plTreffen von Donald Tusk und Karol Nawrocki. Es gibt zwei Bedingungen der PräsidentenkanzleiSpotkanie Donalda Tuska z Karolem Nawrockim. Są dwa warunki z kancelarii prezydenta · Original auf Polnisch
- Donald Tusk
- Ministerpräsident Polens, der das vertrauliche Treffen mit dem Präsidenten anbot
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, eingeladen zu einem vertraulichen Treffen mit dem Ministerpräsidenten
- Zbigniew Bogucki
- Leiter der Kanzlei des Präsidenten (KPRP), der die Bedingungen formulierte
- Jan Grabiec
- Leiter der Kanzlei des Ministerpräsidenten (KPRM), der auf die Bedingungen antwortete
- Orte
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