Regierung · Warschau

Bogucki stellt Bedingungen für Treffen Tusk-Nawrocki: Polizei soll Verfassungsgericht verlassen

Die Kanzlei des Präsidenten will, dass die Polizei das Verfassungsgericht verlässt und rechtmäßige Richter hineingelassen werden, bevor es zu einem persönlichen Gespräch mit Donald Tusk kommt. Tusk sagt, der Präsident habe die Einladung vorerst zurückgezogen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, Rzeczpospolita, NIEZALEZNA.PL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Kapitel, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2021
Wie es dazu kam
  1. 6. November, Gespräch der KanzleienBogucki und Grabiec erörtern das Treffen; Bogucki formuliert auf X Bedingungen zum Polizeiabzug und zu den Richtern
  2. 6. November, Antwort GrabiecsGrabiec sagt, der Präsident und der Ministerpräsident sollten ohne Bedingungen miteinander sprechen
  3. 6. November, Tusk im SejmTusk sagt, der Präsident habe die Einladung vorerst zurückgezogen

Bedingungen aus der Kanzlei

Am Freitag, 6. November, sagte Zbigniew Bogucki, Leiter der Kanzlei des Präsidenten (KPRP), er habe an diesem Tag mit Jan Grabiec, Leiter der Kanzlei des Ministerpräsidenten (KPRM), über ein mögliches Treffen zwischen Präsident Karol Nawrocki und Ministerpräsident Donald Tusk gesprochen. Grabiec hatte die Kanzlei des Präsidenten für das Gespräch aufgesucht. Bogucki wiederholte die Position des Präsidenten aus dem Nationalen Sicherheitsrat (RBN): Polizeiabsperrungen sollten das Gebäude des Verfassungsgerichts (TK) verlassen und rechtmäßige Richter hineingelassen werden. Er schrieb dies auf X und schloss mit einer Bitte an die Regierung:

„Möge dies ein Zeichen des guten Willens von Seiten der Regierung sein.“

Zbigniew Bogucki, Leiter

Die Spannungen rund um das Verfassungsgericht hatten sich in der Nacht von Freitag, 30. Oktober, auf Samstag, 31. Oktober, zugespitzt; die Bedingungen folgten eine Woche nach dieser Eskalation. In der Sitzung des RBN sagte Nawrocki, die schwersten Vorwürfe zur Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Regierung gegenüber dem TK seien berechtigt.

Tusks Angebot und das Warten auf eine Textnachricht

Tusk machte sein Angebot nach der RBN-Sitzung am Dienstag, 3. November. Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte er, ein einfacher Konsens sei schwer zu erreichen, und es gehe nicht darum, dass eine Seite triumphiere oder die andere demütige. Er sei bereit, den Präsidenten in dieser Woche unter vier Augen zu treffen, um zu überlegen, wie die Spannungen dauerhaft gesenkt werden könnten. Ein solches Gespräch werde, so deutete er an, ohne Medien stattfinden. Tusk sagte, beide hätten ein Treffen vereinbart, doch der Präsident werde diejenige Person sein, die eine Textnachricht mit Vorschlag für Ort und Termin schicke. Am Donnerstag, 5. November, sagte Tusk im Sejm auf die Frage, ob das Treffen in dieser Woche stattfinden werde, er hoffe es, und fügte hinzu, er warte auf die Nachricht des Präsidenten.

Äußerungen am Freitag und Grabiecs Antwort

Am Freitag, 6. November, sprach Tusk nach Boguckis Beitrag vor Journalisten im Sejm. Auf die Frage, ob das Treffen nun nicht stattfinden werde, sagte er, er habe eine Theorie, warum der Präsident davor zurückschrecke, wolle aber nichts weiter dazu sagen. Die Haltung des Präsidenten beschrieb er mit diesen Worten:

„Der Präsident hat es aus irgendeinem Grund vorgezogen, die Einladung vorerst zurückzuziehen, aber das ist sicherlich nicht der letzte Versuch, und wir werden uns wohl in Zukunft treffen.“

Donald Tusk, Ministerpräsident Polens

Jan Grabiec antwortete am selben Tag auf X mit einer Erklärung, die die Bedingungen des Austauschs festlegte:

„In Angelegenheiten, die für Polen wichtig sind, sollten der Präsident und der Ministerpräsident miteinander sprechen können, ohne Bedingungen zu stellen. Das verlangt die Staatsräson.“

Jan Grabiec, Leiter

Wie es weitergeht

Bogucki hatte am Mittwoch, 4. November, gesagt, Einzelheiten zur Organisation des Treffens würden nach der Rückkehr Nawrockis aus der Slowakei vorgestellt, wo am 4. und 5. November der Gipfel der Ministerpräsidenten der Visegrád-Gruppe stattfand. Das Gespräch der beiden Kanzleichefs am Freitag war als nächster Schritt dieser Vorbereitungen gedacht. Ein Ort oder Termin für ein Treffen wurde in diesen Berichten nicht genannt. Tusk wartet auf die Textnachricht des Präsidenten, während der Beitrag der Kanzlei die Atmosphäre und die Bedingungen eines möglichen Treffens an Zugeständnisse der Regierung im Streit um den TK knüpft. Ob der Vorschlag verschickt wird und ob die Bedingungen akzeptiert werden, entscheidet darüber, ob das Treffen zustande kommt.

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Quellen und Kontext

Warschau · Polen

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