Wirtschaft

BBVA steigert Neunmonatsgewinn um 13,6 Prozent auf 9.066 Millionen Euro dank Kreditgeschäft und Provisionen

Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn erreichte von Januar bis September 2026 9.066 Millionen Euro, getragen von einem Kreditwachstum von 20,4 Prozent und einer Cost-Income-Ratio von 37,9 Prozent.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Neunmonatsgewinn

Die BBVA hat für die ersten neun Monate des Jahres 2026 einen den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn von 9.066 Millionen Euro ausgewiesen, 13,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die die Bank an die spanische Börsenaufsicht CNMV geschickt hat. Der Gewinn je Aktie wuchs mit 17,5 Prozent schneller, was auf Aktienrückkäufe in den vergangenen zwölf Monaten zurückzuführen ist. Das Kreditgeschäft legte nach Angaben der Bank zu konstanten Wechselkursen um 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (ROTE) erreichte 22 Prozent nach 19,6 Prozent im Vorjahr, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich auf 37,9 Prozent, und die CET1-Kapitalquote lag bei 12,21 Prozent.

Erträge und Kosten

Der Bruttomarge – den gesamten Erträgen der Bank – erreichte 32.072 Millionen Euro, ein Plus von 18,2 Prozent zu aktuellen Wechselkursen. Der Zinsüberschuss stieg um 20,8 Prozent auf 23.243 Millionen Euro, die Nettoerträge aus Provisionen und Entgelten kletterten um 13,8 Prozent auf 6.909 Millionen Euro. Das Finanzgeschäft trug 2.093 Millionen Euro bei, ein Anstieg um 6,7 Prozent.

Ertragskomponenten, Januar bis September 2026Mio. Euro
Zinsüberschuss
23243 Mio. Euro
Nettoerträge aus Provisionen und Entgelten
6909 Mio. Euro
Finanzgeschäft
2093 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 17,4 Prozent, davon die Personalaufwendungen um 17,7 Prozent auf 6.580 Millionen Euro und die sonstigen Verwaltungsaufwendungen um 18,7 Prozent auf 4.320 Millionen Euro. Die Abschreibungen belasteten die Gewinn- und Verlustrechnung mit 1.268 Millionen Euro, ein Plus von 12,4 Prozent. Die Bank erklärte, das Wachstum ihrer Zinsmarge habe den Anstieg der Kosten und der Wertberichtigungen auf Finanzanlagen ausgeglichen, die im Umfeld eines wachsenden Kreditgeschäfts um 25,8 Prozent auf 5.444 Millionen Euro zulegten. Die Rückstellungen sanken um 43 Prozent auf 132 Millionen Euro, und das Nettoergebnis erreichte 19.903 Millionen Euro, ein Plus von 18,6 Prozent.

Zahlen zum dritten Quartal weichen zwischen den Berichten ab

Die Angaben zum dritten Quartal unterscheiden sich je nach Medium. La Razón und El Mundo beziffern den Nettogewinn von Juli bis September auf 3.029 Millionen Euro, ein Plus von 14,4 Prozent, bei einer Bruttomarge von 10.982 Millionen Euro, ein Plus von 15,7 Prozent. Bloomberg meldete einen Quartalsgewinn von 3,02 Milliarden Euro, der die Analystenschätzungen übertraf, gestützt auf höhere Zins- und Provisionserträge. El Confidencial nannte eine Zahl von 3.015 Millionen Euro, 19,1 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 1,5 Prozent weniger als im zweiten Quartal.

Spanien und Mexiko

In Spanien sank der Gewinn in den neun Monaten um 0,2 Prozent auf 3.106 Millionen Euro, während die Gesamterträge um 2,2 Prozent auf 7.601 Millionen Euro und der Zinsüberschuss um 3,4 Prozent auf 5.055 Millionen Euro stiegen. Die Personalaufwendungen in Spanien erhöhten sich um 8 Prozent auf 1.418 Millionen Euro. Laut La Vanguardia zahlte die Bank 225 Millionen Euro im Rahmen der von der Regierung eingeführten befristeten Steuer auf Zins- und Provisionsmargen. Das Kreditgeschäft in Spanien wuchs um 7 Prozent, wobei Konsumentenkredite und Kreditkarten zu den stärksten Geschäftsbereichen zählten. Der Großteil des Gewinnwachstums kam aus dem Ausland, und Mexiko wird neben Spanien als treibende Kraft des Ergebnisses genannt.

Nettogewinn, Januar bis September 2026Mio. Euro
Konzern
9066 Mio. Euro
Spanien
3106 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Strategie und künstliche Intelligenz

Konzernchef Onur Genç bezeichnete die Ergebnisse in einer an die Märkte gerichteten Erklärung als hervorragend.

„Wir haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Mit einem Profil, das sich Jahr für Jahr verbessert, zeigen wir weiterhin unsere einzigartige Fähigkeit, Wachstum und Rentabilität zu verbinden.“

Onur Genç

Die Bank setzt ihren Strategieplan 2025–2029 um, der einen Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz legt. Im dritten Quartal startete sie „The Frame“, ein konzernweites Programm zur Umgestaltung des Betriebsmodells und zur Arbeit mit KI-Agenten in großem Maßstab. Genç erklärte, die Bank sehe bereits konkrete Ergebnisse dieser Technologie.

„Wir sehen bereits konkrete Ergebnisse, die die enorme Leistungsfähigkeit dieser Technologie zeigen, das Kundenerlebnis zu verbessern, Prozesse zu verschlanken und die Produktivität der Teams zu steigern.“

Onur Genç

Genç erklärte zudem, das Kreditportfolio sei im vergangenen Jahr um mehr als 20 Prozent gewachsen und der Beitrag der Bank zur Gesellschaft durch Kredite seit 2020 um 70 Prozent gestiegen.

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