Sicherheit · Barcelona

Polizei in Barcelona verhaftet zwei 43-jährige Männer, die von Kroatien und Bosnien und Herzegowina gesucht werden

Beamte der Mossos d'Esquadra und der Guardia Urbana haben im Oktober in Barcelona zwei Männer aufgrund eines Europäischen Haftbefehls aus Kroatien und eines internationalen Haftbefehls aus Bosnien und Herzegowina festgenommen. In einem Fall geht es um Urkundenfälschung, im anderen um ein Tötungsdelikt aus dem Jahr 2016.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und El Periódico. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Die Guardia Urbana nimmt einen Mann wegen Bedrohung und Sachbeschädigung fest; die Polizei stellt fest, dass sein Ausweisdokument gefälscht ist
  2. 19.10.Der erste Mann wird einem Gericht überstellt
  3. 21.10.Die Mossos identifizieren einen 43-jährigen Mann mit gültigem internationalem Haftbefehl von Bosnien und Herzegowina und nehmen ihn fest
  4. 22.10.Der zweite Mann wird dem diensthabenden Ermittlungsgericht in Barcelona überstellt

Kroatischer Haftbefehl wegen Urkundenfälschung

Am 16. Oktober nahmen Beamte der Guardia Urbana in Barcelona einen Mann wegen des Verdachts geringfügiger Bedrohung und Sachbeschädigung fest. Als er in die Räumlichkeiten der Mossos d'Esquadra gebracht wurde, stellten die Beamten fest, dass das Dokument, mit dem er sich ausgewiesen hatte, gefälscht war, und begannen mit Überprüfungen, um seine wahre Identität festzustellen. Diese Überprüfungen ergaben, dass die kroatischen Justizbehörden ihn mit einem Europäischen Haftbefehl wegen Urkundenfälschung suchten. Die kroatischen Ermittler werfen ihm vor, mit gefälschten Papieren und einer angenommenen Identität betrügerisch eine persönliche Identifikationsnummer erlangt zu haben, und dass der Fall Vorgänge aus dem Jahr 2018 betrifft. Die Tat wird nach Angaben der Behörden mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft.

Bosnischer Haftbefehl wegen eines Tötungsdelikts

Am 21. Oktober identifizierten Beamte der Bürgersicherheit der Mossos d'Esquadra einen 43-jährigen Mann in Barcelona. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten sie fest, dass ein internationaler Haftbefehl der Behörden von Bosnien und Herzegowina weiterhin in Kraft war. Der Haftbefehl bezieht sich auf ein in jenem Land untersuchtes Tötungsdelikt, ein Fall aus dem September 2016. Die bosnischen Behörden gehen davon aus, dass der Mann an dem gewaltsamen Tod einer Person beteiligt gewesen sein soll, in einem Ermittlungsverfahren mit Bezug zu einer kriminellen Organisation, die Entführungen und Erpressungen begeht. Bei der Festnahme nahmen die Beamten ihn zudem als mutmaßlichen Täter der Fälschung einer öffentlichen Urkunde fest, weil er einen gefälschten Personalausweis bei sich trug.

Gerichtstermine und zeitlicher Ablauf

Der erste Mann wurde am 19. Oktober einem Gericht überstellt. Die Berichte nennen für diesen Termin unterschiedliche Gerichte: in einer Darstellung das zentrale Ermittlungsgericht Nr. 2 in Madrid, in einer anderen die Audiencia Nacional. Der zweite Mann wurde am 22. Oktober dem diensthabenden Ermittlungsgericht in Barcelona überstellt. Die Abfolge von Festnahmen und Gerichtsterminen ist unten dargestellt.

Was die Polizei sagt

Die Polizei beschreibt beide Einsätze als Teil internationaler polizeilicher und justizieller Kooperationsmechanismen. Sie erklärt, die Einsätze hätten zwei Personen ausfindig gemacht, die von ausländischen Behörden wegen mutmaßlicher Beteiligung an schweren Straftaten gesucht wurden, und beide den Justizbehörden überstellt. Die Berichte sagen nicht, ob einer der Männer an das ersuchende Land übergeben wurde. Die Erklärung wurde am 3. November veröffentlicht.

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