Sicherheit · Krakau und Barcelona
Anführer des „Enkeltrick“-Betrugsnetzwerks in Barcelona festgenommen; Luxus-Ferrari in Krakau beschlagnahmt
Ein 24-jähriger polnischer Verdächtiger, der wegen der Führung einer „Enkeltrick“-Betrugsbande gesucht wurde, die ältere Menschen ins Visier nahm, wurde am 11. Juni in Barcelona festgenommen. Die polnische Polizei stellte zudem seinen roten Ferrari 458 sicher, der auf dem Parkplatz eines Hotels in Krakau gefunden wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von naTemat.pl, TVN24, FAKT24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der 24-jährige Verdächtige koordinierte Mitglieder, erteilte Anweisungen und leitete die Operationen im ganzen Land, während er auf der Flucht war.
Das Fahrzeug wurde Tage nach der Festnahme sichergestellt und Berichten zufolge mit Geldern aus dem Betrug erworben.
Er floh im August 2025 aus Polen, reiste durch Ungarn und andere EU-Staaten, leitete die kriminelle Gruppe jedoch weiterhin aus dem Ausland.
Der von der Staatsanwaltschaft Tarnów überwachte Fall hat im Rahmen der mehrjährigen Ermittlungen bereits zu Dutzenden Festnahmen geführt.
- 10.06.Krakauer Polizei erhält durchbruchbringende Informationen, die den Verdächtigen nach Barcelona führen.
- 11.06.Spanische Polizei nimmt Verdächtigen in Barcelona fest; er wird in Erwartung der Auslieferung inhaftiert.
- 16.06.Polnische Polizei beschlagnahmt den Ferrari 458 des Verdächtigen im Wert von über 1 Million PLN auf dem Parkplatz eines Krakauer Hotels.
Das Betrugsnetzwerk
Die Gruppe operierte nach dem „Enkeltrick“-Schema: Sie rief ältere Menschen an und überzeugte sie, dass ihre Angehörigen in Schwierigkeiten steckten und Geld benötigten, um eine Gefängnisstrafe oder andere Konsequenzen zu vermeiden. Die Opfer übergaben ihre Ersparnisse, die sie ein Leben lang angesammelt hatten. Laut Polizei hatte der 24-Jährige, als Rom beschrieben, eine der obersten Positionen inne. Er war für die Koordinierung anderer Mitglieder, die Erteilung von Anweisungen und die Steuerung der Aktivitäten im ganzen Land verantwortlich. In der Hierarchie stand er direkt unter den Telefonbetrügern, die das zentrale Glied des Betrugs darstellen.
„Er war für die Organisation der Arbeit anderer Gruppenmitglieder, die Erteilung von Anweisungen, die Zuweisung von Aufgaben und die Koordinierung der Aktivitäten im ganzen Land verantwortlich. Alles deutet darauf hin, dass er direkt unter den Anrufern stand, die die wichtigste Ebene in der Betrugsstruktur sind.“
Fluchtleben mit einem Millionen-Zloty-Auto
Nachdem im August 2025 ein Haftbefehl ausgestellt worden war, floh der Verdächtige aus Polen. Er versteckte sich in Ungarn und anderen EU-Ländern, soll aber weiterhin die kriminellen Aktivitäten aus der Ferne geleitet haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er einen luxuriösen Lebensstil pflegte: Edle Hotels, gehobene Gastronomie und ein Ferrari 458 im Wert von über einer Million Złoty (ca. 220.000 €). Das Auto wurde später in einer Tiefgarage eines Krakauer Hotels entdeckt.
Die Festnahme in Barcelona
Der Durchbruch gelang am 10. Juni 2026, als die Polizei in der Woiwodschaft Kleinpolen neue Informationen erhielt, die den Flüchtigen nach Barcelona führten. Aus Angst, dass er erneut untertauchen könnte, handelten sie schnell und kontaktierten den polnischen Verbindungsbeamten in Spanien. Am darauffolgenden Tag, dem 11. Juni, nahmen die spanischen Strafverfolgungsbehörden den 24-Jährigen fest. Er befindet sich nun in spanischer Untersuchungshaft und wartet auf eine Entscheidung über seine Auslieferung nach Polen.
„Die mit dem Fall betrauten Beamten erhielten neue Informationen über den gesuchten Rom. Die Spur führte nach Barcelona. Da sie das Verhaltensmuster des Verdächtigen kannten, mussten sie schnell handeln, damit er nicht erneut seinen Aufenthaltsort wechselte und sie auf eine falsche Fährte lockte.“
Beschlagnahmung des Ferrari
Tage nach der Festnahme, am Dienstag, dem 16. Juni, sicherte die Krakauer Polizei den Ferrari 458 aus der Tiefgarage eines Hotels. Das Fahrzeug wurde zur Woiwodschaftspolizeidirektion in Krakau abgeschleppt und als Sicherheit für künftige Strafen beschlagnahmt.
„Die von ihm verwendeten Gelder stammten aus Betrügereien, deren Opfer hauptsächlich ältere Menschen waren. In vielen Fällen übergaben die Opfer, überzeugt davon, Familienmitgliedern zu helfen, ihre gesamten Lebensersparnisse und verloren oft alles.“
Weitere Ermittlungen
Der Fall wird von der Bezirksstaatsanwaltschaft in Tarnów überwacht. Insgesamt wurden 63 Personen im Zusammenhang mit derselben Betrugsbande festgenommen, 52 von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft. Die Festnahme des Flüchtigen in Spanien ist ein Schritt zur Zerschlagung der Gruppe.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- naTemat.plFerrari za milion złotych w rękach policji. Kierowca "zarobił" na nie oszukując seniorów
- TVN2424-letni "wnuczek" w rękach policji. Zabezpieczyli też jego Ferrari
- FAKT24.plOszukiwał seniorów i pławił się w luksusach. Takim autem jeździł
- Gazeta KrakowskaPolicjanci odebrali 24-letniemu Romowi Ferrari warte ponad milion złotych! Zarządzał gangiem
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