Sicherheit · Vrontero und Florina

Junge Braunbärin am 27. Oktober im griechischen Prespa-Nationalpark erschossen aufgefunden

Eine etwa zwei Jahre alte Braunbärin wurde bei Vrontero mit drei Schusswunden tot aufgefunden. Naturschützer beklagen, dass illegale Tötungen von Bären selten gründlich untersucht werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, H Kαθημερινή und ΣΚΑΪ. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vrontero, Florina · Griechenland

Der Fund

Eine junge Braunbärin, etwa zwei Jahre alt und mehr als 60 Kilogramm schwer, wurde im Prespa-Nationalpark tot aufgefunden. Ein Besucher alarmierte am Morgen des Dienstag, 27. Oktober 2026, die Verwaltungseinheit des Parks von OFYPEKA, der griechischen Behörde für natürliche Umwelt und Klimawandel. Das Tier lag im weiteren Gebiet von Vrontero in der Gemeinde Prespa. Mitarbeiter der Verwaltungseinheit, der Forstdirektion Florina und der Umweltorganisation Callisto begaben sich an den Fundort, ein privat beauftragter Tierarzt führte die Obduktion durch.

Was die Obduktion ergab

Die Untersuchung ergab drei Wunden von einem Schusswaffengeschoss an der linken Körperseite. Zwei davon befanden sich am linken Oberschenkel und waren nicht tödlich. Die dritte, tief am Bauch, verursachte ausgedehnte innere Blutungen und führte zum Tod des Tieres. Der Schuss wurde vermutlich aus relativ kurzer Entfernung abgegeben.

Rechtlicher Schutz und Bestand

Der Braunbär steht nach griechischem, europäischem und internationalem Recht streng unter Schutz, darunter der Forstkodex, die EU-Habitatrichtlinie, die Berner Konvention und CITES. Das Töten oder Verletzen eines Bären ist eine Straftat; für die Ermittlung in solchen Fällen sind der Forstdienst und die örtlichen Staatsanwaltschaften zuständig. Das Gebiet, in dem die Bärin gefunden wurde, ist ein wichtiger ökologischer Korridor für die Art zwischen Griechenland und Albanien. Nach den diesjährigen Untersuchungen der Organisation Arktouros hat sich der Bestand des griechischen Braunbären zwischen 2019 und 2025 auf etwa 900 Tiere verdoppelt.

Sorgen über Straflosigkeit

Iason Bantios, Pressesprecher von Callisto, sagte, illegale Tötungen seien kein seltenes Ereignis. Er beschrieb einen Teufelskreis der Straflosigkeit, in dem Fälle nicht gründlich untersucht und Täter nicht zur Rechenschaft gezogen würden. Das Problem umfasse auch vergiftete Köder, die häufig geschützte Arten töten.

„Leider ist die illegale Tötung kein seltener Vorfall.“

Iason Bantios

In einer gemeinsamen Erklärung bezeichneten Callisto und OFYPEKA die Tötung als schweres Umweltverbrechen, das von den zuständigen Behörden und der Justiz untersucht werden müsse. Beide Stellen erklärten, die illegale Wilderei bleibe trotz der in den vergangenen Jahren angewandten Schutzmaßnahmen eine der ernsthaftesten Bedrohungen für die Art in Griechenland.

„Die Tötung eines Bären ist ein schweres Umweltverbrechen, und jeder damit zusammenhängende Vorfall muss von den zuständigen Behörden und der Justiz untersucht werden.“

Callisto

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