Sicherheit · Thessaloniki

Polizei und antifaschistische Demonstranten liefern sich in Thessaloniki vor Kasidiaris-Auftritt Auseinandersetzungen

Am Mittwoch, dem 28. Oktober, sind in der Innenstadt von Thessaloniki auf der Egnatia-Straße Polizeieinheiten und Demonstranten aneinandergeraten, obwohl die Polizei öffentliche Versammlungen verboten hatte. Der Protest richtete sich gegen eine geplante Rede des früheren Golden-Dawn-Mitglieds Ilias Kasidiaris in einem Hotel der Stadt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, NEWS 24/7, in.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Thessaloniki · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Zweite antifaschistische Kundgebung an der Venizelos-Statue ausgerufen
  2. 28.10.Kasidiaris-Rede in einem Hotel in Thessaloniki angesetzt
  3. 28.10.Das polizeiliche Verbot öffentlicher Versammlungen endet

Versammlungsverbot und Aufrufe zur Zusammenkunft

Die griechische Polizei verbot am Mittwoch, dem 28. Oktober, von 09:00 bis 21:00 Uhr öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel in einem großen Teil der Innenstadt von Thessaloniki und begründete dies mit der öffentlichen Sicherheit und der Notwendigkeit, schwerwiegende Zwischenfälle zu verhindern. Die Einschränkung war am Vorabend angekündigt worden. Linke Organisationen, anti-autoritäre Kollektive und der PAME nahestehende Gewerkschaften hatten für 15:30 und 16:00 Uhr antifaschistische Kundgebungen an der Venizelos-Statue ausgerufen. Ziel war eine geplante Rede von Ilias Kasidiaris, einem früheren Mitglied der Goldenen Morgenröte, in einem Hotel der Stadt. Berichte nennen als Ort das Hotel Kapsis und legen die Rede auf 17:00 Uhr. Mehrere Medien berichteten, Demonstranten hätten trotz des Verbots versucht, in Richtung des Hotels zu ziehen, während die als MAT bekannten Bereitschaftspolizisten in großer Zahl rund um das Zentrum eingesetzt wurden.

Auseinandersetzungen auf der Egnatia-Straße

Am Nachmittag brachen auf der Egnatia-Straße nahe der Venizelos-Statue Auseinandersetzungen aus. Laut SKAI war die Polizei angewiesen worden, den Durchgang entlang der Straße zu sperren, und Demonstranten versuchten, die Absperrung zu durchbrechen. Berichte verorten die Konfrontation auf der Höhe des Aristotelous-Platzes. RThess.gr meldete Zusammenstöße von Angehörigen des anti-autoritären Spektrums mit MAT-Beamten, während in.gr von Handgemenge im Zentrum sprach, das sich entwickelte. Der Verkehr auf der Egnatia wurde an der Statue in beide Richtungen gestoppt, auch der Anstieg in Richtung Angelaki blieb gesperrt.

Polizeieinsatz und Festnahmen

Die Polizei drängte die Menge laut SKAI zurück und setzte auf der Egnatia-Straße Tränengas ein. iefimerida berichtete, Demonstranten hätten Steine geworfen und die Polizei habe mit chemischen Reizstoffen geantwortet. Von in.gr zitierte lokale Medien meldeten zwei Festnahmen, während To Vima berichtete, MAT-Beamte hätten chemische Reizstoffe eingesetzt und Festnahmen vorgenommen, ohne eine Zahl zu nennen. Auch eine Schlagzeile von NEWS 24/7 beschrieb Schläge durch MAT-Beamte, der Text berichtet jedoch nur von Spannungen mit PAME-Mitgliedern und dem Einsatz von Tränengas. Die Artikel nennen keine Verletztenzahlen und keine offizielle Stellungnahme zu den Auseinandersetzungen.

Störungen bei Metro und Verkehr

Während der Ausschreitungen waren sechs Stationen der Metro Thessaloniki geschlossen: Nea Sidirodromikos Stathmos, Dimokratias, Venizelou, Agias Sofias, Syntrivani und Panepistimio. Die Schließungen der Metro wurden zusammen mit den Verkehrsunterbrechungen auf der Egnatia-Straße gemeldet. Wann die Stationen wieder öffneten, geht aus den Artikeln nicht hervor. Die folgende Zeitleiste führt die geplanten Zeitpunkte des Tages auf.

Was offenbleibt

Die Artikel sagen nicht, ob die für 17:00 Uhr angesetzte Rede stattfand oder ob das Verbot über 21:00 Uhr hinaus verlängert wurde. Die jüngsten Berichte wurden zwischen 14:01 und 14:41 UTC veröffentlicht, sodass die Zahl der Festnahmen und der Stand der Auseinandersetzungen danach hier nicht erfasst sind. Die bisherigen Berichte beschreiben eine Pattsituation zwischen Demonstranten und Polizei und kein abgeschlossenes Ergebnis.

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Quellen und Kontext

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