Wohnen · Athen
Griechische Studierende campen aus Protest gegen Mieten und Lebenshaltungskosten vor dem Parlament
Dutzende Studierende wollten die Nacht vor dem Athener Parlament verbringen, während sich rund 20 Studierendenverbände dem 24-stündigen Streik der Lehrkräfte am Mittwoch, 21. Oktober, anschließen.
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Kurz gefasst
Hunderte Studierende protestierten am Dienstag, 20. Oktober, und Dutzende planten, die Nacht vor dem Athener Parlament zu verbringen.
Der Studierende Kleidio Mani nannte Mieten von 500 und 600 Euro; die Studierenden fordern mehr Plätze in öffentlichen Wohnheimen und ein höheres Stipendium für Kinder aus prekären Familien.
Die DOE rief für Mittwoch, 21. Oktober, einen 24-stündigen Streik aus und fordert 20 Prozent mehr Gehalt sowie Wohngeld für Lehrkräfte, die in andere Städte versetzt werden; rund 20 Athener Studierendenverbände wollen sich anschließen.
Protest vor dem Parlament
Am Dienstag, 20. Oktober, versammelten sich Hunderte Studierende vor dem griechischen Parlament in Athen, um gegen hohe Mieten und die hohen Lebenshaltungskosten zu protestieren. Dutzende von ihnen bereiteten sich darauf vor, über Nacht an Ort und Stelle zu bleiben. Ein riesiges Transparent vor dem Gebäude verknüpfte den Kampf für eine kostenlose öffentliche Bildung in Griechenland mit demselben Kampf in Frankreich.
An der Kundgebung beteiligten sich rund 20 Studierendenverbände aus der Hauptstadt, die sich dem für Mittwoch, 21. Oktober, ausgerufenen 24-stündigen Streik anschließen werden. Die Protestierenden beschrieben den Druck, neben dem Studium arbeiten zu müssen, um die Wohnkosten zu decken.
Was die Studierenden fordern
Kleidio Mani von der Polytechnischen Hochschule Athen sagte dem Nachrichtenportal Newsit, Studierende müssten neben dem Studium arbeiten, um Mieten von 500 und 600 Euro zu zahlen, und der Staat leiste nicht einmal die minimale Unterstützung. Die Studierenden fordern angemessenen Wohnraum für alle Studierenden, insbesondere für diejenigen, die in andere Städte ziehen müssen und aus einkommensschwachen Familien kommen.
Außerdem verlangen sie ein höheres Stipendium für Kinder aus prekären Familien und mehr Plätze in öffentlichen Studierendenwohnheimen. Auch niedrigere Strom- und Dieselpreise stehen auf ihrer Forderungsliste.
Streik der Lehrkräfte und ihre Forderungen
Die DOE, die wichtigste Gewerkschaft der Grundschullehrkräfte, rief für Mittwoch zum 24-stündigen Streik auf. Die Lehrkräfte fordern 20 Prozent mehr Gehalt und Wohngeld für diejenigen, die in andere Städte versetzt werden, insbesondere in Touristengebiete mit sehr hohen Preisen. Im Aufruf der Gewerkschaft hieß es, fast die Hälfte der Lehrkräfte sei gezwungen, von Gehältern zu leben, die 1.000 Euro nicht übersteigen.
Politische Reaktion und Polizeieinsatz
Athens Bürgermeister Jaris Dukas, ein Sozialdemokrat, sagte am Dienstag, er unterstütze die Studierenden und die Lehrkräfte, lehne aber gewaltsame Proteste ab. Die griechische Polizei setzte Bereitschaftspolizei ein und errichtete an strategischen Punkten der Hauptstadt Kontrollstellen, wie ein Polizeisprecher dem Sender Skai sagte. Der Einsatz erfolgte im Kontext gewaltsamer Proteste in Frankreich und anderen Ländern, wie die Artikel sie beschreiben.
Quellen und Kontext
- Notícias ao MinutoGriechische Studenten campen vor dem Parlament, um niedrigere Mieten zu fordernEstudantes gregos acampam no parlamento para exigir rendas mais baixas · Original auf Portugiesisch
- La RazónGriechische Studenten campen wegen der hohen Wohnkosten vor dem ParlamentEstudiantes griegos acampan ante el Parlamento por el alto coste de la vivienda · Original auf Spanisch