KI-generiert·Von Menschen redigiert·Mehr erfahren
© SAPO
Fußball·vor 2 Std.

Atlético Madrid veräppelt Barcelona mit angeblichem Yamal-Gebot für Sonnenblumenkerne und Bad-Bunny-Tickets im Streit um Álvarez-Transfer

Atlético Madrid hat einen scharfen Social-Media-Angriff auf den FC Barcelona gestartet und fingierte Transferangebote für Lamine Yamal mit Konzertkarten und Sonnenblumenkernen veröffentlicht, bevor der Klub den katalanischen Verein einer 'Schmutzkampagne' gegen Julián Álvarez beschuldigte.

Die Scherzangebote

Atletico Madrid reagierte auf anhaltende Transfergerüchte, die Top-Stürmer Julian Alvarez mit einem Wechsel zum FC Barcelona in Verbindung brachten, indem der Verein eine Reihe satirischer Beiträge auf X veröffentlichte. Der Klub kündigte eine angebliche 'BREAKING'-Meldung an, bevor er KI-generierte Bilder von Barcelonas Lamine Yamal, Pedri und Raphinha in Atletico-Trikots postete. Für Yamal unterbreitete der Madrider Klub ein bewusst absurdes Transferangebot: 'Wir haben ein Fax an den FC Barcelona mit unserem Transferangebot geschickt: 4 Karten für das morgige Bad-Bunny-Konzert, ein Jahresabonnement der ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne. Wir warten gespannt auf die Antwort, um die "announce" vorzubereiten.'

Wir haben ein Fax an den FC Barcelona mit unserem Transferangebot geschickt: 4 Karten für das morgige Bad-Bunny-Konzert, ein Jahresabonnement der ABC und eine Tüte Sonnenblumenkerne.

Atléti

Die Beiträge waren mit dem Satz 'Here we go' versehen, einem charakteristischen Markenzeichen des Transferjournalisten Fabrizio Romano, der berichtet hatte, dass Alvarez um einen Abgang bei Atletico gebeten habe und Barcelona ein erstes Angebot unterbreitet habe.

Die schwerwiegenden Vorwürfe

Nach den satirischen Beiträgen schlug Atléticos Ton plötzlich um. Der Verein veröffentlichte eine Erklärung, in der er Barcelona beschuldigte, eine systematische Kampagne gegen einen seiner Spieler orchestriert zu haben. Atletico behauptete, es sei 'interessierten Lecks, Fake News, ständiger Respektlosigkeit, der Culé-Version der Geschichtenerfindungsmaschinerie, Anrufen vor direkten Konfrontationen' ausgesetzt gewesen. Die Erklärung eskalierte dann zu direkten Anspielungen auf Barcelonas Nebenschauplätze.

Aber es würde uns natürlich nie einfallen, den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf der Gehaltsliste zu haben oder auf politische Gefälligkeiten zurückzugreifen, um Spieler zu registrieren. RESPEKT und WERTE.

Atléti

Dies war eine klare Anspielung auf den 'Fall Negreira', einen langjährigen Korruptionsskandal in Spanien, bei dem es um Zahlungen an einen ehemaligen Vizepräsidenten des Schiedsrichterausschusses geht, sowie auf das politische Eingreifen, das es Barcelona ermöglichte, Spieler wie Dani Olmo zu registrieren.

Die Situation um Álvarez

Mehreren Berichten zufolge bemüht sich Barcelona um Julian Alvarez, wobei angeblich ein erstes Angebot abgegeben wurde. Die Quellen variieren bezüglich der genauen Summe: Einige berichten von 100 Millionen Euro, andere von 90 Millionen Euro. BBC-Sportkolumnist Guillem Balague berichtete, dass Barcelona Gespräche aufgenommen habe und eine Einigung mit dem 26-jährigen argentinischen Stürmer erzielt worden sei. Der Journalist Nicolo Schira fügte hinzu, dass Barcelona ein neues Angebot vorbereite und Alvarez trotz Atléticos Wunsch, ihn zu halten, auf einem Wechsel bestehe. Atletico hat den Eingang eines offiziellen Angebots informell dementiert, wobei interne Quellen die Berichte als 'nur eine weitere Lüge' bezeichnen.

Der größere Zusammenhang

Der öffentliche Schlagabtausch verdeutlicht das sich verschlechternde Verhältnis zwischen den beiden Institutionen der La Liga. Atléticos Anspielungen auf den Fall Negreira und politische Gefälligkeiten zur Spielerregistrierung brachten lange schwelende Spannungen an die Oberfläche. Die Nutzung der offiziellen Social-Media-Kanäle des Vereins, um einen Rivalen zu verspotten und schwere Vorwürfe zu erheben, stellt eine ungewöhnliche Eskalation in den Transferpolitiken des spanischen Fußballs dar. Die Beiträge wurden am Abend des 29. Mai 2026 veröffentlicht und zogen schnell breite Medienaufmerksamkeit in ganz Europa auf sich.

Madrid · Barcelona

8 Quellen

Mehr aus Kultur & Sport