StrangDer Nahe Osten nach Gaza

Energie & Handel · Dhahran, Yanbu und Ras Tanura

Saudi Aramco steigert bereinigten Quartalsgewinn um 9 % auf 31,2 Mrd. Dollar trotz Huthi-Angriffen

Saudi Aramco hat am Dienstag, 3. November 2026, für Juli bis September einen bereinigten Nettogewinn von 31,2 Milliarden Dollar gemeldet, ein Plus von 9 %. Huthi-Angriffe auf seine Anlagen und der Krieg im Iran konnten nicht verhindern, dass höhere Ölpreise die Erträge steigen ließen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Notícias ao Minuto, The Guardian, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Dhahran, Yanbu, Ras Tanura · Saudi-Arabien
Wie es dazu kam
  1. 28.02.Krieg im Iran beginnt; zuvor lag Brent bei rund 72 Dollar je Barrel
  2. Ende September 2026Huthi-Angriffe treffen die Infrastruktur von Aramco, während sich die Jemen-Krise zuspitzt
  3. 2.11.Brent fällt um 11 % auf 103,28 Dollar je Barrel, nachdem Trump Berichten zufolge erklärt hat, er wolle der Diplomatie mehr Zeit geben
  4. 3.11.Brent steigt um 2,38 Dollar auf 107,15 Dollar je Barrel, nachdem Berichte über begrenzte US-Angriffe auf die Insel Qeschm vorliegen

Quartalsergebnis

Saudi Aramco hat am Dienstag, 3. November 2026, einen bereinigten Nettogewinn von 31,2 Milliarden Dollar für Juli bis September bekannt gegeben, ein Plus von 9 % gegenüber 28,6 Milliarden Dollar im gleichen Quartal 2025. Der ausgewiesene Nettogewinn erreichte 135,9 Milliarden Riyal (36,2 Milliarden Dollar), ein Anstieg um 34,6 % gegenüber rund 101 Milliarden Riyal im Vorjahr. Der operative Cashflow kletterte auf 38,7 Milliarden Dollar, während das bereinigte Downstream-EBIT dank höherer Raffineriemargen im Jahresvergleich um 234,0 % zulegte. Der Verwaltungsrat beschloss zudem eine Basisdividende von 21,9 Milliarden Dollar für das dritte Quartal, 3,5 % mehr als im Vorjahr, zahlbar im vierten Quartal.

Bereinigter Nettogewinn von Aramco, 3. Quartal 2025 vs. 3. Quartal 2026Mrd. Dollar
3. Quartal 2025
28.6 Mrd. Dollar
3. Quartal 2026
31.2 Mrd. Dollar

Daten aus dem Artikeltext

Preise und Angriffe auf das Netz

Aramco führte das Ergebnis auf höhere Preise für raffinierte Ölprodukte und Chemikalien sowie ein größeres Rohölverkaufsvolumen zurück. Die Förderung ist durch den Krieg mit dem Iran, der nun im neunten Monat ist, gedrosselt worden, doch höhere Preise glichen die verlorenen Barrel aus. Die Huthi-Kräfte verstärkten ihre Angriffe Ende September als Reaktion auf Bombardierungen einer von Riad geführten Allianz, die die Regierung Jemens unterstützt. Ziele waren Anlagen in Yanbu, dem Endpunkt der Ost-West-Pipeline, Raffinerien im Westen Saudi-Arabiens, ein bedeutendes Ölfeld und der Unternehmenssitz. Das Königreich exportierte durchgehend weiter.

Amin H. Nasser, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Aramco, bezeichnete das Quartal als eines, das von der Belastung der globalen Energieversorgung geprägt war.

„Geopolitische Unsicherheit und Angriffe auf zentrale Energieanlagen haben die globale Energieversorgungskrise im dritten Quartal 2026 weiter verschärft“

Amin H. Nasser, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Saudi Aramco

Nasser sagte zudem, das Unternehmen prüfe weiterhin zusätzliche Lagerkapazitäten im Ausland und alternative Exportrouten.

Exporte durch die Straße von Hormus

Im September weitete Aramco die Rohölverladungen von Ras Tanura an der Golfküste aus, um Käufer in Asien zurückzugewinnen. Verschifft wurde über die Straße von Hormus, nachdem Angriffe auf die Ost-West-Pipeline die alternative Route über das Rote Meer geschwächt hatten. Die Exporte durch die umkämpfte Meerenge blieben im Quartal dennoch stark. Iranische Angriffe auf die Schifffahrt in der Meerenge weckten Sorgen um die Versorgungssicherheit. Brent stieg im Quartal um mehr als 40 % auf einen Durchschnitt von über 90 Dollar je Barrel und überschritt Mitte September die Marke von 100 Dollar.

Ölpreise und der Markt

Brent fiel am Montag, 2. November, um 11 % auf 103,28 Dollar je Barrel, nachdem Donald Trump Berichten zufolge erklärt hatte, er sei bereit, der Diplomatie mehr Zeit zu geben. Am Morgen des Dienstag, 3. November, stieg es um 2,38 Dollar auf 107,15 Dollar, ein Plus von 2,2 %, nachdem die Vereinigten Staaten in der Nacht zum 2. November Berichten zufolge begrenzte Angriffe auf die Insel Qeschm geflogen hatten. Vor Beginn des Krieges am 28. Februar lag Brent bei rund 72 Dollar je Barrel, die Preise bleiben also deutlich über dem Vorkriegsniveau.

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