BerichtSchießerei am Hauptmarkt in Krakau

Sicherheit · Krakau, Ostrowiec Świętokrzyski und Warschau

Angriff in Krakau tötet sechs Menschen, PiS-Chef fordert Absage der Proteste am 8. und 9. November

Ein maskierter 24-Jähriger ist am Abend des 7. November auf dem Krakauer Hauptmarkt in eine Menschenmenge gefahren und hat das Feuer eröffnet. Der Präsident rief Staatstrauer aus, und die Spitzen von PiS und Republika baten ihre Anhänger, die für den 8. und 9. November geplanten Proteste abzusagen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, TVP Info, NIEZALEZNA.PL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau, Ostrowiec Świętokrzyski, Warschau, Tarnów · Polen
Wie es dazu kam
  1. 7.11.Ein maskierter 24-Jähriger fährt auf dem Rynek Główny in Krakau in die Menge und eröffnet das Feuer
  2. 7.11.Präsident Karol Nawrocki unterzeichnet die Verordnung, mit der für den 8. und 9. November Staatstrauer angeordnet wird
  3. 8.11.Demonstrationen in Jelenia Góra und London geplant, begleitet von Appellen zur Absage
  4. 9.11.Für Montag sind Demonstrationen in Tarnów und Kielce geplant

Der Angriff auf dem Rynek Główny

Ein maskierter 24-Jähriger ist am Abend des 7. November mit einem Auto auf dem Rynek Główny, dem Krakauer Hauptmarkt, in die Menschenmenge gefahren und hat anschließend auf die dort Versammelten geschossen. Sechs Menschen wurden getötet, 16 verletzt – in dieser Zahl ist der Angreifer enthalten. Unter den Verletzten sind zwei Polizisten, einer von ihnen kämpft im Krankenhaus um sein Leben. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei wurde der Angreifer verletzt und festgenommen.

Ein zweiter Tatort und Staatstrauer

In der Wohnung des Angreifers in Ostrowiec Świętokrzyski wurden die Leichen von drei Menschen gefunden: zwei Frauen und ein Mann, die in den Berichten als seine 21-jährige Schwester und seine Eltern identifiziert wurden. Präsident Karol Nawrocki unterzeichnete am Abend des 7. November eine Verordnung, mit der für den 8. und 9. November Staatstrauer angeordnet wurde. Die Trauer umfasst jene zwei Tage, an denen Demonstrationen gegen das Vorgehen der Regierung in Sachen Verfassungsgerichtshof geplant waren.

Opfer des Angriffs in Krakau und in der Wohnung des AngreifersPersonen
Beim Angriff in Krakau getötet
6 Personen
Beim Angriff in Krakau verletzt (einschließlich Angreifer)
16 Personen
Tot in Ostrowiec Świętokrzyski aufgefunden
3 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Appelle zur Absage der Proteste

PiS-Chef Jarosław Kaczyński bat um die Absage der für den 8. und 9. November geplanten Demonstrationen, die die Partei als Reaktion auf rechtswidrige Handlungen der Koalition vom 13. Dezember beschreibt, darunter die Besetzung des Verfassungsgerichtshofs. Parteisprecher Rafał Bochenek veröffentlichte den Appell am späten Samstagabend auf X und fügte hinzu, die Bitte sei ein Weg, den Opfern Respekt zu erweisen.

„Herr Ministerpräsident J. Kaczyński bittet darum, auf diese Weise den unschuldigen Opfern des brutalen Angriffs in Krakau Respekt zu erweisen.“

Rafał Bochenek, Sprecher

Tomasz Sakiewicz, Chefredakteur der Gazeta Polska und Leiter von Republika TV, richtete eine ähnliche Bitte an patriotische Gruppen und die Gazeta-Polska-Clubs. Er war an diesem Nachmittag in Krakau gewesen und etwa ein Dutzend Minuten nach dem Angriff auf dem Platz eingetroffen.

„Angesichts der vom Präsidenten ausgerufenen Staatstrauer appelliere ich für eine Verschiebung der Demonstrationen zur Verteidigung des Verfassungsgerichtshofs, die für Sonntag und Montag geplant waren.“

Tomasz Sakiewicz, Chefredakteur

Worum es bei den Protesten ging

Die Demonstrationen wurden vor allem von den Gazeta-Polska-Clubs organisiert, zur Verteidigung der verfassungsmäßigen Ordnung und zur Unterstützung von Präsident Nawrocki. Für Sonntag waren Veranstaltungen am Rathausplatz in Jelenia Góra und vor der polnischen Botschaft in London geplant. Am Montag sollten Demonstranten auf dem Marktplatz in Tarnów und vor der Woiwodschaftskanzlei der Woiwodschaft Heiligkreuz in Kielce zusammenkommen.

Die Proteste gehen auf Ende Oktober in Warschau zurück, als das Gebäude des Verfassungsgerichtshofs an der Aleja Szucha mit einer Kette hinter Polizeiabsperrungen abgeriegelt wurde. Vor dem Gebäude bildete sich ein Protestcamp, und die Polizei hinderte den Präsidenten des Gerichtshofs, Bogdan Święczkowski, am Betreten.

Sicherheit in Warschau

Karolina Gałecka, Sprecherin des Ministeriums für Inneres und Verwaltung, sagte, es sei keine Entscheidung über eine Absage der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag getroffen worden, einschließlich des Unabhängigkeitsmarsches in Warschau. Sie kündigte zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in der Hauptstadt an, darunter mehr Polizeikräfte und Absperrungen auf dem Trakt Królewski.

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