BerichtSchießerei am Hauptmarkt in Krakau

Sicherheit · Krakau und Ostrowiec Świętokrzyski

Schütze tötet sechs Menschen auf dem Krakauer Hauptmarkt – drei Angehörige tot in seiner Wohnung gefunden

Am Samstag, 7. November, hat ein Schütze aus einem Auto heraus auf dem Hauptmarkt von Krakau das Feuer eröffnet und sechs Menschen getötet. Drei Angehörige des Tatverdächtigen wurden später tot in seiner Wohnung in Ostrowiec Świętokrzyski gefunden, rund 150 Kilometer entfernt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NewsIT, NEWS 24/7, iefimerida.gr und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau, Ostrowiec Świętokrzyski · Polen
Wie es dazu kam
  1. 7.11.Schütze eröffnet aus einem Auto heraus auf dem Hauptmarkt das Feuer
  2. Samstagabend, 7. NovemberZahl der Toten steigt Berichten zufolge auf neun, darunter drei Leichen im Haus des Tatverdächtigen

Der Angriff auf dem Hauptmarkt

Am Samstag, 7. November hat ein Mann laut Polizeiangaben kurz vor 15 Uhr Ortszeit den Hauptmarkt von Krakau befahren und auf Menschen auf der Straße geschossen. Zeugen beschrieben Panikszenen, als Passanten in Geschäfte, Cafés und Restaurants flohen, um Deckung zu suchen. Kugeln trafen auch eine vorbeifahrende Straßenbahn und zerschlugen eine Scheibe im Fahrerstand, Passagiere wurden jedoch nicht verletzt. Die Polizei erklärte, der Schütze habe mehrere Stellen rund um den Platz angefahren und an jedem Halt geschossen; der Angriff habe etwa drei Minuten gedauert. Die Beamten gehen davon aus, dass ihr schnelles Eingreifen weitere Todesfälle verhindert hat.

Opfer und Verletzte

Polizeichef Marek Boron sagte auf einer Pressekonferenz, auf dem Platz seien sechs Menschen getötet worden, vier Frauen und zwei Männer. Drei der Toten seien polnische Frauen, eine sei britische Staatsangehörige, die Identität der beiden anderen sei noch nicht bestätigt. Die Zahl der Verletzten wird je nach Quelle mit 15 oder 16 angegeben, fünf von ihnen sind ausländische Staatsangehörige. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte Reuters, unter den Verletzten seien Staatsangehörige Österreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Portugals und Russlands, ohne Angaben zur Schwere ihrer Verletzungen zu machen. Zwei Polizisten wurden ebenfalls verletzt, einer von ihnen schwer. Wie viele der Verletzten durch Schüsse getroffen wurden, ist bislang nicht geklärt.

Tote des Angriffs von Krakau nach OrtPersonen
Hauptmarkt (Polizeiangabe)
6 Personen
Haus des Tatverdächtigen (laut Ministerpräsident)
3 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Der Tatverdächtige und sein Zuhause

Die Polizei identifizierte den Tatverdächtigen als polnischen Staatsbürger, der je nach Bericht 24 oder 25 Jahre alt ist. Er trug militärisch anmutende Kleidung und eine kugelsichere Weste und führte ein langes Militärgewehr mit sich, das ein Bericht als Waffe vom Typ AR-15 einordnete. In seinem Auto wurden weitere Waffen und Munition gefunden. Nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug stieg er aus und schoss auf Beamte, die das Feuer erwiderten und ihn verletzten und kampfunfähig machten. Er wurde operiert und befindet sich Berichten zufolge in kritischem Zustand. Ein Polizeisprecher sagte TVN24, er habe eine Waffenbesitzkarte besessen und höchstwahrscheinlich eine der Waffen abgefeuert, für die er eine Erlaubnis hatte; er sei nicht vorbestraft. Die Staatsanwaltschaft hat bislang nicht geklärt, woher das Gewehr stammt; Berichte, es habe seinem Vater gehört, sind offiziell nicht bestätigt.

Drei Leichen, zwei Frauen und ein Mann, wurden im Haus der Familie in Ostrowiec Świętokrzyski in der Woiwodschaft Heiligkreuz im südlichen Zentrum Polens gefunden. Berichten zufolge handelt es sich um die Mutter, die Schwester und den Vater des Tatverdächtigen; die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass es sich um seine Eltern und seine Schwester handelt. Ministerpräsident Donald Tusk sagte, der Tatverdächtige habe die drei Familienmitglieder zuvor getötet, womit die Zahl der Toten auf neun steigt.

Politische Reaktionen und Ermittlungen

Donald Tusk bezeichnete den Angriff als terroristischen Akt und ordnete zwei Tage Staatstrauer an. Innenminister Marcin Kierwiński sagte, die bisherigen Beweise deuteten darauf hin, dass der Schütze von rechtsextremer Ideologie beeinflusst gewesen sei; diese Spur werde weiter untersucht. Tusk sagte, Polen habe zuvor keine Angriffe dieser Dimension erlebt. Krakaus Stadtpräsident Łukasz Gibała kündigte lokale Trauer bis Mittwoch, 11. November, an. Am Wohnhaus des Tatverdächtigen arbeiten Kriminaltechniker und Anti-Terror-Einheiten, auch der Inlandsgeheimdienst ist eingebunden. Die Behörden erklärten, es habe keinen zweiten Täter gegeben, und korrigierten damit frühere Berichte, die diese Möglichkeit offengelassen hatten.

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