Regierung · London

Andrew als Zeuge in Betrugsprozess über 40-Millionen-Pfund-Zahlungen am High Court geladen

Andrew Mountbatten-Windsor ist eine Zeugenladung zugestellt worden, um in einem Verfahren am High Court auszusagen; einer Verfehlung wird er in dem Fall nicht beschuldigt. Die Verhandlung wird für den 15. Dezember oder kurz davor erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, Ziare.com, The Telegraph und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

London · Vereinigtes Königreich

Die Ladung

Andrew Mountbatten-Windsor ist nach Angaben der BBC eine Ladung zugestellt worden, die ihn zu einer Aussage in einem Betrugsprozess am High Court verpflichtet. In dem Verfahren wird ihm keine Verfehlung vorgeworfen; es geht um eine wohlhabende Türkin, Nebahat Isbilen, die behauptet, ihr früherer Finanzberater Selman Turk habe sie getäuscht und ihr Vermögen für eigene Interessen genutzt. Isbilens Klage betrifft eine Zahlung von 750.000 Pfund an Andrew aus dem Jahr 2019, von der sie annahm, sie diene der Hilfe bei der Beschaffung eines Passes.

Das Gericht soll den Fall ab Mitte November verhandeln, Andrews Auftritt wird um den 15. Dezember erwartet. Er könnte persönlich oder per Videoschaltung erscheinen. Die Ladung wurde in der Woche des 2. November zugestellt, ein Richter hatte zuvor die Erlaubnis erteilt, ihn als Zeugen zu benennen.

Umstrittene Zahlungen

Turk bestreitet Unehrlichkeit und erklärt, die Zahlung von 750.000 Pfund sei eine Schenkung gewesen, die auf Isbilens eigene Initiative erfolgt sei, um beim damaligen Herzog Wohlwollen aufzubauen, ohne jeden Bezug zu einem Pass. Gerichtsdokumente werfen zudem Fragen zu einer zweiten Zahlung von rund 768.743 Pfund von Isbilens Konto im Januar 2020 auf, die Turk als Darlehen an Andrew für den Kauf eines Chalets in der Schweiz bezeichnet. Isbilen bestreitet diese Darstellung. Andrew zahlte die 750.000 Pfund 2021 zurück, heißt es in einem in den Quellen zitierten Bericht.

Warum die Aussage wichtig ist

Der Auftritt wäre Andrews erste öffentliche Befragung seit seinem Newsnight-Interview von 2019 und seine ersten öffentlichen Äußerungen, seit der König ihm im vergangenen Jahr seine Titel entzog. Berichten zufolge ist er das erste Mitglied der königlichen Familie seit dem 19. Jahrhundert, das eine solche Zeugenladung erhält. Turks Anwälte von Janes Solicitors erklärten, der Richter sei zu dem Schluss gekommen, dass die von Turk gewünschte Aussage Andrews für die Vorwürfe der Unehrlichkeit gegen Turk relevant erscheine.

„Der Richter kam zu dem Schluss, dass die von Herrn Turk beabsichtigte Aussage von Herrn Mountbatten-Windsor für die gegen Herrn Turk erhobenen Vorwürfe der Unehrlichkeit relevant erscheint.“

Janes Solicitors

Hintergrund des Falls

Andrew steht seit Jahren wegen seiner Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der Kritik. Berichte weisen darauf hin, dass er an seinem 66. Geburtstag im Februar vorübergehend festgenommen wurde – ein Vorgang, der von diesem Zivilverfahren unabhängig ist. Er hat die Vorwürfe von Virginia Giuffre bestritten, die angab, er habe Sex mit ihr gehabt, als sie 17 war.

Im Prozess genannte Zahlungen an Andrew£
Zahlung 2019 (umstritten)
750000 £
Zahlung Januar 2020 (umstritten)
768743 £

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