Verkehr · Urda, Granada und Sevilla

Zugunglück von Urda schneidet Andalusien von Madrid ab – Tourismus in Bedrängnis

Ein Zugunglück bei Urda (Toledo) am 28. Oktober hat Andalusiens Hochgeschwindigkeitsverbindung nach Madrid auf unbestimmte Zeit lahmgelegt, und die Buchungszahlen im Tourismus der Region gehen zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Urda, Granada, Sevilla, Córdoba · Spanien

Bei dem Zugunglück bei Urda (Toledo) am 28. Oktober kamen mindestens 69 Menschen ums Leben. Die Schnellbahnstrecke zwischen Madrid und Sevilla ist nun auf unbestimmte Zeit gesperrt, ein offizieller Termin für die Wiederaufnahme des Betriebs steht nicht fest. In der Provinz Granada erreichte die touristische Auslastung am langen Wochenende zu Allerheiligen vom 30. Oktober bis 2. November 70 Prozent und blieb damit unter der Prognose von 76 Prozent, die vor den Feiertagen erstellt worden war; die Stornoquote lag bei bis zu 15 Prozent. Der Tourismusverband von Sevilla, ASET, schätzt, dass die Buchungen um rund 20 Prozent eingebrochen sind, und erklärt, die Reisenden verlören das Vertrauen in den spanischen Hochgeschwindigkeitsverkehr.

In Córdoba forderte Bürgermeister José María Bellido von der Zentralregierung mindestens einen täglichen Hin- und Rückflug nach Madrid-Barajas zu erschwinglichen Preisen. Berechnungen der Stadtverwaltung beziffern die direkten Verluste des Tourismussektors auf fast eine halbe Million Euro pro Tag, solange die Strecke gesperrt bleibt. Salvador Fuentes, Präsident des Provinzrats von Córdoba, schlug für November und Dezember eine Luftbrücke Madrid–Córdoba vor. Manuel Gavira, Tourismusminister der andalusischen Regionalregierung, kündigte Gespräche mit Fluggesellschaften und Tourismusunternehmen an und nannte den Flughafen Jerez als Alternative. Regionalpräsident Juanma Moreno kritisierte Ministerpräsident Pedro Sánchez dafür, Verkehrsminister Óscar Puente im Amt zu belassen.

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