Sicherheit · Bruneck

1978 verlorenes Bierfass in den Alpen gefunden – Firma zufolge noch trinkbar

Ein Bierfass, das in den 1970er Jahren bei einer Hubschrauberlieferung verloren ging, ist auf etwa 3.000 Metern Höhe in den Zillertaler Alpen gefunden worden. Die Firma Harpf teilt mit, eine kleine Gruppe habe das Bier probiert und es sei noch trinkbar gewesen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, La Razón, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Bruneck · Italien

Ein Fass aus dem Eis

Ein Bierfass, das in den 1970er Jahren verschollen war, ist in den Zillertaler Alpen nahe der Grenze zwischen Italien und Österreich wieder aufgetaucht. Das Getränkeunternehmen Harpf, nach eigenen Angaben seit mehr als 140 Jahren im Geschäft, verkündete den Fund auf seinen Social-Media-Kanälen. Laut dem Unternehmen entdeckte ein Mitarbeiter namens Daniel das Fass auf etwa 3.000 Metern Höhe, nachdem schmelzendes Eis es freigelegt hatte. Harpfs italienischsprachige Beiträge verorten den Fund unterhalb der Sasso-Nero-Hütte, während die deutschsprachige Berichterstattung stattdessen die Schwarzensteinhütte nennt. Das Fass war laut der Darstellung des Unternehmens eingedellt, aber noch erkennbar; gefunden wurde es demnach im Sommer dieses Jahres.

Wie das Fass verloren ging

Harpf zufolge fiel das Fass in den 1970er Jahren bei einer Hubschrauberlieferung in eine Gletscherspalte und blieb danach jahrzehntelang verschüttet. Eine Gravur auf dem Metall nennt das Jahr 1978, worauf das Unternehmen die Datierung stützt. Die Firma geht davon aus, dass das Fass mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem eigenen Lager stammt – eine Verbindung, die sie als emotionale beschreibt. Die Berliner Zeitung berichtet, das Eis rund um den Schwarzenstein schwinde seit Jahren und gebe dabei Gegenstände frei, die es einst bedeckt habe. Der Bericht verweist auf den Fund von Ötzi am Similaun im Jahr 1991 als bekanntesten Fall dieser Art. Keine Quelle nennt die Zahl der Ladungen oder die genaue Flugroute des Tages, an dem das Fass verloren ging.

Bergung und Verkostung

Daniel brachte das Fass auf einem Handwagen den Hang hinunter, was das Unternehmen als anspruchsvolles Manöver beschreibt. Nachdem das Fass auf dem Firmengelände in Bruneck angekommen war, öffnete eine kleine Gruppe aus Bierfans und Schaulustigen es und goss den Inhalt aus. Harpf zufolge war das Bier noch trinkbar, was das Unternehmen dem Gletscher als gutem Konservator zuschreibt. In seinem Beitrag beschrieb das Unternehmen den Fund mit diesen Worten:

„Ein wahrhaft seltener und aufregender Moment – und ein echtes Stück Geschichte unseres Unternehmens.“

Harpf

Das Unternehmen hat dem Bier den Spitznamen „Bier aus dem Eis“ gegeben und seinen Geschmack nicht näher beschrieben. Das Urteil zur Trinkbarkeit stammt aus der eigenen Schilderung des Unternehmens zur Verkostung; eine unabhängige Prüfung wird nicht berichtet.

Warum das Bier überlebt haben könnte

Alkohol und ein niedriger pH-Wert machen Bier zu einer unwirtlichen Umgebung für Krankheitserreger – deshalb heißt es in den Berichten, niemand, der davon getrunken habe, sei erkrankt. Der Geschmack ist eine andere Sache, denn Bier oxidiert mit der Zeit, das Hopfenaroma verflüchtigt sich und das Getränk wird tendenziell schal. Kälte und Dunkelheit verlangsamen diesen Prozess, und das Unternehmen schreibt diese Wirkung dem Gletscher zu. Das Fass lag jahrzehntelang im Eis, doch keine Quelle beschreibt die Bedingungen in seinem Inneren. Eine Laboruntersuchung des Biers wird nicht berichtet.

Was unklar bleibt

Die Berichte widersprechen sich beim genauen Fundort: Die italienischsprachigen Beiträge nennen die Sasso-Nero-Hütte, die deutschsprachige Berichterstattung die Schwarzensteinhütte. Manche Berichte bezeichnen Daniel als Mitarbeiter, andere als Fahrer des Unternehmens. Das Geschmacksurteil stützt sich auf die Darstellung der Firma und eine kleine Verkostung. Der früheste Artikel dieses Clusters erschien am 27. Oktober 2026, der jüngste am 28. Oktober 2026.

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