Kunst & Bücher · Madrid und San Rafael
Isabel Allende gewinnt den Premio Planeta 2026 mit der Fortsetzung von La casa de los espíritus
Isabel Allendes Roman La hora antes del alba, eine Fortsetzung von La casa de los espíritus, kommt mit einer Startauflage von 210.000 Exemplaren in den Handel, nachdem er den Preis gewonnen hat.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Roman, der Albas Geschichte aus La casa de los espíritus weitererzählt, gewann im Oktober den Premio Planeta 2026, mit Sergio Hernández als Finalist für La añoranza. Die Startauflage beträgt 210.000 Exemplare.
El Mundo und eldiario.es zählen 45 Jahre seit dem Originalroman, El País nennt in seiner Schlagzeile 44 Jahre, und Allende sagt, die Idee, Albas Geschichte fortzusetzen, habe sie jahrzehntelang begleitet.
Allende sagte El País, die extreme Rechte und die extreme Linke bedrohten beide die Demokratien, und die Trump-Ära habe ihre Angst verstärkt. Bei der Präsentation in der RAE sagte sie, sie fürchte, dass junge Menschen mit der extremen Rechten liebäugelten.
Eine Fortsetzung, 45 Jahre in Arbeit
Isabel Allendes neuer Roman La hora antes del alba nimmt die Geschichte von Alba wieder auf, der Enkelin von Esteban Trueba und Clara del Valle aus La casa de los espíritus. Leserinnen und Leser hatten der Autorin über Jahre geschrieben und gefragt, was aus der Figur geworden sei, und Allende sagt, die Idee habe auf einer Fähre zwischen Montevideo und Buenos Aires während einer Lesereise Gestalt angenommen. El Mundo und eldiario.es zählen 45 Jahre seit dem Originalroman, El País nennt 44. Allende schrieb das Buch nach Angaben von El Mundo in ihrem Haus in San Rafael, Kalifornien.
Albas Geschichte
Der Roman beginnt damit, dass Alba gefoltert und vergewaltigt wird, und mit dem Verlust ihres Großvaters, so eldiario.es. El País berichtet, sie erlange ihre Freiheit zurück, nachdem sie vom Regime festgenommen und gefoltert worden sei, und sehe sich dann mit dem Verlust ihrer Familie, dem Verschwinden ihres Geliebten, einer unsicheren Schwangerschaft und einer Verfolgung konfrontiert, die nicht ende. El Confidencial merkt an, dass die Gewalt von der Pinochet-Diktatur ausgeht, obwohl der Roman Pinochet nie nennt. Allendes eigenes Exil folgte auf den Putsch und den Tod ihres Onkels Salvador Allende, so El Confidencial. El Mundo berichtet, ihr erstes Buch sei nachts in einer Küche in Caracas geschrieben worden, wohin sie mit ihrer Familie ins Exil gegangen war.
Der Preis und der Verlag
Allende gewann den Premio Planeta 2026 im Oktober, vor dem Finalisten Sergio Hernández, dessen Roman La añoranza sich mit Machados Exil und dem Franquismus befasst, so El Confidencial. ABC berichtet, Allende habe sich nach einer Reise durch Chile, Uruguay und Argentinien entschieden, von Werbetouren zurückzutreten, doch der Preis verlange die Anwesenheit der Nominierten bei der Zeremonie in Spanien, und sie habe gesagt, das Reisen falle ihr schwer. ABC berichtet zudem, sie habe unter dem Pseudonym Luz Ventura am Preis teilgenommen und der neue Verlag konkurriere direkt mit Penguin, wo sie langjährige Verbindungen gehabt habe. Weder sie noch Hernández geben Einzelinterviews, meldet eldiario.es. Die Startauflage beträgt 210.000 Exemplare, und Allende hat nach Angaben von El Mundo mehr als 80 Millionen Bücher verkauft, übersetzt in 42 Sprachen.
Warnungen vor Autoritarismus
In einem E-Mail-Interview mit El País sagte Allende, der Roman spiegele eine Gegenwart, in der die extreme Rechte wieder vorrücke und Despoten Faszination ausübten. Sie schrieb, die Trump-Ära habe ihre Angst verstärkt und KI werde die Kluft zwischen Menschen mit Wissen und Ressourcen und denen ohne vergrößern. Sie warnte vor Extremen auf beiden Seiten.
„Mehrere Demokratien sind in Gefahr. Hüten Sie sich vor der extremen Rechten und der extremen Linken. Autoritarismus löst keine Probleme, er verschärft sie.“
Bei der Präsentation in der Real Academia Española, moderiert von Sonsoles Ónega, sagte sie, sie freue sich über den Rückschlag für den Trumpismus bei den US-Zwischenwahlen, und argumentierte, er könne zumindest Missbrauch und Korruption eindämmen. Sie sagte auch, sie fürchte, dass junge Menschen mit Autoritarismus und der extremen Rechten liebäugelten, in dem Glauben, diese Bewegungen böten Lösungen, während sie mehr Probleme schüfen.
Erinnerung, Vergebung und Franco
Allende und Hernández betonten beide, dass Erinnerung nicht zu Groll werden dürfe, und El Confidencial berichtet, beide Romane seien als versöhnlich beschrieben worden. Allende sagte, etwas im Zusammenhang mit ihrer Tochter Paula habe ihr Leben geprägt, doch sie habe sich entschieden, es als Unwissenheit und Nachlässigkeit statt als Bosheit zu lesen.
„Man vergisst nicht, aber man vergibt, das ist der Gedanke. Erinnerung ist wichtig, aber man darf keinen Groll mit sich tragen.“
In dem Interview mit eldiario.es beschrieb Allende, Alba entscheide sich dafür, keinen Groll zu tragen, statt sich für Vergebung zu entscheiden, und nannte Groll einen Sack voller Steine, den man sich auf den Rücken schnallt. Der Roman spielt zwei Jahre nach Francos Tod, und Allende argumentierte, Franco, Pinochet und Hitler würden noch immer idealisiert, eine Sicht, die sie mit Neonazis und dem Aufstieg der extremen Rechten verband.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- La RazónIsabel Allende: „Nicht einmal Caligula hatte so viel Geld wie Elon Musk“Isabel Allende: "Ni Calígula llegó a tener el dinero que tiene Elon Musk" · Original auf Spanisch
- EL MUNDOIsabel Allende: „Wir leben in einem Patriarchat und als Frau habe ich die Last von Diskriminierung und Vorurteilen gespürt“Isabel Allende: "Vivimos en un patriarcado y como mujer he sentido el peso de la discriminación y los prejuicios" · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLIsabel Allende: „Solange ich schreiben kann, werdet ihr mich in meinem kleinen Loch finden, umgeben von Geistern“Isabel Allende: "Mientras pueda escribir me encontrarán en mi cuchitril, rodeada de espíritus" · Original auf Spanisch
- EL PAÍSIsabel Allende, Premio Planeta 2026: „Vorsicht vor der extremen Rechten und der extremen Linken, Autoritarismus verschärft Probleme“Isabel Allende, premio Planeta 2026: "Cuidado con la extrema derecha y la extrema izquierda, el autoritarismo acentúa los problemas · Original auf Spanisch
- Isabel Allende
- Chilenisch-amerikanische Romanautorin und Autorin von La hora antes del alba, Gewinnerin des Premio Planeta 2026
- Sergio Hernández
- Finalist des Premio Planeta 2026 mit dem Roman La añoranza
- Sonsoles Ónega
- Moderatorin des Gesprächs mit Allende und Hernández in der Real Academia Española
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