Kunst & Bücher · Madrid, Arenys de Mar und Alcalá de Henares
Cristina Fernández Cubas gewinnt den Cervantes-Preis 2026, die wichtigste Auszeichnung der spanischsprachigen Literatur
Kulturminister Ernest Urtasun gab am 3. November 2026 bekannt, dass die katalanische Schriftstellerin den mit 125.000 Euro dotierten Preis erhalten hat, die renommierteste Auszeichnung der spanischsprachigen Literatur. Den Vorsitz der Jury führte der Vorjahrespreisträger Gonzalo Celorio.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, El Confidencial, RTVE.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Kulturminister Ernest Urtasun und María José Gálvez gaben am 3. November 2026 bekannt, dass Cristina Fernández Cubas den mit 125.000 Euro dotierten Preis gewonnen hat.
Gonzalo Celorio führte den Vorsitz der Jury, die unter Kandidaten auswählte, die von der Königlich Spanischen Akademie, anderen Akademien und früheren Preisträgern vorgeschlagen worden waren.
Die jüngsten Preisträger waren Cristina Peri Rossi (2021), Rafael Cadenas (2022), Luis Mateo Díez (2023), Álvaro Pombo (2024) und Gonzalo Celorio (2025).
- 2024Álvaro Pombo gewinnt den Preis
- 2025Gonzalo Celorio gewinnt den Preis
- 3.11.Cristina Fernández Cubas wird als Preisträgerin bekannt gegeben
Die Bekanntgabe
Die spanische Schriftstellerin Cristina Fernández Cubas hat den Miguel-de-Cervantes-Preis für Literatur 2026 gewonnen, eine mit 125.000 Euro dotierte Auszeichnung für spanischsprachige Literatur. Kulturminister Ernest Urtasun gab die Entscheidung der Jury am 3. November 2026 gemeinsam mit María José Gálvez, Generaldirektorin für Buch, Comic und Lesen, bekannt. Der Bekanntgabe war eine Sitzung der Jury vorausgegangen; sie erfolgte im Hauptsitz des Ministeriums. Fernández Cubas wurde 1945 in Arenys de Mar geboren, mehrere Medien bezeichnen sie als Meisterin der Kurzgeschichte.
Jury und Auswahl
Den Vorsitz der Jury führte Gonzalo Celorio, der Preisträger des Vorjahres. Sie wählte unter Kandidaten aus, die von der Königlich Spanischen Akademie, den Akademien anderer spanischsprachiger Länder und früheren Preisträgern vorgeschlagen worden waren. Der Preis ehrt Schriftsteller, die das hispanische literarische Erbe bereichert haben, unabhängig von ihrer Nationalität. Eine geschriebene Regel gibt es nicht, doch wechselte der Preis üblicherweise zwischen spanischen und lateinamerikanischen Autoren ab. Vor der Bekanntgabe nannte La Razón Namen, die gehandelt worden waren, darunter Rosa Montero, Gioconda Belli, Leonardo Padura, Carme Riera, Clara Janés, Soledad Puértolas, Margo Glantz und José Balza.
Preisträger seit 1976
Der Preis wurde 1976 erstmals an Jorge Guillén vergeben, 1979 teilten ihn sich Gerardo Diego und Jorge Luis Borges. Die jüngsten Preisträger vor diesem Jahr waren Cristina Peri Rossi (2021), Rafael Cadenas (2022), Luis Mateo Díez (2023), Álvaro Pombo (2024) und Gonzalo Celorio (2025). Die Medien sind sich uneins darüber, wie viele Frauen den Preis bisher gewonnen haben. El Mundo bezeichnet Fernández Cubas als sechste Frau, die die Auszeichnung seit 1976 erhält, während die Liste von El Confidencial vor ihr sechs Frauen nennt, darunter Ana María Matute (2010) und Elena Poniatowska (2013).
Ihr Werk
Fernández Cubas studierte Jura und Journalismus. eldiario.es berichtet, ein Kindermädchen aus ihrer Kindheit habe ihr Interesse an rätselhaften Geschichten ohne klares Ende geweckt. Ihr erstes Buch, Mi hermana Elba, erschien 1980, gefolgt von der Erzählsammlung El ángulo del horror (1990). Zu ihren Romanen zählen El año de Gracia (1985), El columpio (1995) und La puerta entreabierta (2013), ihre Memoiren Cosas que ya no existen erschienen 2001. Für ihre Erzählsammlung La habitación de Nona erhielt sie den Nationalen Erzählpreis.
In einem Interview mit EL MUNDO aus dem Jahr 2024 distanzierte sie sich vom Etikett der Fantasyliteratur.
„Ich betrachte mich nicht als Fantasy-Autorin, aber es stimmt, dass das Unnennbare und das Fantastische in meinem Werk auftauchen und mit ihm liebäugeln.“
Die Zeremonie
Der Preis wird traditionell von den Monarchen in einer feierlichen Zeremonie im Paraninfo der Universität Alcalá de Henares überreicht. Die Zeremonie findet am 23. April statt, dem Todestag Cervantes', der zugleich der Welttag des Buches ist. Der Entscheidung der Jury folgt also Monate später die Preisverleihung, bei der die Preisträgerin die Auszeichnung persönlich entgegennimmt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaVanguardiaCristina Fernández Cubas, Cervantes-PreisCristina Fernández Cubas, premio Cervantes · Original auf Spanisch
- El ConfidencialDie Autorin beunruhigender Erzählungen Cristina Fernández Cubas, Cervantes-LiteraturpreisLa autora de cuentos inquietantes Cristina Fernández Cubas, premio Cervantes de Literatura · Original auf Spanisch
- RTVE.esDie große Meisterin der Kurzgeschichte Cristina Fernández Cubas gewinnt den Cervantes-Preis 2026La gran maestra del cuento Cristina Fernández Cubas gana el Premio Cervantes 2026 · Original auf Spanisch
- EL MUNDOCristina Fernández Cubas, Meisterin der Horrornarration, gewinnt den Cervantes-PreisCristina Fernández Cubas, maestra de la narración de terror, gana el Premio Cervantes · Original auf Spanisch
- Cristina Fernández Cubas
- Spanische Schriftstellerin, die den Miguel-de-Cervantes-Preis für Literatur 2026 gewonnen hat
- Ernest Urtasun
- Spanischer Kulturminister, der die Preisträgerin bekannt gab
- Gonzalo Celorio
- Mexikanischer Schriftsteller, der den Vorsitz der Jury 2026 führte und 2025 Preisträger war
- Álvaro Pombo
- Spanischer Schriftsteller und Cervantes-Preisträger 2024
- Jorge Guillén
- Spanischer Dichter, der 1976 den ersten Cervantes-Preis erhielt
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