
Waldbrand in Alijó unterbricht Autobahn IC5, mobilisiert 373 Feuerwehrleute bei Einbruch der Nacht
Ein Waldbrand, der am Mittwochnachmittag in Agrelos, Alijó, ausbrach, erzwang die Schließung der Autobahn IC5 und wuchs bis 22:00 Uhr auf 373 Einsatzkräfte an, während ein separates Feuer in Mafra in die Lösungsphase überging.
Feuer in Alijó
Der Brand begann um 13:35 Uhr in einem Waldgebiet nahe Agrelos in der Gemeinde Alijó, Distrikt Vila Real. Am späten Nachmittag hatte er zwei aktive Fronten, die intensiv brannten, angefacht durch leichtes Gestrüpp und starke Windböen. Der Bezirkseinsatzleiter Luís Miguel Fonseca beschrieb die Vegetation als „niedriges, leichtes Gestrüpp“, was es zu einem „schnell fortschreitenden Feuer“ mache, erschwert durch steiles Gelände. Das Dorf Vila Verde wurde als sensibler Punkt identifiziert, was eine vorbeugende Verlegung von Ressourcen auslöste. Zuvor hatten sechs Luftfahrzeuge die Bodentruppen unterstützt, aber die Luftoperationen wurden mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Die Feuerwehrkräfte wurden im Laufe des Nachmittags neu positioniert, um Dörfer und Infrastruktur vor den heranrückenden Flammen zu schützen.
Angesichts der Art des Brennmaterials, niedriges, leichtes Gestrüpp, handelt es sich um ein schnell fortschreitendes Feuer, begleitet von starken Windböen, die die Brandbekämpfung erschweren.
Um 17:00 Uhr waren 146 Einsatzkräfte, 39 Fahrzeuge und acht Luftfahrzeuge vor Ort. Die Zahl stieg im Laufe des Abends stetig an und erreichte laut ANEPC um 20:35 Uhr 248 Einsatzkräfte und 75 Fahrzeuge.
Eskalation und Straßensperrung
Um 20:00 Uhr meldete ANEPC 252 Einsatzkräfte, 73 Fahrzeuge und sieben Luftfahrzeuge. Eine Stunde später bestätigte die GNR von Vila Real, dass die IC5 zwischen Pópulo und Alijó in beide Richtungen gesperrt war, als die Flammen sich der Fahrbahn näherten. Die Sperrung unterbrach den Verkehr auf einer wichtigen Route durch die Weinregion Douro. Um 22:00 Uhr war die Truppe auf 373 Einsatzkräfte und 114 Bodeneinheiten angewachsen. José Requeijo, stellvertretender Kommandeur des subregionalen Einsatz- und Katastrophenschutzkommandos Douro, sagte, die Arbeit schreite trotz der ausgedehnten Brandfläche günstig voran. Er äußerte die Hoffnung, dass die nächtliche Luftfeuchtigkeit und kühlere Temperaturen den Feuerwehrleuten helfen würden.
Die Arbeit schreitet günstig voran, mit großem Engagement, denn das Gebiet ist bereits ausgedehnt.
Zuvor hatten sich die Flammen dem Dorf Ribalonga genähert, wo die Bewohner den Boden bewässerten, um Häuser zu schützen. Requeijo bestätigte, dass am späten Abend kein Dorf direkt bedroht war.
- Brand beginnt in Agrelos, Alijó
- Mafra-Brand gemeldet
- 146 Einsatzkräfte, 39 Fahrzeuge, 8 Luftfahrzeuge in Alijó im Einsatz
- 252 Einsatzkräfte, 73 Fahrzeuge, 7 Luftfahrzeuge; IC5 noch offen
- IC5 zwischen Pópulo und Alijó gesperrt
- 373 Einsatzkräfte, 114 Bodeneinheiten; keine Dörfer bedroht
Mafra-Brand nähert sich der Lösung
Ein separates Feuer in der Union der Gemeinden Igreja Nova und Cheleiros, Mafra, wurde um 16:49 Uhr gemeldet. Es verzehrte Buschland und mobilisierte 106 Einsatzkräfte, 33 Fahrzeuge und fünf Luftfahrzeuge. Die Gegend war voller Rauch und herabfallender Asche, aber Kommandant João Pereira von der Freiwilligen Feuerwehr Mafra sagte, das Feuer habe nie Häuser bedroht und befand sich am Abend in der Lösungsphase. Er rechnete aufgrund erwarteter Windzunahme mit einer schwierigen Nacht, während die Mannschaften daran arbeiteten, Wiederentzündungen zu verhindern. Auch dort wurden keine Verletzten gemeldet. Die Einsatzkräfte blieben vor Ort, um Glutnester zu überwachen und ein Aufflammen zu verhindern.
Wir erwarten eine sehr arbeitsreiche Nacht, angesichts des Windes, der in den kommenden Stunden zunehmen dürfte.
## Gesamtbild Bis zum späten Nachmittag mobilisierten fünf Waldbrände im ganzen Land mehr als 600 Einsatzkräfte, wie ANEPC-Daten zeigten. Der Brand in Alijó blieb der größte Einzelvorfall. Die anderen drei Brände belasteten die Ressourcen zusätzlich, Details waren jedoch nicht sofort verfügbar. Die Behörden forderten die Öffentlichkeit auf, unnötige Reisen in das betroffene Gebiet zu vermeiden, um die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge freizuhalten.
- 17:00
- 146 Einsatzkräfte
- 18:44
- 232 Einsatzkräfte
- 20:00
- 252 Einsatzkräfte
- 20:35
- 248 Einsatzkräfte
- 22:00
- 373 Einsatzkräfte

