Regierung · Münster und Palma de Mallorca

AfD-Abgeordneter Marcel Queckemeyer nach Streit am Gate von Ryanair-Flug nach Mallorca ausgeschlossen

Ryanair hat Marcel Queckemeyer am 18. Oktober 2026 nach einem Streit am Gate die Mitnahme auf einem Flug von Münster/Osnabrück nach Palma de Mallorca verweigert. Die AfD bestreitet, dass er Mitarbeiter beleidigt habe, und erklärt, er habe lediglich die Praktiken der Airline kritisiert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, RP Online, Berliner Zeitung und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Münster, Palma de Mallorca · Deutschland, Spanien
Wie es dazu kam
  1. 18.10.Streit am Gate in Münster/Osnabrück; Queckemeyer wird das Boarding des Mallorca-Fluges verweigert
  2. 3.11.Ryanair bestätigt die Verweigerung gegenüber dem WDR; Tagesschau NRW berichtet, der Flug sei ohne ihn abgeflogen
  3. 4.11.Die AfD Niedersachsen weist den Vorwurf zurück, Queckemeyer habe einen Mitarbeiter beleidigt

Wie der Streit am Gate eskalierte

Ryanair verweigerte Marcel Queckemeyer, Bundestagsabgeordneter der AfD, das Boarding eines Fluges von Münster/Osnabrück nach Palma de Mallorca. Dem verweigerten Boarding vorausgegangen war ein Streit am 18. Oktober 2026, bei dem ein anderer Passagier mit einem Flughafenmitarbeiter über Gepäck stritt. Nach Angaben der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) mischte sich Queckemeyer in die Auseinandersetzung ein, kritisierte den Mitarbeiter laut und soll ihn beleidigt haben. Tagesschau NRW berichtete, der Flug nach Mallorca sei ohne ihn gestartet. Der AfD-Landesverband Niedersachsen bestätigte den Vorfall Mitte Oktober; Queckemeyer selbst reagierte seinerzeit nicht auf Anfragen um Stellungnahme.

Ryanairs Begründung

Ryanair bestätigte die Entscheidung gegenüber dem WDR und fasste sie in einer schriftlichen Erklärung zusammen, die wie folgt lautet:

„Dem Passagier wurde die Beförderung auf diesem Flug vom Gate-Agenten am Flughafen Münster wegen störenden Verhaltens zu Recht verweigert.“

Ryanair

Die Airline erklärte, sie verfolge eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber Fehlverhalten von Passagieren und werde weiter gegen unangemessenes Verhalten vorgehen, damit alle Passagiere und Crewmitglieder respektvoll und stressfrei reisen können. Warum sie das Verhalten als unangemessen einstufte, erläuterte sie nicht im Detail. Die konkreten Worte, die zur Verweigerung führten, nannte die Erklärung nicht.

Die strittigen Worte und das Dementi der AfD

Welche Worte Queckemeyer genau verwendete, bleibt unklar. Die NOZ berichtete, er habe eine abfällige Bemerkung über den Mitarbeiter gemacht – eine Darstellung, die die AfD zurückweist. Ein Sprecher der AfD Niedersachsen sagte, er habe keinen Mitarbeiter persönlich beleidigt oder herabgewürdigt. Seine Kritik habe sich auf die Servicepraxis der Airline, die erhebliche Verspätung und deren restriktive Regeln gerichtet, nicht auf die Person am Schalter. Der Sprecher fügte hinzu, Queckemeyer schätze die Arbeit der Ryanair-Beschäftigten und habe sich mit seiner Kritik an den Gepäckregeln für andere Passagiere eingesetzt.

Queckemeyers Hintergrund

Queckemeyer ist 46 Jahre alt. Von 2022 bis 2025 saß er im niedersächsischen Landtag, bevor er in den Bundestag wechselte. Zudem führt er den AfD-Kreisverband Osnabrück-Land. Berichte enthalten keine Angaben darüber, ob eine Beschwerde eingereicht wurde oder weitere Schritte geplant sind.

Ablauf der Ereignisse und Berichterstattung

Der Fall reicht vom Vorfall am Gate am 18. Oktober bis zur Bestätigung der Airline gegenüber dem WDR am 3. November. Tagesschau NRW veröffentlichte seinen Bericht am selben Abend und wies darauf hin, dass der Mallorca-Flug ohne ihn abflog. Die Reaktion der AfD folgte am 4. November, als der Landesverband den Vorwurf der Beleidigung zurückwies. Der Ablauf ist unten dargestellt.

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Quellen und Kontext

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