Sicherheit · Afyonkarahisar und Eskişehir

Verdächtiger nach acht Toten bei Schüssen in drei türkischen Dörfern festgenommen

Nachdem am Donnerstag, 5. November, bei Schüssen in drei Dörfern der türkischen Provinz Afyonkarahisar acht Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt worden ist, wurde ein Verdächtiger festgenommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, BBC, SAPO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Afyonkarahisar, Eskişehir · Türkei

Die Angriffe

Bei einer Serie von Schüssen am Donnerstag, 5. November, in der Provinz Afyonkarahisar in der Türkei wurden acht Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt. Die Taten ereigneten sich am frühen Abend in drei Dörfern; die Opfer wurden an mehreren Stellen in drei verschiedenen Fahrzeugen gefunden. Die Gendarmerie wurde über den Notruf 112 wegen Schussgeräuschen alarmiert und rückte gemeinsam mit der Polizei aus. Die Nachrichtenagentur Anadolu meldete, drei Menschen seien nahe dem Dorf Ayazini getötet worden und drei weitere nahe Kiyir. Zwei Frauen, die in Yukaritandir verletzt aufgefunden wurden, kamen ins Krankenhaus, wo sie später starben. Afyonkarahisar liegt etwa auf halber Strecke zwischen Ankara und der Küstenstadt Izmir.

Opfer und Bilanz

Türkische Medien berichteten, zwei der Toten seien Lehrerinnen gewesen – ein Detail, das die BBC mit dem Hinweis „nach Angaben“ wiedergab. Eine weitere Person wurde in kritischem Zustand aufgefunden und wird im Krankenhaus behandelt; Quellen machen jedoch keine Angaben dazu, wo diese Person verletzt wurde. Berichte unter Berufung auf A Haber und NTV nennen eine andere Reihenfolge der Dörfer: drei getötete Frauen in Yukaritandir, drei in Ayazini und zwei in Kiyir. Die folgende Grafik folgt der Darstellung der Agentur Anadolu. Das Gouverneursamt von Afyonkarahisar erklärte in einer in sozialen Medien veröffentlichten Mitteilung, seine Institutionen seien von der ersten Minute an koordiniert gewesen, und sprach den Familien der Toten sein Beileid aus.

„alle zuständigen Institutionen unseres Staates arbeiten seit dem allerersten Moment koordiniert zusammen“

Gouverneursamt von Afyonkarahisar
Tote nach Dörfern, nach Darstellung der Agentur Anadolu
Ayazini
3
Kiyir
3
Yukaritandir
2

Daten aus dem Artikeltext

Fahndung und Festnahme

Der Verdächtige flüchtete zu Fuß, nachdem er ein Fahrzeug zurückgelassen hatte, das laut Milliyet später im Schlamm steckend gefunden wurde. CNN Türk berichtete, er habe eine Schrotflinte benutzt; türkische Medien veröffentlichten Überwachungsaufnahmen, die einen Mann in dunkler Kleidung neben einem roten Kleinbus zeigen. Frühere Berichte besagten, ein Reporter von A Haber habe gehört, der Angreifer sei in der benachbarten Provinz Eskişehir eingekesselt worden, Spezialkräfte sollten dort zum Einsatz kommen. Das Gouverneursamt von Eskişehir gab später bekannt, der Verdächtige sei nach einer gemeinsamen Operation von Gendarmerie und Polizei ausfindig gemacht und festgenommen worden.

Suchaktion

Polizei und Gendarmerie durchsuchten die Provinzen Afyonkarahisar, Kütahya und Eskişehir großflächig. Auf den Hauptverkehrsachsen dieser Provinzen wurden Kontrollstellen eingerichtet. Zudem sperrte die Polizei die Zufahrtsstraßen zu den betroffenen Dörfern, solange die Suche nach dem Verdächtigen lief. Die Festnahme erfolgte nach einer stundenlangen Suche in mehreren Bezirken; die Ermittlungen zu den Taten dauern an.

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