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Heutiger Brief

PISA rutscht, Öl steigt

Angriffe treiben den Ölpreis, Europa zielt auf Siedlungen, deutsche Wähler erschüttern Berlin

Die wichtigsten Themen des Tages handelten von umstrittenen Grenzen, fragilen Institutionen und teurer Technologie. Die Märkte preisten eine weitere Stufe Nahost-Risiko ein, während europäische Regierungen von Kritik an israelischen Siedlungen zu Handelsbeschränkungen übergingen.

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    Weitere 200 Flüge wurden gestrichen. Britische Flughäfen kämpfen nach dem Ausfall der Flugsicherung weiterhin mit erheblichen Störungen.

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Welt · Aktualisiert vor 5 Std.

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Der Nahe Osten nach Gaza

Der direkte militärische Austausch zwischen den USA und dem Iran mit fünf zerstörten Tankern und 20 auf amerikanische Stützpunkte in Jordanien abgefeuerten Raketen verlagert den Konflikt über die Stellvertreterkriegsführung hinaus in eine direkte Konfrontation.

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Klima·25. Juli

Frankreich und Spanien ordnen 250.000 Evakuierungen an, während Brände in Bordeaux und Madrid wüten

In den französischen Départements Gironde und Landes sowie in den spanischen Regionen Madrid und Ávila kämpfen Einsatzkräfte gegen mehrere Feuer, die über 19.000 Hektar zerstört und in beiden Ländern den Notstand ausgelöst haben.

Ausmaß der Katastrophe

Bis Freitagmorgen, den 25. Juli, wurden nach Angaben der Innenministerien beider Länder rund 250.000 Menschen im Südwesten Frankreichs und in Zentralspanien evakuiert. In Frankreich meldete der Innenminister 167.000 Evakuierte in der Gironde und weitere 30.000 in den Landes; das spanische Innenministerium bezifferte die Gesamtzahl auf 45.000. Die Zahlen stiegen über Nacht, nachdem die Behörden die Evakuierung von mehr als 60.000 Einwohnern aus Vororten von Bordeaux angeordnet hatten, da ein nördlich des Bassin d'Arcachon brennendes Feuer auf die Stadt zusteuerte. Bereits am 24. Juli waren über 200.000 Menschen geflohen, und Tausende Touristen wurden mit Booten von der Halbinsel Cap Ferret gerettet.

Zeitleiste der Krise
  1. 23. JuliFeuer entzündet sich nördlich des Arcachon-Beckens, Gironde.
  2. 24. Juli abendsÜber 200.000 evakuiert; Feuer zerstört 12.500 ha; EU-Katastrophenschutz angefordert; spanische Feuer verschmelzen.
  3. 25. Juli morgens250.000 Evakuierte; Vororte von Bordeaux evakuiert; 19.000 ha verbrannt; Notstand in Spanien; Rauch hüllt Madrid ein.

Frankreich: Bordeaux bedroht

Das Feuer in der Gironde, das nördlich von Arcachon ausgebrochen war, hatte bis Freitag nach Angaben der Präfektur 19.000 Hektar und 100 Gebäude vernichtet. Es erzwang die Evakuierung von Saint-Médard-en-Jalles (33.000 Einwohner), Saint-Jean d'Illac, Martignas-sur-Jalles und Saint-Aubin de Médoc, alles am westlichen Rand von Bordeaux. Die Präfektur erklärte, die Löscharbeiten seien intensiv, aber das Feuer breite sich weiter aus. Drei westliche Vororte, darunter das Gebiet um den Flughafen, wurden über Nacht geräumt. Der französische Premierminister Sébastien Lecornu kündigte die Entsendung von zusätzlich 500 Soldaten an, womit die Armeekontingent auf über 1.000 ansteigt, zusammen mit Polizei- und Gendarmerieeinheiten. Er betonte die Priorität: „Unsere Priorität ist es, Menschenleben zu schützen.“ Frankreich aktivierte den EU-Katastrophenschutzmechanismus, um zusätzliche Luftverstärkung zu sichern. Innenminister Laurent Nunez räumte ein, dass das Feuer nur 30 Kilometer von Bordeaux entfernt sei und die Behörden an allen Szenarien arbeiteten, einschließlich einer möglichen vollständigen Evakuierung der Stadt.

Das Feuer ist 30 Kilometer von Bordeaux entfernt. Wir arbeiten an allen Szenarien.

— Laurent Nunez

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Spanien: Madrid in Rauch gehüllt

In Spanien rief die Regierung den nationalen Notstand aus, nachdem drei Feuer westlich der Hauptstadt zu einem einzigen Großbrand verschmolzen waren, der die anfänglichen Eindämmungsbemühungen überforderte. Rund 45.000 Menschen wurden evakuiert, fast 40.000 weitere wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Die Regionalregierung von Madrid bezeichnete das Feuer als das schlimmste in ihrer Geschichte. Bis Freitag hatten die Flammen nach Angaben des Innenministeriums fast 10.000 Hektar in der Region Madrid und zwischen 13.000 und 15.000 Hektar in der benachbarten Provinz Ávila versengt. Dicker Rauch verdunkelte den Himmel über der Hauptstadt; Gesundheitsministerin Mónica García berichtete, dass die PM2,5-Werte deutlich über den WHO-Richtlinien lägen. Premierminister Pedro Sánchez bezeichnete die Lage als komplex und fügte hinzu: „Wir wissen nicht, wie sie sich entwickeln wird.“

Dies ist das schlimmste Feuer in der Geschichte der Region.

— Isabel Díaz Ayuso
Verbrannte Fläche nach Region (Hektar) · ha
Gironde (Frankreich)
19.000
Region Madrid (Spanien)
10.000
Ávila (Spanien)
14.000
Gironde (Frankreich)
19000 ha
Region Madrid (Spanien)
10000 ha
Ávila (Spanien)
14000 ha

Notfallmaßnahmen und Ressourcen

Frankreich setzte in der Gironde 1.000 Feuerwehrleute, 260 Landfahrzeuge, vier Canadair, zwei Dash-Flugzeuge, drei Air Tractor-Flugzeuge und zwei Hubschrauber ein. Die Präfektur teilte mit, dass 42 Feuerwehrleute verletzt worden seien, neun von ihnen wurden in stabilem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. In Bordeaux wurde eine große Messehalle zu einem Aufnahmezentrum umfunktioniert, das Feldbetten, Matratzen, Kleidung und Lebensmittel für 3.500 Evakuierte bereitstellte. Spaniens Zivilschutzsekretärin Virginia Barcones warnte, dass eine Windverlagerung das Feuer in Madrid erschweren könnte. Beide Regierungen verteilten Masken: Frankreich schickte 1,5 Millionen FFP2-Masken in die am stärksten betroffenen Gebiete, während das spanische Gesundheitsministerium dazu aufrief, im Freien FFP2-/N95-Masken und Augenschutz zu tragen.

Was kommt

Meteorologen sagen weitere starke Winde voraus, in der Gironde-Brandzone werden Böen von bis zu 80 km/h erwartet, was die Löscharbeiten aus der Luft erschweren würde. Die Behörden beider Länder erklärten, sie seien auf weitere Evakuierungen vorbereitet, falls sich die Bedingungen verschlechtern. Bislang wurden keine Todesfälle gemeldet, und den Feuerwehrleuten ist es gelungen, Tausende von Häusern zu retten, obwohl Dutzende verloren gegangen sind. Die Brände sind die jüngsten in einer Reihe extremer Feuer, die von Experten mit anhaltender Dürre und dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden.

Bordeaux · Cap Ferret · Madrid · Ávila
Laurent NunezMónica GarcíaPedro SánchezSébastien LecornuIsabel Díaz AyusoVirginia Barcones
Pedro SánchezBordeauxMadridMadrytSébastien LecornuLaurent NuñezIsabel Díaz AyusoMónica GarcíaÁvilaCap FerretVirginia Barcones

5 Quellen

  • Evacuate 250mila persone per gli incendi fra Francia e Spagna - Notizie
    ANSA.it·25. Juli
  • Emergenza incendi tra Spagna e Francia, oltre 250mila persone evacuate: "Madrid oscurata dal fumo
    Fanpage·25. Juli
  • Incendi, oltre 220mila persone evacuate tra Francia e Spagna
    Rai news·25. Juli
  • Incendi in Francia e Spagna, oltre 200 mila evacuati: turisti in fuga tra fiamme e caldo estremo. Lecornu: roghi senza precedenti
    Il Messaggero·24. Juli
  • Incendi, ottantamila evacuati tra Francia e Spagna. A Cap Ferret fuga dalle fiamme sui traghetti. Un fermo a Madrid
    Il Messaggero·24. Juli

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