Wirtschaft · Lissabon

Web Summit bringt Portugal in zehn Jahren 2,5 Milliarden Euro, zeigt EY-Bericht

Ein EY-Bericht beziffert den Gesamteffekt der Veranstaltung auf Portugal seit 2016 auf 2.492 Millionen Euro, während Veranstalter Paddy Cosgrave sagt, die Gespräche über eine Gastgeberstadt nach 2028 liefen weiter.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von PÚBLICO, SAPO, Notícias ao Minuto und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 2016Erste Web-Summit-Ausgabe in Lissabon
  2. 2018Vereinbarung getroffen, die Veranstaltung ab 2019 in Lissabon zu halten
  3. 2028Aktueller Vertrag mit Lissabon endet
  4. 9.11.Ausgabe 2026 eröffnet in der FIL und der MEO Arena und läuft bis zum 12. November

Wirtschaftliche Wirkung in Zahlen

Die Beratungsgesellschaft EY, deren Bericht am 5. November veröffentlicht wurde, schätzt, dass der Web Summit der portugiesischen Wirtschaft jährlich rund 250 Millionen Euro gebracht hat. Über zehn Ausgaben hinweg summiert sich der Gesamteffekt laut dem Dokument auf 2.492 Millionen Euro. Diese Zahl setzt sich aus den Ausgaben der Besucher, ausländischen Investitionen und dem Wachstum portugiesischer Start-ups zusammen. Nach Abzug der Kosten für die Ausrichtung der Veranstaltung bleiben dem Land noch immer mehr als 230 Millionen Euro pro Jahr. Über die zehn Ausgaben zog die Konferenz mehr als 683.000 Teilnehmer an, die 730 Millionen Euro für Unterkunft, Restaurants, Transport und Einkäufe ausgaben, mit einem Höchstwert von 118 Millionen Euro im Jahr 2025. Die mit der Veranstaltung verbundene Aktivität stützt mehr als 3.000 Vollzeitstellen.

Steuern und Start-ups

Die in Portugal aufgrund der Veranstaltung gezahlten Steuern stiegen von 25 Millionen Euro im Jahr 2016 auf 50,7 Millionen Euro im Jahr 2025; diese Zahl enthält 4,7 Millionen Euro, die mit der Präsenz des Unternehmens in Lissabon zusammenhängen. Cosgrave sagte auf der Pressekonferenz, allein die durch die Veranstaltung erzeugten Steuern hätten im vergangenen Jahr bei etwas mehr als 50 Millionen Euro gelegen.

In Portugal aufgrund des Web Summit gezahlte SteuernMio. Euro
2016
25 Mio. Euro
2025
50.7 Mio. Euro

Daten aus dem Artikeltext

Die Zahl der portugiesischen Start-ups wuchs um 132 %, von 2.193 im Jahr 2016 auf 5.091 im Jahr 2025, und Ende 2025 beschäftigten diese Unternehmen das Äquivalent von 28.000 Vollzeitkräften. Start-ups nahmen über zehn Ausgaben hinweg 100.000 Mal an der Veranstaltung teil. Die 191 Unternehmen im Start-up-Programm 2024 sammelten zusammen 607,5 Millionen Euro ein.

Start-ups in Portugal, 2016 und 2025Unternehmen
2016
2193 Unternehmen
2025
5091 Unternehmen

Daten aus dem Artikeltext

Reputation, Besucher und die Ausgabe 2026

Cosgrave sagte, die Ankunft des Web Summit 2016 habe das Bild Portugals verändern sollen – ein Ziel, das Paulo Portas und die Menschen um ihn herum 2015 verfolgt hätten. Der Bericht misst auch die Reputation: rund 114.000 Erwähnungen in internationalen Medien zwischen 2016 und 2026, was einem Werbewert von 3 Milliarden Dollar entspricht. Auch das Online-Suchinteresse ist gewachsen, vor allem in den Vereinigten Staaten und Kanada. Cosgrave sagte, die Zahl der portugiesischen Start-ups werde in diesem Jahr höher liegen und die Präsenz Chinas bei der Veranstaltung zunehmen. Für die Ausgabe 2026, die vom 9. bis 12. November in der FIL und der MEO Arena in Lissabon stattfindet, erwartet er rund 70.000 Besucher. Er fügte hinzu, die Teilnehmerschaft verschiebe sich, mit mehr Teilnehmern aus Osteuropa, während Frankreich und Deutschland weiter zurückgingen. Cosgrave ging auch auf die jüngsten Proteste in Portugal ein, nachdem das Symbol der Veranstaltung beschädigt worden war – ein Plakat, das in der Nacht auf Mittwoch, 4. November, beschädigt worden sei.

Lissabon nach 2028

Die aktuelle Regelung für Lissabon läuft bis 2028, nach einer 2018 getroffenen Vereinbarung, die Konferenz ab 2019 in der Stadt zu halten. Cosgrave wollte nicht sagen, welche Städte mit dem Veranstalter verhandeln, und beschrieb sie nur als die meisten der großen europäischen Städte. Er nannte drei Kriterien: eine erstklassige Spielstätte, einen internationalen Flughafen mit ausreichender Kapazität und Hotelkapazitäten, die in ganz Europa inzwischen knapp seien. Er argumentierte, Lissabon profitiere davon, die Veranstaltung im Februar und November auszurichten, wenn die Hotels ruhig seien. Der Platz bleibe ein Engpass, und der Veranstalter habe 30.000 Quadratmeter temporäre Bauten errichtet. Der Stadtrat von Lissabon habe den Veranstalter im September um die Bedingungen einer möglichen Bewerbung für die Ausrichtung von 2029 bis 2038 gebeten. Cosgrave hofft, die Ankündigung auf der Bühne der Ausgabe 2027 machen zu können, und sagte, 2029 sei noch weit entfernt.

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