Sicherheit · Buñol

Polizei beschlagnahmt 110 unterernährte Hunde auf einem Grundstück in Buñol in Valencia und leitet Ermittlungsverfahren wegen Tierquälerei ein

Beamte der Ortspolizei und der Seprona-Einheit der Guardia Civil haben auf einem ländlichen Grundstück in Buñol in der Provinz Valencia 110 Hunde gefunden, die mit kurzen Ketten angebunden waren. Die Tiere wurden in ein von der Stadt beauftragtes Tierheim gebracht, der Fall wurde den Gerichten übergeben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, Notícias ao Minuto, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Buñol · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Laut ABC registriert eine Inspektion der Guardia Civil 110 Hunde auf dem Grundstück
  2. 5.11.Die Ortspolizei gibt den Fall in den sozialen Medien bekannt, alle 110 Hunde sind beschlagnahmt

Fund nach dem Hinweis eines Nachbarn

Ein Nachbar in Buñol, einer Gemeinde in der Provinz Valencia, schlug Alarm, und Beamte der Ortspolizei begannen, Beweise für mögliche Tierquälerei auf einem ländlichen Grundstück innerhalb der Gemeinde zu sammeln. Nachdem die Beweise gebündelt waren, bat die Ortspolizei um Unterstützung durch die Seprona-Einheit der Guardia Civil in Requena, wie die Gemeindepolizei in einem Beitrag in den sozialen Medien mitteilte. Gemeinsam zählten die beiden Einheiten 110 Hunde auf dem Gelände. ABC berichtet von einer separaten Inspektion der Guardia Civil auf demselben Grundstück am 26. Oktober, bei der die Beamten 110 Hunde in schlechtem Gesundheitszustand und unter unhygienischen Bedingungen registrierten. Nur ABC nennt dieses Datum, die anderen Medien datieren die Entdeckung nicht.

Die Zustände auf dem Grundstück

Die Beamten fanden die Tiere in praller Sonne und bei hohen Temperaturen, ohne Zugang zu Wasser und mit kurzen Ketten in Bereichen angebunden, die ihnen kaum Platz ließen. Nach Angaben der Ortspolizei zeigten die Hunde schwere Unterernährung und mehrere andere Anzeichen von Misshandlung. ABC beschreibt das Grundstück als in zwei Bereiche geteilt: eine Außenzone, in der die Hälfte der Hunde in windschiefen Verschlägen angebunden war, und ein geschlossenes rustikales Gebäude von rund 85 Quadratmetern, in dem der Rest untergebracht war, teils an Ketten, teils in kleinen Käfigen. In beiden Bereichen hatten die Tiere wenig Platz zum Bewegen oder Ausruhen, und das Gelände war mit organischem Abfall und Schmutz übersät. ABC berichtet zudem, dass 12 der Hunde den Folgen ihrer Zustände nicht überlebten, auch nachdem sie entfernt worden waren.

Beschlagnahme und Unterbringung

Angesichts der Schwere der Situation wurden alle 110 Hunde beschlagnahmt und nach Ribamontes gebracht, ein Tierheim, mit dem die Stadt Buñol einen Vertrag hat und in dem ein Tierarzt verfügbar ist. ABC gibt an, dass die Ortspolizei von Buñol half, die Hunde zu fixieren und zu transportieren, und dass die Stadt die Kosten für die aufgenommenen Tiere übernahm. Die Ortspolizei erklärte, sowohl die polizeilichen Maßnahmen als auch die Tiere seien den Gerichten übergeben worden.

Rechtlicher Status und Ermittlungen

Zum rechtlichen Status des Eigentümers gibt es unterschiedliche Angaben. Europa Press, El Mundo und eldiario.es berichten, dass gegen den Eigentümer des Grundstücks wegen mutmaßlicher Tierquälerei ermittelt wird. ABC schreibt, die Guardia Civil habe einen 50-jährigen Spanier unter dem Verdacht der Tierquälerei festgenommen. Derselbe ABC-Bericht erwähnt, dass in dem Gebäude eine ungesicherte Flinte im Kaliber 12 gefunden wurde und dass die Seprona-Patrouille in Utiel die Ermittlungen führte und die Fallakte dem Gericht in Requena übergab. Der Status des Eigentümers wird hier so wiedergegeben, wie ihn die jeweiligen Medien berichten.

Lob und Dank der Polizei

Die Ortspolizei lobte die Professionalität und das Einfühlungsvermögen der beiden Beamten, die den Fall vom ersten Tag an leiteten. Die Einheit dankte zudem dem Nachbarn, der Alarm geschlagen hatte, und würdigte die sorgfältige und fachkundige Ermittlungsarbeit des Seprona-Teams. In ihrer Erklärung hieß es:

„sie wussten, wie man schnell auf eine äußerst dringende Situation reagiert“

Policía Local de Buñol

Der Fall liegt nun bei den Gerichten, während die 110 Hunde weiterhin in der Obhut des Tierheims sind.

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