Sicherheit · Vélez-Málaga und Málaga

Polizei rettet 61 Hunde und Katzen aus einem Haus in Vélez-Málaga – Frau festgenommen

Die spanische Polizei hat 29 Hunde und 32 Katzen aus einem Haus in Vélez-Málaga befreit, einige davon eingesperrt im Dunkeln in Küchenmöbeln. Eine 53-jährige Frau wurde unter dem Verdacht der fortgesetzten Tierquälerei festgenommen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, EL MUNDO, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vélez-Málaga, Málaga · Spanien

Die Rettung

Die spanische Nationalpolizei hat 61 Hunde und Katzen aus einem Haus in Vélez-Málaga, einer Stadt in der Provinz Málaga, gerettet und die Aktion am 26. Oktober in einer Mitteilung bekannt gegeben. Mehrere Tiere waren in Küchenmöbeln eingesperrt, einige in völliger Dunkelheit. Die Ermittler fanden 29 Hunde und 32 Katzen in den verschiedenen Räumen des Anwesens, das die Polizei als äußerst unhygienisch beschrieb. Der Fall begann mit Beschwerden von Nachbarn über ständiges Bellen und Miauen sowie einen starken Geruch, der aus dem Gebäude drang. Beamtinnen und Beamte der Gerichtspolizei der Dienststelle Vélez-Málaga betraten das Haus, durchsuchten es, befreiten die Tiere und nahmen eine 53-jährige Frau unter dem Verdacht eines fortgesetzten Vergehens der Tierquälerei fest. Die Polizei erklärte, zu den erschwerenden Umständen zählten bewusste Grausamkeit und in einigen Fällen der Tod des Tieres.

Gerettete Tiere nach Art in Vélez-MálagaTiere
Hunde
29 Tiere
Katzen
32 Tiere

Daten aus dem Artikeltext

Zustand der Tiere

Die meisten Tiere kamen laut den Berichten mit blutigem Durchfall, Haarausfall und Augenproblemen in den Tierheimen an. Mehrere litten an schweren Erkrankungen, darunter Leishmaniose, Parvovirose und Giardien, und einige mussten dringend in nahe gelegenen Tierkliniken behandelt werden. Die Hunde kamen stark unterernährt und dehydriert an, mehrere mussten zur assistierten Fütterung und intensivmedizinischen Behandlung im Krankenhaus bleiben. ABC Tu Diario en Español berichtete, dass einige der Tiere starben und dass sich eine besonders aggressive Parvovirose auf andere ausbreitete. In dem Haus wurde zudem Räude festgestellt, und eine der Katzen hatte ihr Sehvermögen vollständig verloren.

Die Ermittlungen

Die Polizei geht davon aus, dass die Frau Streuner sowie entlaufene Hunde und Katzen von der Straße aufsammelte, einige davon mit Mikrochip, und sie ohne Kontrolle in einem Haus ihrer über achtzigjährigen Mutter anhäufte. Die Polizei verweist auf ein mögliches Noah-Syndrom, eine zwanghafte Sammelsucht bei Tieren, die die Berichte als Möglichkeit und nicht als Diagnose beschreiben. Nach Angaben der Ermittlungen geht der vorgeworfene Tatbestand über mangelnde Fütterung und Hygiene hinaus, da sie die Tiere zudem einsperrte, in einigen Fällen in völliger Dunkelheit in Küchenmöbeln. Der Polizeibericht führt weiter aus, dass sie das Leiden der Tiere verlängerte, indem sie ihnen keine Pflege zukommen ließ. Die Stadtverwaltung von Vélez-Málaga übernahm die dringenden Tierarztkosten für die Katzen, und mehrere Tierheime in der Provinz nahmen die geretteten Tiere auf. Die Frau wird wegen des beschriebenen Tatbestands ermittelt.

Aufruf zur Adoption

Die Polizei hat die Bevölkerung aufgerufen, die Tiere zu adoptieren, die inzwischen versorgt sind und in Tierheimen und Schutzzentren in der gesamten Provinz untergebracht sind. Besonders ermutigt sie dazu, Katzen aufzunehmen, da die Vermittlungsquote bei Katzen deutlich niedriger ist als bei Hunden. Die Adoption ist kostenlos, Informationen gibt es unter der Telefonnummer 952 97 16 63. Der erste Alarm kam von Nachbarn, die sich über den Lärm und den Geruch beschwerten und die Beamten damit auf das Haus aufmerksam machten.

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