Angriffe treffen Riad, während Trump Kiew unter Druck setzt
Fortsetzung von heute Morgen.
Die saudi-arabische Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, ein Angriff auf den King Khalid International Airport in Riad habe mindestens 12 Menschen getötet und 309 verletzt, was eine vorübergehende Aussetzung des Flughafenbetriebs und Warnungen mehrerer westlicher Regierungen auslöste, das Gebiet zu meiden. In einem Bericht zitierte Vertreter sagten, Terminal 3 sei getroffen worden, während die von Saudi-Arabien geführte Koalition später ein Projektil in der Nähe des Flughafens Dammam meldete und erklärte, sie habe südöstlich von Riad eine Rakete abgefangen. Die Huthi haben die Verantwortung für den Angriff auf Riad nicht übernommen, doch eine diplomatische Quelle führte ihn auf eine Huthi-Rakete zurück, und die Koalition kündigte eine Reaktion an.
500.000 t
Donald Trump brachte erneut die Möglichkeit einer US-Intervention an der Seite Saudi-Arabiens ins Spiel und sagte, eine Entscheidung werde fallen, während der World Petroleum Congress in Riad erklärte, er werde unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen fortgesetzt. Zugleich eskalierte Donald Trumps Dieselabkommen mit Wladimir Putin zu einem öffentlichen Streit mit Wolodymyr Selenskyj, der warnte, eine Lockerung der Sanktionen ohne Deeskalation würde Moskau helfen, den Krieg zu verlängern. Trump sagte daraufhin, die Ukraine brauche einen neuen Anführer, und Berichten zufolge hatten US-Vertreter damit gedroht, den Austausch von Geheimdienstinformationen einzuschränken, falls Kyjiw nicht aufhöre, russische Raffinerien anzugreifen.
„Jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland ohne ein klares und dauerhaftes Deeskalationsabkommen ist eine offensichtliche Schwäche.“
Europa schlug die entgegengesetzte Richtung ein, wobei Kaja Kallas warnte, russische Dieseleinnahmen finanzierten den Krieg, und EU-Minister ein großes Paket neuer Sanktionslistungen vorbereiteten. Der gemeinsame Nenner ist Öl: Luftfahrt am Golf, US-Benzinpreise und ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien stecken nun in einem politischen Knoten, und jeder Zug macht den nächsten Kompromiss schwieriger.
Nach Berichten von: europa press, La Razón, vrtnws.be, Al Jazeera Online, newsORF.at, LesEchos.fr