Nach einem zweitägigen Einsatz tief in iranischem Territorium haben US-Spezialkräfte am 5. April 2026 ein zweites Besatzungsmitglied einer abgeschossenen F-15E Strike Eagle gerettet. An der komplexen Operation waren hunderte Einsatzkräfte, israelische Kommandos sowie die CIA beteiligt. Um eine Erbeutung durch iranische Truppen zu verhindern, mussten zwei US-Transportflugzeuge vor Ort zerstört werden.

Erfolgreiche Rettung

Ein schwer verletzter US-Oberst wurde nach 48 Stunden aus dem iranischen Gebirge gerettet.

Hohe Materialverluste

Zwei C-130-Transportflugzeuge mussten von US-Kräften zerstört werden, um eine Beschlagnahmung zu verhindern; Gesamtschaden über 250 Mio. USD.

Internationale Beteiligung

Neben US-Spezialkräften waren die israelischen Eliteeinheiten Shaldag und Sayeret Matkal sowie die CIA involviert.

US-Streitkräfte haben am 5. April 2026 das zweite Besatzungsmitglied einer abgeschossenen F-15E Strike Eagle aus dem Landesinneren Irans gerettet. Die rund 48-stündige Operation unter Beteiligung hunderter Spezialkräfte, israelischer Kommandos und der CIA markiert den Abschluss eines Einsatzes, bei dem zwei amerikanische Transportflugzeuge zerstört wurden, um deren Beschlagnahmung zu verhindern. Der gerettete Offizier, ein Oberst und Waffensystemoffizier, wurde mit schweren Verletzungen zur medizinischen Behandlung nach Kuwait geflogen. Die F-15E war am 3. April 2026 über dem Südwesten Irans abgeschossen worden – laut der Zeitung The Guardian das erste US-Kampfflugzeug seit dem Irak-Krieg 2003, das durch feindliches Feuer verlorenging. Während der Pilot kurz nach dem Absturz gerettet werden konnte, blieb der zweite Offizier fast zwei Tage lang vermisst, was eine der komplexesten Spezialoperationen der US-Militärgeschichte auslöste.

CIA nutzte Täuschungsmanöver zur Zeitgewinnung Die CIA spielte eine zentrale Rolle bei der Lokalisierung des Offiziers. Wie die New York Times berichtet, entwickelte der Dienst einen Täuschungsplan, wonach der Soldat bereits gefunden und in einem Konvoi außer Landes gebracht worden sei, um iranische Suchtrupps von seinem tatsächlichen Standort abzulenken. Das Wall Street Journal meldete ebenfalls, dass diese Desinformationskampagne Stunden vor der eigentlichen Extraktion begann. Ein Regierungsvertreter erklärte gegenüber der New York Times, dass dies zu erheblicher Verwirrung bei den iranischen Kräften geführt habe. Mit technischem Spezialgerät konnte die CIA die Koordinaten des Offiziers schließlich ermitteln und an das Pentagon weitergeben. Der Soldat hatte sich über 24 Stunden lang im felsigen Gelände der Provinz Kohgiluyeh und Boyer Ahmad versteckt. Er war auf einen Gebirgskamm in etwa 2.000 bis 2.100 Metern Höhe gestiegen und hatte sich dort, lediglich mit einer Pistole und einem Kommunikationsgerät bewaffnet, in einer Felsspalte verborgen.

„Wir haben das schwer verletzte und wahrhaft mutige Besatzungsmitglied der F-15 tief aus den Bergen Irans gerettet. Das iranische Militär suchte mit Nachdruck und in großer Zahl nach ihm und kam immer näher. Er ist ein hochgeschätzter Oberst.” — Donald Trump via ANSA

Zwei C-130-Transporter gesprengt Die Evakuierung gestaltete sich schwierig. Nach Angaben der New York Times blieben zwei C-130 Hercules-Transportflugzeuge auf einem provisorischen Landeplatz südlich von Isfahan im Boden stecken. US-Kräfte sprengten beide Maschinen, damit diese nicht in iranische Hände fielen. Drei weitere Transportflugzeuge wurden entsandt, um den Offizier und die Rettungsteams auszufliegen. Ein am Einsatz beteiligter Hubschrauber vom Typ HH-60 Pave Hawk wurde durch iranischen Beschuss beschädigt, kehrte jedoch sicher zur Basis zurück, wie israelische Quellen berichten. Laut Berechnungen des Guardian übersteigt der Wert der verlorenen Fluggeräte 250 Millionen US-Dollar, da eine modifizierte C-130 rund 115 Millionen und eine F-15E etwa 31 Millionen US-Dollar kosten. An der Mission waren laut Iran International auch die israelischen Eliteeinheiten Shaldag und Sayeret Matkal beteiligt. US-Angriffsschiffe unterstützten die Rettung, indem sie iranische Konvois in der Nähe des Verstecks unter Beschuss nahmen.

Kosten der Fluggeräte im Einsatz: F-15E Strike Eagle (before: Stückpreis: 31 Mio. US-Dollar, after: Ein Flugzeug verloren (Abschuss am 3. April)); Modifizierte C-130 Hercules (before: Stückpreis: fast 115 Mio. US-Dollar, after: Zwei Flugzeuge durch US-Kräfte zerstört)

Trump lobt Mission; Iran meldet eigene Version US-Präsident Donald Trump verkündete die Rettung auf Truth Social und bezeichnete sie als eine der kühnsten Operationen der Landesgeschichte.

„WIR HABEN ES GESCHAFFT! In den letzten Stunden haben die Streitkräfte der Vereinigten Staaten eine der mutigsten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte des Landes durchgeführt, um eines unserer unglaublichen Besatzungsmitglieder zu retten.” — Donald Trump via La Razón

Trump betonte, dass bei der Rettung kein US-Personal getötet oder verletzt wurde. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete hingegen eine abweichende Darstellung: Iranische Kräfte hätten zwei Black-Hawk-Hubschrauber, eine C-130 und mehrere Drohnen zerstört. Laut Tagesschau wurden Bilder brennender Wrackteile veröffentlicht. Der Guardian merkte an, dass der Vorfall verdeutliche, dass die US-israelische Luftüberlegenheit trotz hunderter Angriffe pro Tag nicht absolut sei. Der Konflikt begann am 28. Februar 2026; der Abschuss der F-15E war der erste bestätigte Verlust eines US-Kampfjets durch feindliches Feuer in diesem Feldzug.

Die US-israelische Militärkampagne gegen den Iran, bekannt als Operation Epic Fury, begann am 28. Februar 2026. Der letzte Abschuss eines US-Kampfflugzeugs durch feindliche Kräfte vor diesem Vorfall ereignete sich laut The Guardian im Jahr 2003 während des Irak-Krieges. Der Guardian wies zudem unter Berufung auf das International Institute for Strategic Studies darauf hin, dass die USA vor Beginn des Iran-Feldzugs über 218 F-15E Strike Eagles und 55 C-130 im Bereich ihrer Spezialkräfte verfügten. Eine Gefangennahme amerikanischer Besatzungsmitglieder durch den Iran hätte erhebliches politisches Gewicht besessen, vergleichbar mit der Geiselnahme in der US-Botschaft 1979-80, die laut The Guardian der Präsidentschaft von Jimmy Carter massiv schadete.

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